Erich Kästner - Schule
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Ein Hallo nach Hause!

Wir sind alle gut in Appleton angekommen. Hier sind alle ganz nett zu uns.

Das Reisetagebuch von Oliver Walz

1. Tag 07.02.

Hier nun mein erster Bericht:
Mir wurde erst im Bus klar, worauf ich mich eingelassen habe.
Nämlich auf eine lange Busfahrt und dann auf 7 Stunden Flug- warten, und wieder 30 min Flug.
Die 7 Stunden im Flugzeug waren eine Plage. Ich habe aber viele Fotos gemacht. Wir sind über England geflogen und haben Grönland gesehen. Ich habe neben Herrn Wespatat, der den Fensterplatz hatte, gesessen.
Die letzte halbe Stunde war die beste, weil es noch mal was zu essen gab. Viele mochten es nicht, so blieb mehr für Herrn Wespatat und mich übrig.
Nach der Landung gab es die üblichen Kontrollen. An einer Kontrolle war ein niedlicher Hund. Alle streichelten ihn. Dann fragte der Mann, der den Hund führte, ob ***** Obst bei sich hätte. Sie sagte nein, vergaß aber ihren Apfel den sie nicht aufgegessen hatte. Ein Griff in die Tasche beförderte den Apfel ans Tageslicht.
Jetzt stellte ich mit Erschrecken fest, dass es zu Hause 20 Uhr ist, und dass hier aber immer noch die Sonne am Himmel stand. Bei Vielen setzte die Konzentration wegen der Müdigkeit nun immer wieder aus. Der Zweite Flug war schöner und nicht so anstrengend.
Als wir in Appleton ankamen waren viele Leute mit Ballonen und anderen Sachen an der Gepäckausgabe und erwarteten uns. DJ fand mich schnell und wir gingen nach Hause. Heute morgen konnte ich um 6 Uhr nicht mehr schlafen. Wir wollen mit Schneemobilen auf den See.
Ich werde euch davon berichten.
Euer Oliver Walz


2. Tag 08.02.

Schneemobil fahren ist cool!!!
Schneemobil fahren ist cool! Wenn man den Motor unter sich aufheulen hört, wenn man die Vibrationen spürt, wenn man sich an irgend etwas was in Griffrichtung liegt festklammern möchte dann weiß man das gleich viel Fun kommt.
Ich bin natürlich nicht selbst gefahren, sondern ich fuhr bei Frau Anderson mit. Die Regeln sind einfach und kurz: Wenn mir kalt wird - Bescheid sagen, und wenn sie anhalten soll - einmal antippen.
Ich musste mich sehr festklammern, weil man keinerlei Federung hat. Ich klammerte mich erst an einer Stange unter mir fest. Doch schnell merkte ich, dass dort keinen Platz für meine Finger war. Also klammerte ich mich bei Frau Anderson fest.
Zuerst wurde mir erklärt was auf dem See gemacht wird. Als ich heute morgen nämlich aus dem Fenster schaute, fuhren viele Autos und Schneemobile auf den See, was mich doch verwunderte.
Die Leute bauten Hütten auf das Eis, in die sie sich begaben, um beim Eisangeln geschützt zu sein. Geangelt wird nach dem "Sturgeon". Wer jetzt nachschaut, was das für ein Fisch ist, wird mit Entsetzen feststellen, dass das ein riesiger Fisch ist.
Zur Ergänzung noch mal: Der See heißt "Winnebago" und diesen Fisch kann man, wenn ich richtig verstanden habe, nur in Appleton fischen(nirgends sonst auf der Welt).
Ich habe keine Fotos gemacht, weil ich das ziemlich ekelhaft fand wie sie den Fisch zerlegt haben.
Dann gingen wir zum Essen nach Hause und es gab was wirklich leckeres. "Truthahn (Turkie) und Kartoffelbrei mit Mais". Wirklich lecker.
Wir spielten dann noch Nintendo Games und schauten Filme.
Es ist hier -9°C kalt.
Heute haben wir uns nicht in der Gruppe getroffen.

Bis bald, Oliver Walz.


3. Tag 09.02.

In Amerika tickt die Uhr anders!!!

In Amerika tickt die Uhr anders. Und das kann man buchstäblich nehmen. Sie tickt ungefähr so: Tick Tick Tick Tick Tick, und das im Abstand von einer Sekunde (wie in Deutschland).
Nach der gestrigen E-Mail gingen wir noch ins Pizza Hut und danach auf die Bowlingbahn. Im Vergleich mit den Anderen war ich gar nicht schlecht. Die letzte Runde war die Lustigste. Ich schaue auf die Uhr und sehe, dass wir noch 2 Minuten spielen dürfen. Also ich werfe drauf los wie ein Wilder und..... alle 10 in einem Schlag. Jan ist dran - alle 10. Dann Jans amerikanischer Gastgeber - alle 10. DJ leider nur 7. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Wenig später ging ich ins Bett.
Am Morgen gingen wir zur Kirche. Zuerst war da eine Jugendstunde (glaube ich).Dort haben mich die Jugendlichen gefragt wo ich herkomme und ab wann man volljährig ist und ab wann man Bier trinken darf und noch vieles mehr. Ich habe kaum etwas verstanden weil sie leise und schnell sprachen. So musste DJ fast jede Frage übersetzen.
Danach war Kirche. Es geht wesentlich lockerer zu als bei uns. Sonntags ist zweimal am Tag Kirche. DJ hat dem Pfarrer und der Pfarrerin geholfen. Nachmittags gingen alle Schlittenfahren. Es hat Spaß gemacht.
Später gingen wir in die Appelton North High School (Vorsicht nicht Middle School). Wir haben dort WIEDER ein Mahl zu uns genommen (also ich konnte schon nichts mehr essen). Frau Helmich begrüßte uns nett (wie immer erst auf Englisch und dann auf Deutsch). Sie sagte, das wir eine Schnipseljagt machen würden. Wir verbesserten sie natürlich mit Schnitzeljagt. Sie hat wahrscheinlich einen Deutschen gefragt und nicht richtig zugehört. Na ja ich bildete mit DJ und Matthew (DJ Bruder) und Marius eine Mannschaft.
Wir gewannen nichts. Man musste erst Sachen bei Eltern suchen, wie Büroklammer, Nagellack, Spiegel, Computer Disk (Frau Helmich meinte Diskette) dann mussten wir z.B. herausfinden wessen Mutter Lehrerin ist. Das war alles in Deutsch und Englisch jeweils abwechselnd. So musste ich erklären was ein Spiegel ist. Das war schwierig.
Dann machten wir ein Spiel das hieß Kickball, es war Baseball nur mit einem Fußball den man über ein sehr kleines Feld treibt.
Wenigstens da war meine Mannschaft nicht schlecht. Obwohl ich die Regeln nicht verstanden hatte, lobten mich alle. Keine Ahnung warum!!!
Nun ist es am Computer 7:35PM und 21:29 Uhr auf meiner Uhr. Heute Morgen war es -19°C aber jetzt ist es nur noch -15°C.
Also wie schon gesagt "Die Uhr tickt anders in Amerika"
Darum Tschüss.
Morgen gibt es mehr
Euer Oliver Walz

PS: "Was bedeutet das "freie Land" für mich?
Ich kann fertige Waffeln zum Früstück essen.


4. Tag 10.02.

Ich war im Fernsehen!!!

Ich fange mal an. Also gestern lief dann bei mir nicht mehr viel. Ich ging ins Bett, und schwups war ich in meinen Träumen. Ich musste eigentlich um 6 Uhr aufstehen, weil DJ gesagt hatte der Bus fährt 7:35. Aber um 5 Uhr konnte ich schon nicht mehr schlafen. Nach dem Frühstück gingen wir zum Bus. Wir stiegen ein und waren die Ersten. In der James Madison Middle School trafen wir uns alle. An einem Schwarzen Brett (Wie in der EKS) hingen Bilder von allen amerikanischen Schülern und ihren Gästen.
Dann gingen wir in eine Aula. Frau Helmich besprach mit uns wieder alles Notwendige. Auch der Schulleiter begrüßte uns. Wir fuhren dann gemeinsam in ein großes Theater. Wir wurden von zwei jungen Frauen geführt, die in einigen Monaten auch nach Kassel zum Studieren kommen werden.
Na ja, erst gingen wir in das Theater und dann zur benachbarten Universität. Es war ein sehr modernes Haus. Es war nur mit Tageslicht beleuchtet. Das solle die Schüler nicht müde machen wie gewöhnliches elektrisches Licht, was wir in der EKS genug haben.
Dann fuhren wir zu den Green Bay Packers ( Football ). Zumindest in den Shop weil das Stadion umgebaut wurde. Ich kaufte dort nichts weil mir das zu teuer war.
Bevor ich es vergesse, das mit dem Fisch war richtig. Diesen Fisch gibt es tatsächlich nur in Appelton und auch irgendwo in Russland
Wo war ich? - ah ja: Danach gingen wir in ein Fernsehnstudio, wurden auf eine Tribüne gesetzt und sollten leise sein. Der Moderator der Nachrichtensendung war sehr nett und fragte uns wo wir herkommen und so weiter. Am Schluss wurde die Gruppe in die Kamera genommen. Also "Wir waren im Fernsehen" . Danach sind wir wieder in die Schule gefahren und ich ging mit Frau Helmich in den Computerraum, wegen der Bilder die ich mit meinen Berichten schicken wollte. Es war das, was ich schon am ersten Tag befürchtet hatte......und.......und.....und......nun sag schon: Also Windows 2000 sagt das genug? Kein Administrator, keine Rechte. Nicht mal Frau Helmich hatte die Rechte.
Morgen wird sich das Problem eventuell lösen. Ich werde sehen. Frau Helmich hat erst mal von der Schulkamera Bilder an Herrn Burghardt geschickt.

Ja das war es mal wieder.
Tschüss Euer Oliver Walz


5. Tag 11.02.

Mein erster Schultag!!!

Heute hatten wir einen anstrengenden Schultag. Ich habe nicht viel Zeit, deshalb beschreibe ich nicht die einzelnen Stunden.
In America läuft die Schule etwas anders ab. Es ist selbstverständlich das man ruhig ist. Wenn Schüler sehr unruhig waren, schickt man sie nicht nach Hause, sondern man läst sie in einem beaufsichtigtem Raum, damit sie über ihre Fehler nachdenken können. Sie bekommen dann einen Fragebogen auf dem sie notieren, was sie denken was sie falsch gemacht haben. Das wird den Eltern übergeben.
Der Tag war sehr lustig weil wir eingeladen wurden, Würmer zu sezieren. Ekelhaft !!!. Trotzdem habe ich viele Fotos gemacht.
Als wir aus der Schule kamen machte DJ und sein Bruder Hausaufgaben. Danach gingen wir auf eine Rollerbahn oder Inlineskaterbahn. Es hat einen riesigen Spaß gemacht. Wir haben die ganze Bahn gemietet, so waren wir unter uns. Der Besitzer machte mit uns ein Spiel. Er stellte zwei Plastikbecher auf und du musstest beide überfahren ohne das sie kippten. Überfahren ist fasch, aber halt rüber. Da gewann natürlich der, der den besten Spagat konnte und der die längsten Beine hat. Wer hat wohl die längsten Beine? Ich . Ich und ein Amerikaner, den ich zuvor noch nie gesehen habe. Wir bekamen eine kleine Popkorn und eine kleine Soda.
Ja, heute ist die Zeit etwas knapp, also tschüss bis morgen.

Euer Oliver Walz


6. Tag 12.02.

Papier ist geduldig

Heute sind wir in eine sehr berühmte Papierfabrik gefahren, es war sehr interessant. Sie machen dort Papier für Coca Cola und vielen Universitäten.
Sarah beteiligt sich heute mal an unserem Reisebericht. Hier ihr Beitrag:
Besuch einer Papierfabrik
Also heute begann der Tag wie immer mit Aufstehen und süßes Zeug zum Frühstück essen! (Zimtschnecken mit VIEL Zucker und Marmelade ) Auf die Dauer wird's dann nicht so toll, aber egal! Jedenfalls trafen wir uns dann in der Wilson -Middle -school und sind mit einem dieser typisch amerikanischen gelben "SCHULBUSSE" in die "Paper-Mill" gefahren. Wir wurden dabei ziemlich durchgeschüttelt. Als wir dann endlich in dieser Fabrik ankamen, mussten wir unsere Jacken und Rucksäcke abgeben, uns Schutzbrillen und Ohrenstöpsel holen, und wurden dann in Sechsergruppen aufgeteilt und durch die Fabrik geführt. Wenn ich mal ganz ehrlich sein soll, war das für alle nicht so interessant. Als wir das überlebt hatten, stiegen wir wieder in den Bus und wurden zu den Schulen zurück gebracht, wo unsere Austausch-Partner sind. Wir kamen grade richtig - ! Lunch-Time ! *g* Ich glaube das finden alle am Besten an den Schulen! Bei mir an der Schule ist das so, dass alle in der Turnhalle sitzen und essen! An der Madison-Middle ist das so, dass alle an Tischen sitzen! Na ja die Atmosphäre ist wahrscheinlich überall gleich! Ich denke, obwohl der Tag nicht so interessant war, hatten alle Spass.
Morgen gehen wir ins Planetarium und in ein Vogelzentrum! Aber dazu schreibt euch Oliver wieder!
Bis bald eure Sarah


7. Tag 13.02.

Vom Planetarium ins Avian education Center

Hallo muss heute wieder ganz schnell schreiben!!! Zuerst waren wir in der "Einstein Middel School" und haben dort eine Führung bekommen! Dann fuhren wir in das Planetarium das sich in einer Universität befindet. Darüber berichtet euch jetzt Sarah:

Mit dem gelben Bus ins Planetarium!
Herr Wespatat war mittlerweile ziemlich genervt von ********* und mir weil wir (wie immer ) ziemlich laut lachten und rumkicherten! Als er sich wieder abgeregt hatte, gingen wir in einen Raum und setzten uns. Wir saßen grade 5 Minuten als sich die Decke dunkel färbte und lauter Sterne erschienen. Dank moderner Technik bekamen wir dann eine Einführung in die Sternenbilder und unser Sonnensystem. Die Vorstellung endete mit einem Flug in ein schwarzes Loch. Nach diesem genialen Trip ins All gab's dann endlich Essen! Als alle satt und zufrieden waren, ging es weiter in das 20 minütig entfernte "Avian Education Center". Sie stellen Vogelfutter her und haben ein paar Tiere da ( hauptsächlich Vögel !) Die nette Leiterin des Centers nahm einige Tiere aus ihren Käfigen, und wir durften sie anfassen. (Unter anderem eine ganz reizende Schlange!) Der Nachmittag endete mit einem sprechenden Papagei. Wir gingen zurück zu dem Schulbus um zurück in die Schulen unserer Partner zu fahren. Wir hatten alle eine Menge Spaß an diesem Tag aber für mich sollte das noch nicht alles gewesen sein. Kaum war ich zu hause, brachen wir auf, um einige Fotos machen zu lassen. Wir wurden gestylt und dann mit verschiedenen Outfits fotografiert. Das hat wirklich Spaß gemacht. Jetzt ist es schon 21 Uhr hier und zu hause ist es schon 4 Uhr nachts. Morgen müssen wir früh aufstehen da es um 6:30 schon losgeht nach Milwaukee.
Also bis bald eure Sarah

soweit zu Sarahs Bericht. Bilder dazu werd ich morgen schicken.
Am Nachmittag ging ich zum Einkaufen. Ich habe mal wieder schoene Geschenke gefunden. Ich hoffe nur sie gefallen auch.
Auch ich muss morgen um 5:45 aufstehen.
Deshalb mal wieder genug für diesmal.

Bis morgen euer Oliver


8. Tag 14.02.

Heute etwas später

Hallo ihr da. Ich konnte gestern nicht schreiben, da ich erst um 22:34 ( Ortszeit) nach hause gekommen bin. Und da war halt "no way" zum Computer. Wie ich schon geschrieben hatte, musste ich schon um 5:45 aufstehen, um rechtzeitig zur Schule zu kommen. Wir trafen uns an der Madison Middle School um 6:30 und stiegen dort gleich in den Bus, der uns nach Milwaukee brachte. Wir machten kurzen Stop am Lake Michigan.
Dann sofort in ein riesiges Museum. Wir erfuhren viel über die Indianer. Wie sie gelebt haben und vieles mehr. Das war sehr interessant. Die Führung dauerte sehr lange und war anstrengend. Anschließend gingen wir in ein Kino, das im gleichen Gebäude war. Es war das absolut größte Kino, das ich je gesehen habe. Den Film fanden die meisten von uns nicht so berauschend. Er handelte von einem Mann, der mit einer Gruppe auf einen riesigen Berg ging.
Danach war Lunch. Dort war die erste Mülltrennung, die ich in Amerika gesehen habe.
Danach fuhren wir in ein Einkaufscenter, in der Art wie das DEZ in Kassel, nur noch größer und mit zwei Ebenen. Trotz der Größe habe ich mal wieder nichts passendes gefunden. Wir hatten 1.30 Stunden Zeit und mussten dann wieder den richtigen Ausgang finden. Frau Diekötter sagte, sie hätte schon Schüler gehabt, die sich nicht wieder herausgefunden haben. Das war bei uns nicht der Fall. Trotzdem kamen zwei Mädchen zu spät. Ihnen fiel ein, dass sie schwimmen gehen, und sie keinen Beinrasierer hatten.
Herr Wespatat wollte, dass das mit in den Bericht kommt ( wegen der Eitelkeit der Mädchen ).
Mit leichter Verspätung ging es wieder nach hause. Meine Gastfamilie ging mit mir in ein Restaurante. So kam ich nicht gleich nach Hause. Heute werde ich auch erst spät zurück kommen, so hoffe ich auf Sarah.

Ich versuche was geht euer Oliver.


9. Tag 15.02.

mit dem Rest von gestern

In dem Restaurant arbeitet auch die Mutter von DJ. Ich habe mir einen Hamburger bestellt. der schmeckte erst, als ich Tomatenketchup darauf machte. Stellt euch doch mal einen Hamburger vor nur mit Brötchen, Gurken, Fleisch, Brötchen ( von oben nach unten ).
Danach sind wir in die Madison Middle School gefahren, um in der Umgebauten Turnhalle zu tanzen. Der Abend war ziemlich spaßig. Ich denke, dass jeder mal getanzt hat. Aber manches war schon heftig. Wenn 20 amerikanische Jungen hinter einem deutschen Mädchen herrennen und sagen : "Ich liebe dich!". Dabei bezweifle ich, dass die meisten wussten, was das heißt. Ich habe auch mit einem amerikanischem Mädchen getanzt. Ich wurde über drei Leute verkuppelt und nun ist das einzige, was ich von dem Mädchen weiß, dass sie Amerikanerin ist. Obwohl die Teilnahme an diesem Abend freiwillig war, haben die meisten von uns teilgenommen.
Ich ging dann später mit Jan zu ihm nach hause um dort auf einer PS2 GTA zu spielen. Es war ganz lustig obwohl ich nur einmal gespielt habe. Frau Anderson holte mich und DJ wenig später ab. OK keine E-Mail mehr, war halt zu spät.
Am nächsten morgen ging ich mit der Familie Anderson zu einem solchen "Ice-Angler". Es war sehr kalt obwohl es nur -11°C waren. Ist halt der wahnsinnige Wind, der einen die Kälte so richtig spüren lässt.
In diesem kleinen Haus auf dem Eis war es aber schön warm. Der nette Mann, dem das Haus gehörte, machte echt gute Hot Dog. Ich habe gleich drei gegessen. Das war alles sehr interessant.
Dann sind wir nach hause gefahren und haben genau vor unserer Balkontür einem Schneemobilrennen zugeschaut. Also eigentlich wurde nur die Zeit für eine feste Strecke gemessen und dann die Durchschnittsgeschwindigkeit errechnet.
OK ich hoffe ihr könnt das heute noch lesen.
Tschüs. Euer Olllllllllllli

Ich freue mich über jede Mail. Also mailt mir mal an:
oliver.walz@gmx.net


10. Tag 16.02.

Mit dem Lasergewehr unterwegs

Danke für die Mails. Als ich heute nach meinen Mails schaute dachte ich, ich sehe nicht richtig. 7 Mails! Da war ich ja total Happy.
Also zu meinem Bericht: Gestern waren wir im Laser Tag (das wird so geschrieben, ich habe nach gefragt). Das ist ja wohl der absolute Hammer. Das macht so viel Spaß, ich krieg mich gar nicht mehr ein. Aber ich wundere mich nicht mehr über gewalttätige amerikanische Schüler!!!
Ich hatte erst das Problem, dass ich immer auf den Kopf gezielt habe und dort kein Sensor ist. Aber das verstand ich nach einiger Zeit. Ich bewegte mich eigentlich nur in einer Gruppe. Das war nicht gegen die Regeln wie ich es vermutet hatte. Aber es gab auch Cheater, die sich irgendwo oben hingesetzt haben (hinsetzen oder hinlegen ist verboten!!). Auf die beiden hatte ich es das ganze erste Spiel abgesehen. Ich habe mindestens beide 5 mal getroffen. Ich habe auch im ersten Spiel den MARSHALL zweimal an gemailt (das ist der große Aufpasser, das keiner schummelt). Im ersten Spiel war ich 20. von 26 Spielern. Im zweiten Spiel, bei dem ich dann auch eine bessere Ausrüstung hatte, war ich dann 10. von 24 Personen. Also ich hoffe, dass ich noch mal die Möglichkeit bekomme, dieses coole Game zu spielen. An dem Abend lief dann nichts großes mehr außer, dass ich mit der Familie Monopoly gespielt habe und ich komischerweise gewonnen habe. Danach haben wir drei (DJ, Matthew, und ich) uns die Schlafanzüge angezogen und sind mit unseren Betten in dem Wohnraum gegangen um dort Monster I N C zu schauen. Matthew schlief als erster ein. Dann DJ und ich habe bis zum Ende geschaut!!! Heute morgen war dann alles ganz komisch. Ich war nicht müde, aber trotzdem fielen mir andauernd die Augen zu. Das war schon an den Vortagen so, aber nie so schlimm. Um 13.00 Uhr ging es dann ab ins Einkaufsgeschäft. Mitbringsel gekauft. Also ich glaube, ich habe für die 3 Hauptpersonen in meiner Familie genug Geschenke. Wem ich noch was schenken kann, muss ich mir noch überlegen. Danach sind wir Schneemobil gefahren. Eigentlich nur eine Person, DJ's Vater und wir anderen auf einem Holzschlitten hinterher. Das war geil - noch weniger Federung - noch mehr Krämpfe (wegen Schneidersitz) - und noch mehr Unfälle.( Keine Angst mir ist nichts passiert ) Also, dass ist so ein 3 Meter langer sehr elastischer Holzschlitten und an den Seiten je ein Seil an dem man sich festklammert. Wenn man sich nicht in die Kurve legt kippt ganz schnell der Schlitten und man liegt unten! Das war sehr spannend, was da für Kräfte aufkommen. Später durfte ich dann mal alleine zwei Runden mit dem Schneemobil fahren. Das war super geil.
Als ich dann nach hause kam waren meine Füße so kalt wie noch nie! Also außer, dass meine Lippen sehr ausgetrocknet sind geht es mir gut.
Die Grüße, die ich ausrichten soll, bestelle ich gleich morgen! Ach so das Wochenende sollte richtig warm werden. Und das war ne Hitze sage ich euch! -9°C!!
Na dann bis zum nächsten Mal
Euer Oliver


11. Tag 17.02.

Shoppen !!!!!

Sarah:
Heute haben wir die Jansport-Eastpak Fabrik besichtigt und haben alle kräftig zugeschlagen. Da es Fabrikverkauf war, war alles sehr billig. Gut für uns. In der Fabrik wurde uns gezeigt wie die Pulli und T-Shirts bedruckt werden und wie die Labels draufgenäht werden und so was, Dann konnten wir im Outlet-store shoppen gehen.
Oliver: Also ich habe mir zwei T-Shirts (ohne Logos!) gekauft. Das eine 6$ und das andere 8$ das wären dann 14$. Dann minus 20% auf alle Waren und Steuer runter. So bezahlte ich weniger als 12$ für zwei T-Shirts. Ich weiß, das ist nicht so das absolute Schnäppchen, aber andere waren da besser!!! Sie bezahlten um die 40$ für 5 Pullover und 2 EASTPAC's
Sarah: Danach sind wir alle in die Madison gefahren und haben an einem Computer-Projekt gearbeitet. Wir haben Fotos von unserem Aufenthalt bearbeitet und in einem Programm gestaltet. Alle hatten viel Spaß dabei. Andere hatten große Probleme dabei ihre Fotos zu verkleinern oder auszuschneiden. Wir dürfen ja keine Namen nennen !! Ne **** !! Jedenfalls werden unsren fertigen Projekte auf eine CD gebrannt und erst dann bekommen wir sie. Alle hat große Probleme meinen Namen richtig zu schreiben. Ist das wirklich sooo schwer ??
Oliver: Ich wurde nicht fertig. Das könnte aber auch daran gelegen haben, dass ich immer von einer Ecke zur nächsten gerufen wurde. Ich musste dann den meisten Schülern das ä ö ü und das ß machen, weil diese Buchstaben auf der amerikanischen Tastatur fehlen. Wenn ich dann ein größeres Problem mal nicht lösen konnte, kamen Sprüche wie "ich dachte du bist Experte" Naja Undank ist der Welt Lohn.
Sarah: Nicht traurig sein Oliver in ein paar Tagen sind wir alle wieder zu Hause !
Bis dann bye Sarah
Oliver: Hast recht Sarah - ärgern bringt nichts.
Heute morgen waren es -13°C und jetzt sind es -5°C ( Der höchste Wert, seit dem ich hier bin.!!! )
Bis denn euer Oliver


12. Tag 18.02.

Cookies

Sarah:Wir haben uns alle zuerst in der Madison getroffen und haben Choclat-Chip-Cookies gebacken die wir heute Abend zu unserem vorzeitigem Abschiedspicknick essen.
Oliver: Eigentlich nicht gebacken. Das war eigentlich nur zusammenrühren von den einzelnen Teilen. Wir mussten 4er Gruppen bilden. So ging ich zu den anderen 3 Jungen. Die Amerikaner sind sehr genau mit der Hygjene ,wie wir schnell feststellten. Wir schütteten dann alle Zutaten die oben auf dem Rezept standen zusammen und kippten sie in das Gefäß.
Das war natürlich falsch. Trotzdem war der Teig nachher nicht schlecht. Ich hatte dabei eigentlich nur eine Aufgabe - Die Eier aufschlagen. Das gelang mir sogar recht gut!!! Wir machten den Teig dann in eine Tüte. Frau Helmich wollte die Platzchen zu hause machen. Wartet mal, der Name der Plätzchen ist ein Hammer.
Ich hole mal das Rezept......... ORIGINAL NESTLE TOLL HOUSE CHOCOLATE CHIP COOKIES. Hammername oder? Anschließend sind wir mit einem Linienbus gefahren. Jeder Deutsche würde über die Größe dieses Busses lächeln. Aber OK.
Sarah:In Appleton lernten wir den Bürgermeister kennen. . Als der fertig war mit erzählen , sollten wir uns in Gruppen aufteilen und haben dann einen Umschlag mit Geld und einen Fragebogen bekommen ! Wir sollten durch Appleton laufen und an verschiedenen Orten Leute befragen oder Sachen suchen .Dazu hatten wir 3 Stunden Zeit. Das nannte sich Stadtspiel! Oliver:Man kann auch sagen eine "StadtRallye". Also wir sind keinem Amerikaner begegnet der uns nun total abgewiesen hat. Manche waren im Zeitdruck aber auch die haben sich die Fragen geduldig angehört! Ich hoffe ja mal, dass alles richtig war und ich mal etwas gewinne
Sarah: Als um viertel vor 2Uhr dann die meisten mit ihren Fragen fertig waren, zogen wir los ins YMCA. Dort haben wir wieder Gruppen gebildet um schwimmen zu gehen, um Basketball zu spielen oder um Billard zu spielen. Ich entschied mich für Basketball . Herr Wespatat auch.



Herr Wespatat als Käsekopf (also jemand, der aus Wisconsin kommt).

Er gab ziemlich an von wegen er könnte Körbe aus jeder Entfernung werfen. In der Praxis war er dann doch kein Dirk Nowizki. ;-)) Spaß hat es trotzdem gemacht
Oliver: Ich bin ins Schwimmbad gegangen. Da merkte ich mal war es bedeutet den Aqua-Park in Baunatal zu haben. Es war aber trotzdem cool. Es gab drei Wasserbälle, den einen hatten die ganze Zeit Julia, Katja und Amanda, die anderen beiden wurden von zwei Gruppen immer gejagt. Mädchen und Jungen. Die Jungen waren leider in der Unterzahl. Aber wir haben wenigstens nicht gekniffen und gekratzt. Mein Rücken soll ja total rot gewesen sein. Gut das ich den nicht sehen kann.
Sarah: Um 3Uhr haben uns unsere Gasteltern wieder abgeholt . Und das war so unser Tag. Wie gesagt heute Abend ist noch das Picknick
Bis bald eure Sarah
Oliver:Ich ging danach mit Markos Gastvater in ein US-ARMEE Trainingslager. Nun habe ich keine Zeit mehr und muss weg. Ich schreibe vielleicht später weiter!
Euer Oliver


13. Tag 19.02.

Schule für uns mal anders

Also gestern waren wir dann in dem Militärlager. Ich weiß nicht, was das nun genau war. Eigentlich wollten wir ein Nachtsichtgerät ausprobieren aber das war kaputt. So erfuhren wir etwas über Waffen, Autos, Munition und Regeln. Die wichtigste Regel war für mich, dass man selbst mit ungeladenen Waffen nicht auf Personen zielt.
Heute sind wir in die Kindergärten ( oder war das schon die Vorschule ? ) gegangen und haben dort erst sehr kleinen Kindern das Zählen und die Farben beigebracht. Wie die meisten sagten: "die waren voll süß"! Ich hatte ein Kind, das hat kein Wort freiwillig gesagt. Zuerst hatte ich das Gefühl, dass das Kind mich absichtlich nicht versteht aber das ging nach der Zeit weg. Dann sind wir zu 2.Klässlern gekommen. Wieder so ein Stiller. Mit dem konnte man aber mehr anfangen. Erst brachte ich ihm das Buchstabieren bei und dann das Zählen. Ich habe ihm dann auch die Geschichte :"Schlaf gut kleiner Bär" vorgelesen. Die wichtigsten Ereignisse habe ich ihm übersetzt.
Dann gingen wir in eine High School. In die Appleton West High School. Da gingen wir erst mit drei Jugendlichen, die ich so zwischen 14 und 16 schätzen würde, in einen Deutschraum. Die Deutschlehrerin war sehr nett (wie alle) und hatte vom Klang her eine gutes Deutsch. Wir ließen unsere Jacken und Rucksäcke im Klassenraum und gingen dann mit den drei Jugendliche. Die machten uns eine Führung durch die große Schule ( Also wer glaubt das die EKS groß ist, würde zittern beim Anblick dieser Schule ) DJ geht in einem Jahr in die Appleton East High School. Die soll noch größer sein.
Nach der Führung sind wir dann zum Lunch gegangen. Dann zu dem Deutschraum und von dort aus zu je einem Schüler. Ich hatte nun mal auch einen der von alleine Sprechen konnte. Ich musste mit ihm dann in den Unterricht gehen. Ich glaube das war History. Es ging zumindest um Elisabeth und wie schlau sie war. Also "europäische Geschichte". In dem Klassenraum haben komischerweise alle gegessen, was ja auf den Middel - schools verboten ist.
Danach sind wir in den Deutschraum gegangen und haben dort mit der Lehrerin ein Spiel gespielt. Das erklärt jetzt Sarah.
Also machts gut.
Euer Oliver
In Deutsch haben wir ein Spiel gespielt. Die Lehrerin schrieb Wörter an die Tafel und 2 Schüler mussten nach vorne kommen und bekamen 2 Fliegenklatschen. Dann sagte sie die Wörter, die an der Tafel auf Deutsch standen, auf Englisch und man musste mit der Fliegenklatsche auf das Wort klatschen . Zuerst haben nur die Amerikaner gespielt dann wir und dann gemischt ! Das hat Spaß gemacht ! Heute Abend werde ich mit meiner Familie noch mal Cookies backen . Freitag geht's schon wieder Heim. Dies war wohl unser letzter Bericht aus der "Neuen Welt".
Ok bis dann Bye Sarah


letzter Tag

Chicago

In der Madison Middle School feierten wir am vorletzten Abend ein Abschiedspicknick. Alle Eltern brachten etwas zu essen mit. So wurde ein Büfett aufgebaut. Nach dem Essen kam die Auflösung des Stadtspiels und ihr glaubt es kaum, meine Gruppe machte den ersten Platz; tataaah!!! Alle Gruppen hatten sehr gut mitgemacht und bekamen auch kleine Geschenke. Der Abend machte allen Spaß.
Am nächsten Tag besuchten wir ja mit unseren Austauschpartnern den Unterricht. Die meisten Stunden waren wir bei Frau Helmich mit im Unterricht und das war lustig und interessant.
Am Abend haben wir dann Koffer gepackt. Das kam bei vielen der große Schock, weil nicht alles in die Koffer passte. Einige bekamen von den Gasteltern einen zweiten Koffer, andere bekommen noch Sachen im Paket nachgeschickt.
Wir mussten uns in den Familien verabschieden, obwohl die meisten noch gar nicht nach Hause wollten. Ich ging noch einmal mit einigen aus der Gruppe zum Golfen in eine Halle. Wir führten uns wie die Profis auf, verschossen aber viele Bälle: großer Spaß also ... Am Freitag, um 7:15 Uhr war Abfahrt in Appleton Richtung Chicago. Die ersten Tränen flossen ... Aber die Austauschpartner begleiteten uns ja noch den ganzen Tag durch Chicago. Was wir von der Stadt sahen, ist auf den Bildern am besten zu sehen.
Abfahrt aus Appleton

Unsere Gruppe vor der Skyline von Chicago

Skyline von Chicago - gesehen vom 103ten Stockwerk des Sears Turmes-Aussichtsplatform des höchsten Gebäudes der Welt. Rechts von dem hohen roten Gebäude sieht man einen Teil von einem Brunnen - Buckingham Fountain. Dieser Brunnen erscheint am Anfang von der Serie "Married with Children" (ein schrecklich nette Familie)


Kellnerin im Chicago Restaurant "Ed Debevics" - ein Diner im Stil der 50ger Jahren mit dem Thema - Spässe (und auch Beleidigungen) mit den Gästen auszutauschen.

Magnificent Mile - vornehme Einkaufsstrasse. Der richtige Name der Straße ist aber "North Michigan Avenue".

links: Wasserturm in der Innenstadt von Chicago, der den Stadtbrand 1871 überlebt hatte.
rechts: Hancock Center and Water Tower Place

Eine Stunde Zeit zum Bummeln. Wasserfall im Water Tower Place
Nach dem hammermäßig anstrengenden Tag fuhren wir am Abend zum Flughafen. Dort hieß es jetzt wirklich Abschied nehmen. Ich kann euch sagen, alle, wirklich alle Mädchen heulten. Auch die Standhaften wurden von den Fluten mitgerissen. Herr Wespatat riss die tollsten Witze über die die Jungen auch wirklich lachen konnten, aber den Mädchen half das überhaupt nicht.

Spät abends flogen wir dann Richtung Deutschland zurück. Der Flug war für mich diesmal nicht so lang, weil ich wirklich vier Stunden schlafen konnte. So kam es mir vor, als ob immer noch Freitag sei, als wir Samstagmittag in Frankfurt landeten.
Nach dem alle endlich die Koffer hatten, holte uns der Busfahrer ab und brachte uns gleich zum Bus. Um 15.30 Uhr erreichten wir den Parkplatz am Stadion gegenüber der EKS. Ich war völlig überdreht, erzählte alles mögliche und konnte um 24.00 Uhr nachts immer noch nicht schlafen. Der Rückschlag kam am Sonntagnachmittag: Fieber, Erbrechen .... Morgen kann ich wohl noch nicht in die Schule, obwohl ich jetzt schon wieder klarer bin.

Großes Dankeschön
Ich möchte mich jetzt noch mal ganz herzlich bei allen amerikanischen Gasteltern, insbesondere bei Frau Helmich und natürlich bei Frau Diekötter und Herrn Wespatat bedanken. Danke für die Mühen, die Freundlichkeit und die Gastfreundschaft mit der wir in Amerika aufgenommen wurden. Auch ein herzliches Dankeschön an Herrn Burghardt, der mitgeholfen hat, dass die Berichte immer so schnell ins Internet kamen.
Kurz gesagt: es war einfach ein megastarkes Erlebnis, dass wir wohl so schnell nicht vergessen werden ... Schon jetzt freuen wir uns auf den Sommer, wenn die Amerikaner uns besuchen werden.

Tschüß, euer Oliver



Vielen Dank an Frau Helmich für die prompte Übermittlung der Bilder.
G.Burghardt


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Austauschpartner 2003
Oliver + DJJennifer + NadineJulia + Melissa
Erika + DemonaLinda + KatjaLarissa + CJ
Eric + MarcoSarah + JessicaAmanda + Kelsey
Andrea + Anna-LenaWesley + JuliaChristina + Conor
Selina + TorinAloura + CarolinJan + Ryan
(Sina-Maria) + KelseyFrau Millheiser + Frau DiekötterFamilie Landrebe + Frau Helmich
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Reisetagebuch 2004

Ein Hallo nach Hause!

Wir sind alle gut in Appleton angekommen.


Das Reisetagebuch von Christopher Brede

1. Tag 07.02.

Die Anreise

Die Reise nach Amerika war sehr Anstrengend. Als wir uns am Freitag um kurz nach sieben trafen waren alle noch regelrecht fit. Die Busfahrt war angenehm und der Busfahrer war sehr nett. Am Flughafen hatte uns United Airlines Extra Schalter vorbereitet damit das einchecken schneller ging. Beim Durchchecken der Personen hatte ein schwarzer Mann drei Messer dabei, und die Polizei durchsuchte daraufhin alle seine Gepäckstücke. Nachdem wir durch den Zoll gekommen waren hatten wir ca. eine Stunde Pause. Antonia dachte sie hätte ihre Flugtickets verloren doch nach ungefähr 10 Minuten stellte sich heraus das sie in ihrer Jacke waren, die sie ausgezogen hatte. Dann ging es endlich los und wir durften ins Flugzeug. Dort passierte nicht viel bis daraufhin das Nicklas einen Becher Pepsi auf seine Hose schüttete, dass natürlich nicht mit Absicht passierte. Dazu gab es noch einige kleine Turbulenzen. In Chicago ging alles recht Schnell. Wir mussten unsere Koffer vom Laufband holen und sie kurze Zeit später wieder abgeben. Jetzt mussten wir wieder eine Stunde warten, und es waren einige ganz schön müde. Sie setzten sich auf den Boden wo sie Frau Diekoetter sofort wieder wegscheuchte, weil sie mitten im Gang gesessen haben. Der Flug nach Appleton dauerte ungefähr eine dreiviertel Stunde, ich habe aber nicht viel mitbekommen, weil ich geschlafen hatte. Als wir in Appleton ankamen, erwarteten uns unsere Gastfamilien schon geduldig mit Plakaten und vielem mehr. Nachdem wir die Koffer abgeholt hatten bekamen wir noch eine Mappe über unsere Schule und Appleton. Bei unseren Gastfamilien mussten wir uns dann noch mal zusammenreißen, denn wir mussten, noch etwas erzählen, essen und Gastgeschenke austeilen. Dann konnten wir endlich schlafen.
Das Wetter:
Hier liegt sehr viel Schnee und die Schulen waren Gestern geschlossen. Es ist leicht bewölkt und kalt.
Euer Christopher


2. Tag 08.02.

Fox River Mall

Heute war unser erster Tag in Appleton. Die meisten von uns waren in der Fox River Mall einem riesigen Einkaufszentrum. Dort gibt es fast alles was man sich vorstellen kann.
Ich glaube der größte Laden war der Sportshop Sheels. In ihm konnte man alles kaufen was mit Sport zutun hat. Außer Sportartikeln gab es noch Fanartikel zu diversen Mannschaften und sogar einen Süßwarenladen. In einem Teil der Mall gab es viele Fastfood Restaurants, du konntest etwas von chinesisch bis mexikanisch essen, es gab einfach alles. Viele der Gastgeber haben Freunde mit zum einkaufen genommen, es war ziemlich lustig. Besonders eigenartig sind die amerikanischen Brezeln (Prezels) die in Butter aufgeweicht sind, ich wurde sogar gefragt ob ich Käsesauce zu meiner haben möchte. Morgen(Sonntag) gehen wir Schlitten fahren.
Wetter:
Am Morgen war es sehr bewölkt und es hat geschneit. Aber im Laufe des Vormittags verschwanden die Wolken langsam, sodass am Mittag strahlender Sonnenschein war.
Viele Grüße aus dem kalten Appleton
Christopher


3. Tag 09.02.

Winterfreuden

Am dritten Tag waren wir Schlittenfahren und Eislaufen. Als wir uns um ein Uhr an einem Hang zum Schlittenfahren trafen, konnte fast jeder einen Teil der Familie des Freundes kennenlernen. Das Schlittenfahren war sehr lustig. In Amerika gibt es nicht solche Schlitten wie bei uns. Es gibt Plastik Bobs, Plastik Schalen und Luftmatratzen oder große (ev.kleine)Gummireifen. Wir haben viele verschiedene Sachen beim Hinunterfahren ausprobiert. Meistens sind wir in einer großen Gruppe gefahren und haben uns festgehalten. In einen Reifen passten mehrere Leute. Wenn er zu klein war legten wir uns einfach übereinander. Nach dem Schlittenfahren gingen wir zu der Eishalle. Dort hatte gerade die Eishockey Jugendmannschaft der Mädchen 6:1 verloren. Da wir keine eigenen Schlittschuhe hatten mussten wir sie uns ausleihen, was bei einigen nicht so gut klappte weil sie nicht die richtige Größe gefunden haben. Übrigens war für uns der Eintritt frei. Am Abend gingen einige von uns ins FunCenter. Dort konnte man viele Sachen die Spaß machen machen z.B. der Lasertrack. Beim Lasertrack hat man zwei Gruppen(in diesem Fall Rot und Grün) die sich mit harmlosen Laserwaffen beschießen. Dies geschieht in einen riesigen Labyrinth. Ansonsten gab es noch ein Kino und die Spielautomaten. Unter den Spielautomaten waren sehr viele Ballerspiele. Da muss man sich nicht wundern das so viele Kinder und Jugendliche sehr brutal sind.
Wetter:
Den ganzen Tag über war es kalt, windig und bewölkt, es hat aber nicht geschneit.
Viele Grüße aus dem sehr kalten Amerika
Christopher Brede


4. Tag 10.02.

Lambeau Field und FOX11 Studios

Am Montag morgen trafen wir uns alle an der Madison Middle School. Dort hielt der Schuldirektor eine Willkommensrede an uns. Danach wurden wir von einem echten Amerikanischen Schulbus abgeholt, der uns dann direkt zum neu erbauten Football Stadion der Greenbay Packers Lambeau Field fuhr. Dort wurden eine Menge Fotos gemacht. Die Greenbay Packers haben die kleinste Stadt in der NFL(NationalFootball Leauge).Wurden aber schon (ich glaube) dreimal SuperBowl Sieger(also Meister).Die Bewohner konnten vor ein paar Jahren abstimmen ob sie das neue Stadion haben wollen. Die Mehrheit war natürlich dafür, da Football ja der Volkssport der Amis ist. Nachdem wir durch das ganze Stadion geführt wurden sind, konnten wir noch in die Hall of Fame, einem Museum der Packers. Dort gab es einen Spielbereich für KINDER in dem wir uns lange aufhielten. Nachdem wir den Ausgang des Museums gefunden haben konnten wir in den Fan-Shop wo teure zum Teil nutzlose Dinge gekauft wurden. Als wir in den Bus eingestiegen sind bekamen wir mitgeteilt das wir zu McDonalds fahren, dort haben wir richtig reingehauen. Nachdem unsere Bauche richtig voll waren fuhren wir in die Fox11 Studios, wo einige von uns auf einmal im Wetterbericht-Bildschirm erschienen (natürlich war das extra und wurde nicht im TV gezeigt). Nach einer lustigen Busfahrt nach Appelton kamen wir wieder an der Madison School an, wo uns ein Football Trainer erwartete. Jetzt konnten wir noch einmal eine Footballausrüstung anprobieren. Dann erwarteten uns aber schon unsere Familien, und wir konnten nach hause fahren.


5. Tag 11.02.

Der erster Schultag

Am Dienstag hatten wir unseren ersten Schultag. Der bis auf History eigentlich Spass gemacht hat. Der Unterricht in Amerika ist ganz anders. Wir hatten bis drei Uhr Schule. Dann hatten wir Freizeit. Um sechs trafen wir uns an der Rollschuhbahn, dort mussten ich und Julian einigen die schlechte Nachricht überbringen, dass die Kassel Huskies das Pokalfinale gegen Köln mit 3:1 verloren haben. Das Rollschuh und Inliner fahren hat im allgemeinen sehr viel Spaß gemacht. Es gab auch einige Spiele. Es waren alle sehr gut drauf. Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen. Wenn ihr spezielle Fragen habt schreibt an:
chrisbrede@yahoo.de
ich freue mich über jede Mail.


6.und 7. Tag 12.02.

Snowshoe Tour /Air Adventure Museum

Am Mittwoch waren wir snowshoeing.Es hat eigentlich Spaß gemacht. Einige von uns wurden ganz schön eingeseift. Bevor wir snowshoeing waren, waren wir in einem Museum. Dort gab es Tiere die in dieser Region leben. Einige waren ausgestopft. Keiner von uns hätte gedacht das ein Elch so gros ist. Nach der Snowshoe Tour hatten wir unseren Lunch. Nach der Winter-Ecology-Tour mussten wir noch mal in die Schule. Am Donnerstag haben wir uns um 7:45 an der Einstein School getroffen und wurden dann zum EAA'S Air Adventure Museum in Oshkosh gefahren. Dort war der erste Teil der Tour etwas langweilig. Doch als wir zum Teil des Museums über den Weltkrieg gingen wurde es spannender. Natürlich waren wir wieder im Bereich der zum Teil nur für Kinder bestimmt war. Dort waren z.B. zwei Flugzeuge ausgestellt in die man sich setzten konnte. Nach der Museumstour fuhren wir in ein Planetarium. Während der Vorführung haben glaube ich einige von uns fast geschlafen. Ich gehörte auch zu denjenigen. Nick lies seinen Flummi den er sich neu gekauft hat unter den Sitz fallen, hat ihn aber wiedergefunden. Nach der Vorführung haben drei Schüler Ärger bekommen, weil sie an den Sitzen gerüttelt hatten und dies etwas gestört hatte. Am Nachmittag mussten wir dann noch mal ne halbe Stunde in die Schule. Ich denke dass das vorläufig mein letzter Bericht war. Jemand anders wird denke ich für mich weiter machen.
Euer Christoph


?. Tag

S C H A D E !!!

Leider hat der Christopher die Berichte aus Amerika eingestellt.
Ein anderer Berichterstatter hat sich nicht gefunden, so dass die Tradition, die Oliver Walz im eingeführt hat, leider schon wieder einschläft.
Wie gesagt - Schade.
G.Burghardt

Es geht weiter 18.02.
Leider ist mir nicht bekannt, wer diesen Artikel verfasst hat, noch um welchen Tag es geht.
Wichtig ist aber, dass wir wieder etwas von unseren Reisenden hören.
G.B.

Heute haben wir uns an den Schulen unserer Austauschpartner getroffen. Von dort sind wir mit Autos der Gastfamilien zu den Grundschulen gebracht worden. Wir mussten uns im Sekretariat in eine Liste eintragen und haben Aufkleber mit unseren Namen bekommen. Anschließend haben wir über Baunatal und Deutschland in 5 verschiedenen Klassen berichtet. Die Kinder haben uns viele Fragen gestellt und sich sehr für uns interessiert. Danach haben wir noch eine Führung von Mr.Dunlap dem Schulleiter (ehemaliger NBA Profi in 1968) bekommen. Als nächstes sind wir von den Gasteltern auf die Highschool gefahren wurden, wo uns schon ein Deutschlehrer und der Sportdirector herzlich willkommen geheißen haben. Auch hier haben wir einen Rundgang bekommen und Deutschunterricht mitgemacht. Dort wurden wir jeder einem Partner zugeteilt mit dem wir die 7.Stunde verbracht haben (Unterricht). Wir wurden am Ende vom Schulleiter verabschiedet und wurden zu unseren Schulen gebracht wo uns unsere Gasteltern abgeholt haben.


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Reisetagebuch 2005

Herzliche Grüße nach Hause!


Wir sind alle gut in Appleton angekommen.

Das Reisetagebuch von Erika Ebers


Sonntag der 20.02.05

Am Sonntag haben wir bei unseren Gastfamilien gefruehstueckt und uns dann um 2 Uhr mit den Anderen in einem Bowlingcenter getroffen. Um 17.00 Uhr sind wir dann alle zu Frank`s Pizza Palace.Einige waren danach noch in der Fox River Mall mit der Familie-die Geschaefte sind naehmlichauch Sonntags offen- shoppen und andere waren Schlitten fahren.

Bis bald, Erika.


Montag den 21.02.05

Am Montag haben wir uns alle an der Madison Middle School um 7.30 Uhr getroffen und sind dann zur Fox 11 TV Station in Green Bay gefahren. Anschliessend haben wir eine Gefuehrte Tour durch das Foodball Stadion Lambeau Field - dass sehr gross ist - der Green Bay Packers gemacht. Danach sind wir alle Fast food essen gegangen.


Dienstag der 22.02.05

Am Dienstag war jeder in seiner Schule mit seinem Austauschschueler.Wir sind alle auf 3 Schulen aufgeteilt. Einige sind auf der Einstein- andere auf der Madison- und Wilson Schule.Wir alle haben an diesem Tag erlebt, wie es auf Amerikas Schulen zugeht.Die Schueler sind alle stiller als in unseren Schulen und duerfen auch nicht einfach rein rufen (im Gegenteil zu uns halten sie sich auch da dran). Zum Lunch (das war wirklich komisch ) sind wir in die Sporthalle essen gegangen und danach mussten wir raus.Die Pausen sind hier auch ganz anders als bei uns.wir hatten erst nach der 4. Stunde eine 30 Minuetige Pause und sonst keine.Wir mussten nach jeder Stunde zum Fach und die Sachen zur naechsten Unterrichtsstunde holen.


Mittwoch der 23.02.05

Heute waren wir wieder in der Schule und haben einen "lustigen" Tag mit unseren Austauschschuelern verbracht. In der ersten Stunde haben wir einen Rundgang durch die Schule gemacht und in der 2. Stunde sind wir zu den 7. Klaesslern gegangen und haben ihnen in Deutsch geholfen. Den Rest des Tages haben wir wieder bei unseren Austauschschuelern verbracht.

Donnerstag der 24.02.05

Am Donnerstag haben wir uns alle um 7,45 Uhr getroffen und sind alle zum Weiss Earth Science Museum der Universitaet Wisconsins gefahren und haben uns dort alles angeschaut. Anschließend sind wir ins Planetarium -wobei viele fast eingeschlafen sind- gegangen aber so in allem war es doch spannend. So gegen 12,25 Uhr sind wir zum Heckrodt Wetland Reserve gefahren wo man Tiere betrachten konnte. Nachdem wir uns dort alles angesehen hatten, haben wir eine Schnee Tour mit Schneeschuhe unternommen. Gegen Abend haben wir uns noch mal alle um 6,20 Uhr beim Laser Questing getroffen wobei wir sehr viele Spaß hatten.



Freitag der 25.02.05

Heute haben wir einen Trip nach Milwaukee gemacht. Wir haben uns alle um 6,30 Uhr an der Madison Schule getroffen und waren auch schon 2 Stunden spaeter da. So gegen 9,30 Uhr haben wir uns alle den IMAX Film "Coral Reef angesehen und sind anschließend um 10,30 Uhr in den Schmetterlingsgarten gagangen. Um 11 Uhr sind alle in den Lunchroom essen gegangen. Danach hatten wir eine Fuehrung zu Indianern von 12 Uhr - 12,30 Uhr Anschließend haben wir uns im Museum noch " The old Streets of Milwaukee " angesehen. Um 1,15 Uhr sind wir alle mit dem Bus zu der waterfront gefahren und konnten einige Fotos machen. Von 1,30 Uhr - 3 Uhr konnten wir alle noch mal in der Mayfair Mall shoppen gehen.


Samstag der 26. und Sonntag der 27.02.05

An diesen zwei Tagen hat jeder etwas mit seiner Familie unternommen und dazu kann man hallt nichts sagen.



Montag der 28.02.05

Heute war jeder von uns auf verschieden Schulen, Elementary Schools(Grundschule von 1.-6. Klasse) und so gegen10.15 Uhr wurden wir von verschiedenen Eltern abgeholt und zu High Schools gebracht. Dort haben wir unser Lunchpacket gegessen und anschliessend haben einige eine Fuehrung durch die Schule gemacht.



Dienstag der 1.03.05

Heute waren wir beim Buergermeister von Appleton, Timmothy Hanna und konnten ihm dort Fragen stellen. Nach dem Besuch machten wir eine Stadtrally durch Appleton, wo wir eine Postkarte schreiben mussten, Fragen beantworten mussten und telefonieren mussten. Das fanden wir alle ganz witzig. Danach gingen wir ins Outagamie Museum, um dort selber Papier herzustellen und etwas ueber die Herstellung von Papier zu lernen. Damit wir uns das vom vielen neuprobierten Essen angegessene Fett wieder verlieren, gingen wir ins YMCA, eine Art Sportstudio! Nach dem wir alles durchprobiert hatten, wurde uns schnell langweilig, deshalb redeten wir die restliche Zeit miteinander. Um 6.30 Uhr haben wir uns alle zu einer Abschiedsfeier in der Madison Schule getroffen. Dort haben wir gegessen spaeter wurden uns Preise zur Stadtrally uebergeben und sonstige Geschencke.




Mittwoch, der 02.03.05

Heute haben wir uns um 7.40 Uhr an der Wilson Schule getroffen und hatten erst mal eine Tour durch die Schule. Danach sind wir alle so gegen 9.00 Uhr mit dem Schulbus zu Jansport Fabrik gefahren und hatten dort auch eine Tour durch die Fabrik. Anschließend konnten dort alle schön shoppen ( die Preise waren sehr niedrig). Gegen 10.30. Uhr sind wir zur Vande Walles Candies, ein Geschäft mit einer sozusagen kleinen Fabrik, dort machten wir auch nochmal eine Tour ( wobei wir einiges zum Probieren bekamen ) und hatten anschließend noch ein kleines Eis gegessen (lecker!!) Und gegen 11.15. Uhr sind wir zurück zur Madison Schule gefahren um Lunch zu essen. Dort machten wir auch ein Computerprojekt, wobei jeder sein eigenes Fotoalbum machen musste.

Donnerstag, der 03.03.05

Heute hatte jeder den Tag mit seinem Austauschschüler in der Schule verbracht, wobei wir dort auch oft in andere Klassen gehen mussten. Zum Lunch feierten wir eine Pizza Party, bei der wir uns so richtig voll gegessen haben!

Freitag, der 04.03.05

Heute haben wir uns alle schon um 7.15 Uhr an der Madison Schule zur Heimfahrt getroffen. Auf dem Weg nach Chicago sind wir bei der Jelly Belly Fabrik vobei. Dort hatten wir eine Tour und konnten anschließend noch etwas kaufen. In Chicago angekommen, konnten wir hoch im Ed Debevis's oder im Hard Rock Café noch etwas essen. Danach sind wir alle zum Sears Tower gefahren (der hat 110 Etagen). Dort konnten wir einige Fotos machen und etwas kaufen. Etwa gegen 15.00 Uhr mussten wir losfahren zum Flughafen und waren so gegen 4.30 Uhr da. Dort hatten wir nur 55 Minuten Zeit um uns zu verabschieden und mussten auch gleich weiter zum Check-in.
THE END
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Reisetagebuch 2005

Willkommen in Deutschland!

Alle sind gut in Baunatal angekommen.


Sonnabend der 28.05.05

Am Freitag, 28. Mai 05, kam die Schüleraustauschgruppe aus Appleton/Wisconsin, USA mit 2stündiger Verspätung in Frankfurt auf dem Flughafen an. Nachdem sie in Chicago schon ins Flugzeug eingestiegen waren, mussten Gepäck und Passagiere noch einmal umsteigen aus technischen Gründen. Da kann man verstehen, dass die ganze Gruppe dann recht müde in Baunatal an der EKS um 14:30 ankam. es gab ein fröhliches Wiedersehen mit den deutschen PartnerInnen und ihren Familien, die Lehrer Mrs Hennessy und Mr Depres-Berry wurden herzlich mit Blumen begrüßt, und dann ging es ab in das deutsche "Zuhause",um sich von den Strapazen der langen Reise zu erholen. Alle freuten sich, dass Baunatal wettermäßig sein Bestes gab mit strahlender sonne und tropenmäßigen Temperaturen. Am Wochenende gewöhnten sich die Gäste und ihre Familien aneinander, und zum ersten Mal seit vielen Austauschen fand das Kaffeepicknick im Wilhelmshöher Park am Sonntag Nachmittag während der Wasserspiele NICHT mit Regen statt. Diese wettermäßig freundliche Begrüßung lässt bestimmt auf einen harmonischen Aufenthalt in Baunatal und Schauenburg hoffen!
Oda Diekötter


Sonntag der 29.05.05

Zum ersten Mal seit Jahren war es heute beim traditionellen Wilhelmshöher Spaziergang mit den Austauschschülern aus Appleton heiß und sonnig! Also ließen es sich die Amerikaner und manche Deutsche nicht nehmen, vom Schloss die Treppen zum Herkules hoch und wieder herunter zu laufen, wobei sich die Kollegin und der Kollege fast verlaufen hätten - der Bergpark ist doch gut für lange Wanderungen! Vor der Fontäne erwarteten sie dann aber köstliche, selbst gebackene Kuchen, Kaffee und kalte Getränke, die die Gastfamilien mitgebracht hatten. Die ersten Nächte haben alle gut überstanden und sind von Baunatal, Schauenburg und Kassel begeistert. Die Verständigung - auf Englisch und auf Deutsch - klappt gut, und mit dem Essen - eine ewige Sorge der wohlmeinenden Gastgebermütter - gibt es auch kaum Probleme, wobei sich die Deutschen nur darüber wundern, wie wenig die Schüler aus Appleton zu sich nehmen. Einige wollten nach der Herkulesanstrengung noch ins Freibad fahren, was ja bei diesen Temperaturen für alle eine reine Labsal ist. Nun sind die Amerikaner gespannt auf den ersten Schultag in der EKS am Montag!
Oda Diekötter



Montag der 30.05.05

Nach dem heissen Sonntag Nachmittag im Wilhelmshöher Park mit Wasserkünsten und Kuchenschmaus hatten die Gäste aus Appleton am Montag ihren ersten Schultag in der EKS. Zunächst wurden sie herzlich begrüßt vom stellvertretenden Schulleiter Dr. Asmus, der mit ihnen einen Rundgang durch die Schule machte und sie nach der Besichtigung der Fachräume, des Verwaltungsbereiches und des Lehrerzimmers in die Cafeteria zu einem kleinen Begrüßungsimbiss einlud. Mrs Hennessy und Mr Depres-Berry sprachen mit ihnen über ihre Eindrücke in den Familien, die Stundenpläne ihrer Gastgeber und die Freizeitaktivitäten außerhalb des Unterrichts. Gott sei Dank gibt es keine Probleme, sie fühlen sich alle wohl und konnten dann nach der großen Pause am Unterricht ihrer PartnerInnen teilnehmen. Hoffentlich haben alle nun warme Kleidung für das typische nordhessische kühle regenreiche Sommerwetter mit und kommen nicht nur in Flipflops auf die Exkursionen mit!
Oda Diekötter




Dienstag der 31.05.05

Beim Gang zum Stadtmuseum in Altenritte mit Herrn Lilienthal und ihren Lehrern hatten die SchülerInnen aus Appleton heute Zeit, mal über die neuen Erfahrungen in Deutschland zu sprechen. Also: die Toiletten in Deutschland sind anders als in Amerika, und natürlich sind auch die Betten mit Daunen-, Stepp- oder Federbett eine neue Erfahrung. Ein Frühstück mit Marmeladenbrot kannten sie auch noch nicht, haben aber kräftig hineingebissen. Der Jetlag - wach liegen nachts wegen des Zeitunterschiedes - ist noch nicht von allen überwunden, deshalb sind sie morgens etwas müde. Das ist sicher auch der Grund dafür, dass sie sich in der EKS noch nicht ganz zurecht finden, auch wenn sie schon eine Führung hatten. Ihre Lehrer und unser Sekretariat sind aber bei allen Problemen sehr hilfreich; wir sind das von unseren Sekretärinnen ja sowieso gewöhnt! Vielen Dank!! Der Besuch im Stadtmuseum gab den Gästen einen aufschlussreichen Blick in die Entwicklung Baunatals, und es wurde ihnen klar, dass ohne das VW-Werk unser Ort ganz anders aussehen würde und vermutlich kaum auf der Landkarte verzeichnet wäre. Am Mittwoch werden sie mit Bus, Straßen- und Nahverkehrsbahn nach Marburg fahren, um eine mittelalterliche Stadt und eine der ältesten Universitäten Deutschlands nebst dem Schloss zu besichtigen, das als Wahrzeichen den Besucher schon von weitem begrüßt. Die Elisabethkirche ist auch für SchülerInnen aus Appleton (von außen) interessant, weil das Kinderkrankenhaus in Appleton nach der Heiligen Elisabeth, die in Marburg begraben liegt, benannt ist. Allen fällt auf, wieviel sie in Deutschland zu Fuß gehen, und in Marburg werden sie dann noch Treppen hoch und runter laufen. Dann wird der Schlaf bald nicht mehr vom Jetlag gestört werden.
Oda Diekötter


Mittwoch der 01.06.05

Der Wettergott zeigte sich von der besten Seite und die amerikanischen Gäste genossen bei Sonnenschein den wunderbaren Rundgang durch Marburg.Nach der Zugfahrt nach Marburg gingen sie an der Elisabethkirche vorbei die Treppen zum Schloss empor. Vor allem die Jungen hatten mit dieser sportlichen Übung überhaupt keine Probleme, sondern fanden die Herausforderung herrlich. Die Führung durch das Schloss ( AUF ENGLISCH) fesselte ihre Aufmerksamkeit so sehr, dass nicht ein einziges Mal gestört wurde! Und vor allem die Erzählung über Philipp des Großmütigen wilde Ehe mit einer 16 Jährigen, obwohl seine "Erstfrau" noch lebte, wurde von den Jungen kommentiert mit der Bemerkung "So ähnlich wie Bill Clinton und seine Monica Lewinsky". Ja, Untreue gibt's schließlich schon viele Jahrhunderte lang. In der Mittagspause lebten die Schüler dann in der Marburger Oberstadt ihren Kaufrausch aus und kauften Füller, Spaghettieis und noch jede Menge Eiswaffeln. Sie lieben das in Deutschland übliche italienische Eis! Bei dem Rundgang durch die Mensa und die Türme der Universität Marburg bemerkten sie, als ihnen erzählt wurde, was ein Studium verglichen mit einem College-Besuch in Amerika kostet, dass sie sich wohl überlegen könnten, hier zu studieren Die Rückfahrt im Doppedecker-Regionalexpress fanden sie einfach "cool" wie auch den ganzen Tag zwischen Fachwerkhäusern, Kopfsteinpflaster und steilen Stiegen. Morgen werden sie nun Baunatals Stadtzentrum erkunden.
Oda Diekötter



Montag der 06.06.05

Nach dem Stadtfestwochenende in Baunatal hatten die Gäste am Montag einen Empfang beimn Bürgermeister in Schauenburg. Herr Klein beschenkte die SchülerInnen mit einer wunderschön gestalteten Mappe über die 5 Dörfer der Gemeinde Schauenburg. und erzählte ihnen das Grimm'sche Märchen über die Wassernixe. Nach einer kurzen Stärkung mussten alle leider wieder in den Bus zurück nach Baunatal einsteigen, um ihre PartnerInnen pünktlich zum Schulende zu treffen. Die amerikanischen Lehrer befragten in der ersten Stunde ihre Schüler über den Austausch, und alle waren von allen Punkten des Programms sehr angetan. Wenn sie das Geld zusammensparen können, werden viele sicher in naher Zukunft noch einmal nach Nordhessen zurück kehren. Landschaft, Familien, Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten haben ihnen ausnahmslos gut gefallen. Einige Familien fuhren am Wochenende mit ihren Schützlingen an den Edersee, probierten die Sommerrodelbahn aus, wanderten noch einmal zum Herkules und den beleuchteten Wasserspielen am Samstag Abend. Am Dienstag können die Gäste noch einmal in Kassel einkaufen und am Nachmittag dann beim Grillen in der Grillhütte zwischen Elgershausen und Hoof Abschied feiern, bevor sie am Mittwoch das VW-Werk besichtigen, worauf sich besonders die Jungen der Gruppe freuen. Sie würden zu gern einen kleinen Volkswagen (Beetle) mit nach Hause nehmen!
Oda Diekötter



Donnerstag der 09.06.05

Heute Morgen (Donnerstag) fuhren die amerikanischen Besucher um 9 Uhr mit dem Bus von der EKS zur Jugendherberge Frankfurt. Obgleich sich alle gut verstanden und viel Spass zusammen hatten, flossen KEINE Tränen. Lag es daran, dass dieses Jahr so viele Jungen am Austausch teilgenommen hatten? Oder lag es an der guten Laune, die vom Abschiedsgrillfest am Dienstag noch in allen nachklang? Die Koffer der Abreisenden waren so schwer, dass man sie kaum bewegen konnte! Die Wirtschaft in Baunatal und Kassel ist auf alle Fälle durch die Einkäufe der Gäste angekurbelt worden! Frau Gessner und Frau Diekötter freuten sich über die wunderschönen Dankessträuße von den Eltern und versicherten ihren Gästen Mrs Hennessy und Mr Depres-Berry, dass sie wieder herzlich willkommen wären im nächsten Jahr! Das Wetter hatte übrigens ein Einsehen: das Grillfest in der Elgershäuser Grillhütte war NICHT verregnet, und der Rundgang in Frankfurt fand bei wunderbarer Sonne statt. "Wenn Engel reisen, lacht der Himmel" - dieses Sprichwort hatte sich in diesem Jahr bewahrheitet. Wenn die Gäste aus Appleton wieder gesund und munter zu Hause sind, ruft Mrs Hennessy an und berichtet über die glückliche Heimkehr. Ein Abenteuer war dieser Austausch für alle Beteiligten - vielleicht am meisten für die Mütter und Väter hüben wie drüben, die sich nämlich über Essgewohnheiten ihrer jeweiligen Schützlinge wunderten. Jedoch musste niemand einen Arzt aufsuchen, deshalb glaube ich, dass Nordhessen eigentlich ein Kuraufenthalt für die gäste aus Übersee ist! Und wir lassen ihnen diese Wohltat gern jedes Jahr zukommen.
Oda Diekötter
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Reisetagebuch 2006

Herzliche Grüße nach Hause!


Wir sind alle gut in Appleton angekommen.

Das Reisetagebuch von Florian Schneider
(Größere Bilder erhaltet ihr, wenn ihr die Bilder anklickt)

Freitag der 17.02.06

Wir mussten so gegen halb sechs aufstehen, trafen uns dann um 7.15 Uhr am Parkstadionparkplatz. Unser Bus fuhr so gegen 7.35 Uhr ab. Wir fuhren so ungefaehr 1½ Stunden bis nach Frankfurt. B musste sich im Bus leider uebergeben ( war wohl so aufgeregt ). In Frankfurt angekommen, mussten wir soooooooooooo staunen, da wir diesen grossen Flughafen gesehen haben. Wir haben dann eingecheckt und haben anschliessend auf alle gewartet. Danach sind wir durch die Kontrollen vom Zoll und mussten sogar unsere Schuhe, Guertel etc. ausziehen. Wir warteten anschliessend 2 Stunden. Endlich durften wir einsteigen. Oh, das Flugzeug startet. Wir waren natuerlich jetzt schon sehr happy und freuten uns schon beim Start der Boeing 777 auf die Austauschschueler.
Boah, der Flug war gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz lang, denn wir flogen 9 Stunden von Frankfurt nach Chicago. Deutsche Zeit: 23.30 Uhr. Natuerlich wollten wir auch jetzt schon in die Betten fallen und erst wieder 2 bis 3 Tage spaeter aufstehen. Aber nein, wir mussten ja von Chicago nach Appleton fliegen. Eine ganze Stunde mussten wir noch in Chicago warten. Aber das war uns auch irgendwie wieder egal, da uns der Flughafen so fasziniert hatte. Wir dachten uns, Frankfurt ist da nur der Parkplatz und Kassel-Calden ein Butterbluemchen. Aber dann durften wir einsteigen. Eine ganze halbe Stunde mussten wir fliegen, uns kam es so vor, als wären es erst 10 Minuten gewesen, weil wir an den langen Flug noch gewohnt waren. Im Flieger war natuerlich jetzt jeder erst recht aufgeregt. Wir landeten. Wir mussten noch ein paar Meter durch den Flughafen laufen, und auf einmal standen "sie" alle da. Im ersten Moment hat es wohl bei jedem im Bauch gekribbelt. Wir sollten dann zu den jeweiligen Familien gehen, die Koffer holen und anschliessend zu unserem amerikanischem Zuhause fahren. Ich glaube, zu Hause sind wir dann wohl tot ins Bett gefallen.

Bis bald, Florian.


Sonnabend den 18.02.06

Ich denke, wir sind so gegen 9 oder 10 Uhr aufgestanden. Leider sind wir staendig muede, da wir ja rund um die Uhr nur Englisch reden und verstehen muessen. Natuerlich ist das Leben der Amerikaner sehr aufregend und interessant. Wir haben uns schon fast eingelebt und haben auch schon vom amerikanischen Essen genascht. Manches sieht sehr komisch aus, doch das Meiste ist sehr lecker.
Alle haben bestimmt schon etwas unternommen. Es waren am Samstag sehr viele in der "Mall". Das ist ein Einkaufszentrum in Appleton. Das erste was du siehst, wenn du in "Mall" reinkommst, sind nur Essbuden. Ein Restaurant nach dem anderen. Die Meisten geben dir sogar auch Geschmacksproben. Wenn du dann weitergehst, siehst du dann endlich Computerlaeden, Einkleidungsgeschaefte und vieles mehr…… . Wir Baunataler sind uns dort auch oefters begegnet.
Die beliebteste Spieleconsole in Appleton ist die Playstation 2. Fast jeder hier hat eine. Viele haben auch schon die neue X-BOX 360.

Sonntag der 19.02.06

Der Tag fing wie jeder andere an: aufstehen, fertigmachen, fruehstuecken. Natuerlich haben wir mal nach dem Wetter geschaut und haben auch unsere Eltern Zuhause angerufen. Haben voll Sehnsucht nach Deutschland ! Und nach dem guten und nahrhaften Essen !!! So gegen 2:00 h pm haben wir uns bei der Bowling-Bahn in Appleton getroffen. Wir waren in mehreren Mannschaften aufgeteilt. Natuerlich haben auch die Amerikaner mitgespielt. Wir hatten ganze 3 Stunden Spass und Fun. Als wir dann wieder auseinander gehen mussten, war das Geschrei groß: oh, wann sehen wir uns wieder? Ohne euch ist es soo stink langweilig. Was soll ich denn nun machen? ….. .
Jedenfalls hatten wir einen schoenen Tag. Was die anderen nun jetzt noch so machen (nach dem bowlen), weis ich leider nicht. Ich zumindest habe noch ein paar E-Mails nach Deutschland gesendet. So wie ich mitbekommen habe, haben die anderen keine Problem mit dem Essen. Ich aber: Kuchen staubtrocken, Chips mit Chicken und Orangen zum Mittag und die Kroenung zum Abend: Chillisuppe mit Bratwurst in Milchbroetchen und dazu Salzkartoffeln und Cornflakes. Also gewoehnungsbeduerftig. Mal sehen was es so am Montag zu Mampfen gibt.
Tschuess, See you later! Florian

Montag der 20.02.06

Heute sind wir zur Madison Middle School gefahren. Dort haben sich alle Deutschen und Amerikaner getroffen. Heute morgen war es sehr kalt: -25°C. Wir fuhren von dort aus zum Fernsehsender FOX 11. Dort sahen wir, wie das Studio aufgebaut ist. Den Newsbereich, Sport-, Wetter- und Kochbereich. Wir durften auch zuschauen, wie sie auf Sendung gingen. Natuerlich mussten wir sehr still sein. Nach den Nachrichten traf uns der Schock: Die von den Nachrichten erwaehnten uns. Und aufeinmal schwenkte auch die Kamera zu uns rueber. Wir sollten winken und "Hello" sagen. Jeder, der zu diesem Zeitpunkt FOX 11 gesehen hatte, konnte uns im Bildschirm sehen. "We have guest from Germany in our Studio", so sagte der Nachrichtensprecher Pete Petoniak. Nachdem wir das Studio, den Konferenzraum und die Redaktion gesehen hatten, schenkte uns die freundliche Dame, die uns alles gezeigt hatte auch noch Bleistifte, wo drauf steht:"FOX 11 WLUK-TV". Wir haben danach das Gebaeude verlassen und stiegen in den original amerikanischen, gelbgefaerbten Schulbus. Wir fuhren ca. 2 Minuten und schon standen wir vor dem Stadion der Green Bay Packers, dem Lambeau Field. Dort faszinierte uns die bauweise und wie hoch das Gebäude war. Nach ca. 10 - 15 Minuten kamen dann die Leute, die uns das Stadion zeigten. Wir wurden in 2 Gruppen aufgeteilt. Die 1. Gruppe ging zuerst zur "Hall of Fame" und dann machten sie den Rundgang und die 2. Gruppe machte erst den Rundgang und dann besuchten wir die "Hall of Fame". Wir sahen eine echte Nobelsuite der Green Bay Packers, die pro Jahr 95.000 $ kostet. Von da aus schauen die bedeutendsten Menschen Amerikas dem Spiel zu. Danach gingen wir weiter und gingen durch den Gang, wo die Spieler auf den Spieltplatz rennen. Wir konnten uns nicht so richtig vorstellen, wie die Atmosphaere waere, wenn in diesem grossen Stadion so viele Menschen sitzen wuerden und einem zujubeln, da wir auf dem grossen Platz standen und alles leer war. In der "Hall of Fame" konnte man sich ein Movie von frueher ansehen, wo die bedeutesten Spieler spielten. Die Nummern der bedeutesten Spieler, ich glaube 3, 12, 56 und 93 waren es, werden nie mehr vergeben. Das ist so eine Tradition bei denen. Mann kann sich auch im Stadion Raeume fuer Konferenzen, Geburtstagspartys etc. mieten, da das Stadion ganz allein von den Fans lebt. Die Green Bay Packers haben naemlich keine Sponsoren. Als wir dann nun entgueltig mit dem Stadion fertig waren, besuchten wir ein Fastfoodrestaurant - McDonalds. Darauffolgend besuchten wir ein Museum, wo es darum ging, wie die Menschen frueher in Green Bay lebten - voll oede! Liebe Eltern, macht so etwas niemals mit uns !!! Wir sind da fast eingenickt. Das Thema interessierte uns überhaupt nicht. Als wir nun endlich das Museum verliessen, freuten wir uns doch sehr. Wir fuhren mit dem Schulbus nach Appleton, zur Madison Middle School zurueck. Wir trennten uns und konnten, wenn wir wollten, etwas mit den Gasteltern unternehmen. Ich glaube, den meisten hat das Stadion am besten gefallen, gefolgt vom Fernsehsender und auf dem 3. und letzten Platz das langweilige Museum.

Dienstag der 21.02.06

Heute war ein Tag, der erstmals sehr ungewohnt war, denn wir gingen das 1. Mal in unserem Leben in eine echte amerikanische Schule. In der 1. Stunde, so war es an der Madison Middle School, hat uns der Direktor alles gezeigt. Bevor dieser kam, haben wir die Durchsage von ihm gehoert. In dieser Durchsage ging es darum, wie du dich im Unterricht verhalten solltest und wie nicht. Das wird immer so jeden Tag gesagt. Danach sagte er noch, dass sich die Schueler erheben sollten und die Nationalhymne singen sollten. Die Turnhalle befand sich im gleichem Gebaeude, wie die Klassenraeume. Er zeigt uns auch die Cafeteria. Nachdem wir alles gesehen hatten, gingen wir in den Untericht der Austauchschueler. Da sind die alle ruhig, was soll das ...? Die verhalten sich, als haetten sie nicht anderes zutun, als am Unterricht teilzunehmen. Die Schüler haben jeden Tag 8 Schulstunden. Die tun mir so etwas von Leid, dass kann man nicht in Worte fassen.
( Anmerkung des Webmaster: Dies ist Florians ganz persöhnliche Sicht und spiegelt nicht die Haltung aller deutschen Schüler wieder. )
Nach der 5. Stunde hatten wir so´ne Genehmigung, dass wir in der Sporthalle ueber 30 Runden laufen durften. Nicht alle hatten so eine. Danach war Lunch. Das ist vielleicht eine große Cafete. Ueber 300 Acht - Klaessler passen da hinein. Nachdem wir alle putzesatt waren, sei es vom mitgebrachten oder vom gekauftem Essen, gingen wir wieder in den Unterricht. Obwohl viele in ein und der selben Klassen sind, hatten nicht alle den gleichen Unterricht, ich will damit sagen, dass die Leute aus der gleichen Klasse nicht zur gleichen Zeit das selbe Fach haben. Jeder hat einfach einen ganz anderen Stundenplan. Sehr komisch, oder? Jedenfalls waren wir Deutschen uns einig, dass wir doch lieber in die deutsche Schule gehen wollten, da das dort besser organisiert und verstaendlicher (nicht die Sprache, sondern das System) ist. Die haben eigene Spints, wo Jacke, Schulranzen etc. reinkommen und immer bevor wir ein anderes Fach hatten, mussten wir hingehen und uns fuer das Fach die notwendigen Sachen rausholen. Komisches System? Koennt ihr Eltern da durchblicken, also wir nicht !!!! Auf jeden Fall war das ein sehr anstrengender Tag und wir hoffen stark, dass ihr Eltern niemals wollt, dass wir nach Amerika umsiedeln. Denn das ist der "letzte Schrott" !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


Mittwoch der 22.02.06

Heute hatten wir keine Schule. Wir haben uns wieder mal an der Madison Middle School getroffen. Von dort aus fuhren wir mit dem normalen Bus nach DownTown. Dies ist ein Viertel von Appleton. Dort waren wir beim Schulrat, wo wir sogar etwas "gesundes" essen durften. Er erzaehlte uns etwas ueber die Schulen, die es in Appleton gibt. Nachdem er fertig mit seinem Vortrag war, hat seine Sekretaerin (?) uns einen Rundgang durch das Gebaeude angeboten. Frau Diekoetter stimmte zu. Naja, die Bueros sind fast genauso wie in Deutschland, also nichts besonderes. Nachdem wir den Rundgang hatten, besichtigten wir eine Schule, die sehr sehr anders ist, als alle anderen, denn die Schueler dort sind besser, als auf einem Gymnasium. Dort wird nach freiem Style gearbeitet. Diese Schule ist so aehnlich, wie die "Offene Schule Waldau", sagte Frau Diekoetter zu uns. Als der Rundgang endgueltig zu Ende war, bekamen wir einen Fragebogen ueber Appleton. Wir mussten Leute auf den Straßen fragen, was die richtige Antwort sei und wir mussten in bestimmte Laeden und dort etwas erfragen oder machen. Zum Beispiel sollten wir eine Postkarte kaufen, dazu eine Briefmarke, dort unsere Gruppennummer aufschreiben und diese an den Schulrat persoenlich senden. Als wir dann alle fertig waren, trafen wir uns am Papiermuseum wieder. Dort stellten wir selber Papier her, was wir dann nach Deutschland mitbringen werden. Darauffolgend gingen wir in das YMCA, ein Schwimmbad mit sonstigen Aktivitaeten. Als dann die Zeit leider schon zu Ende war, gingen wir in das I.MAX - Kino. Dort sahen wir eine Dokumenation ueber die Grand Canions. Der Film ging nur eine halbe Stunde. Trotzdem war es cool, da die Leinwand 6 Stockwerke (24 Meter) hoch und 25 Meter breit war. Und die ganze Leinwand war vom Film bedeckt. Abgefahren. Doch wir haetten es besser gafunden, wenn wir in einen anderen Film gegangen waeren! Naja, immerhin besser, als in die Schule zugehen, wo man noch nicht mal das System verstehen kann.

Donnerstag der 23.02.06

Heute hatten wir wieder mal Schule. Anders als normal: Wir hatten in der 1.,3.,4.,7. und 9. Stunde Deutsch mit Frau Hennesy. Dort waren wir natuerlich im Mittelpunkt. Uns wurden von deutchlernenden Amerikanern Fragen auf Deutsch (!!!) gestellt und wir durften diese sogar auf Deutsch beantworten. Danach wurde ein Maerchen von uns aufgefuehrt - Haensel und Gretel. War sehr ... . Als das dann auch vorbei war, teilte Frau Hennesy die Geschichte aus und die Amerikanern mussten ans Werk: Sie mussten uns die Geschichte auf Deutsch vorlesen. Natuerlich sollten wir die Schueler auch berichtigen. Das war vielleicht ein anstrengender Tag (*Scherz*).


Freitag der 24.02.06

Heute trafen wir uns, wie immer, an der Madison Middle School. Von dort aus fuhren wir nach Milwaukee. 2 Stunden mussten wir fahren. Wir haben dort, mal wieder, ein blödes Museum besichtigt. Stockwerke: 4. Zum Glück durften wir uns eigenständig fortbewegen. Wir haben nur rumgetobt und saßen eigentlich alle an einem Platz und unterhielten uns. Mensch, wir haben vielleicht viel gelernt: neue Witze, Geschichten aus dem Leben und vieles mehr…. . Unsere (liebe, nette) Frau Diekoetter merkte natürlich nichts. Aber spätesten jetzt weiß sie es. "Liebe Frau Diekoetter, nicht böse sein!!". Danach gingen wir in das größte Einkaufszentrum von ganz Wisconsin. Frau Diekoetter machte ein Drama draus: "Also, falls ihr euch da verlaufen solltet, fragt nach dem Weg zum Boston Store und dies ist im Erdgeschoss.". Dies fragte sie fast jeden ab, und wehe es wusste jemand nicht, dann…oh weh! Ich will ja nichts sagen, aber in da konnte man sich nicht verlaufen, weil es eigentlich nur ein Weg war, der geradeaus ging. Dasselbe im 1. Stock auch. Als wir dann nach 3 Stunden fertig mit "shoppen" waren, stiegen wir in den Bus, um wieder nach Appleton zufahren. Wir waren alle sehr müde, so wie Pia, die im Bus sogar einschlief. Wir waren deshalb so müde, da wir zwischen dem Museum und dem Einkaufszentrum noch einen Halt an so einem undefinierbaren "Ding" halt machten. Diesmal fuhren wir keine 2 Stunden nach Appleton zurück. Es waren lediglich 1 Stunde und 45 Minuten. Fragt mich nicht, warum der jetzt schneller war, wir hatten sogar kleine "Stob and Go´s". Wir waren dann froh als wir wieder in Appleton waren.

Wochenende 25.-26.02.06

Am Wochenende hielten wir uns in unseren Familien auf. Einige trafen sich untereinander andere dagegen unternahmen aber auch Sachen alleine. Eben ein typisches Wochenende.


Montag der 27.02.06

Heute trafen wir uns in unseren Schulen, dort sollten wir zum "Office" (auf deutsch: Sekretariat) gehen, denn dort holten uns Elter ab, die uns zu den Grundschulen fuhren. In den Grundschulen hatten wir in zwei verschiedenen Klassen, es waren Kinder der Jahrgangsstufe 2, Unterricht. Wir durften auch mal Lehrer spielen, oder besser gesagt: Wir durften 2 bis 3 mal was sagen, sonst gestaltete Frau Diekoetter den Unterricht selbst. Nachdem dies vorbei war, durften wir noch eine Führung von etwas 3 Minuten in der Grundschule genießen, denn darauffolgend besuchten wir eine von fünf (3 öffentliche, eine kirchliche und eine private) Hight School. Wir hatten dort ganze vier Stunden Unterricht, oder ausdrücklicher: 2 Stunden, danach 1 Stunde Lunch und darauffolgend noch eine Stunde zum Genießen. "Lieber Herr Burghardt, ich rate Ihnen ab, Lehrer in Amerika zuwerden, denn da werden Sie irre: Die sind in der 9. Klasse und fangen in Mathe gerade das Thema "Bruchrechnung" an." Jedenfalls durfte man dort einschlafen, denn dieses Thema haben wir (zum Glück) schon absolviert. Nachdem wir mit der Hight School fertig waren, holten uns Eltern wieder ab, die uns dann in die jeweiligen Schulen fuhren. Dort hatten wir noch so ungefähr eine halbe Stunde Zeit, bis uns unsere "Amis" wieder abholten, da bei denen dann erst die Schule vorbei war.
Schöne Grüße nach Deutschland von allen, die z.Z. in Appleton sind!!!


Dienstag, der 28.02.06

Heute hatten wir bis 12 Uhr Schule. Von unseren Schulen aus, wurden wir von einem Schulbus abgeholt, der uns zur Madison School fuhr. Dort hatten wir dann Computer-Projekt mit so'nem sehr sehr alten Lehrer. Das Programm, was wir da nutzten, um uns eigene Foto-CD's zumachen, war ein sehr bloedes Programm, denn das war soetwas von kompliziert, dass da nur ich und der Lehrer durchblickten. Ich bin dort nicht sehr weit gekommen, da ich immer den anderen helfen musste. Daher entschied ich, wenn ich wieder in D bin, mache ich mir eine eigene Picture-CD. Jedenfalls hatten wir dort sehr viel Spass.
Abends trafen wir uns, wie immer, in der Madison School, um dort die Abschlussfeier zuabsolvieren. Es sehr viel zu Essen. Man konnte richtig zugreifen (*grins*). Das Meiste hat sogar gutgeschmeckt (warum sollte es ja auch nicht??). Es wurde die Auflösung von der Stadtrallye bekannt gegeben, ich war natürlich, mit vielen anderen aus der Gruppe, auf dem 1. Platz (ist doch logisch, oder???). Wir durften uns etwas als Geschenk von Schnucke aussuchen, was auf dem Tisch lag. Danach hatten sich die deutschen Lehrer in Zusammenarbeit mit den amerikanischen Lehrern bei den Eltern bedankt, die uns betreut hatten. Diese Elter durften sich dann eine von zwei Schokoladentafeln aussuchen [natuerlich gab es nur die deutsche Schokolade, was sonst auch, denn die amerikanische Schokolade schmeckt mir persönlich nicht]. Nachdem das nun endlich geschah, wurden die einzelnen Austauschpartner aufgerufen, die dann nach vorn gingen. Man durfte sich eine Rose (ich glaube, das waren welche) aussuchen, danach wurden Fotos gemacht, die Partnerfotos könnt ihr euch natürlich auch anschauen. Klickt später einfach in der Navigation auf "Partner 2006".
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Willkommen in Deutschland 2006

Einleitung!


Freitag der 09.06.06

Trotz schönsten Wetters zur Fußball WM mit super hohen Temperaturen, geht es niemals ohne irgendwelche Probleme.
Die amerikanischen Austauschschüler aus Appleton /Wisconsin kommen statt 13:00, wie angekündigt, erst um 14:45. Die meisten von uns sind dann gleich nach Hause gefahren, um sich noch für den Besuch zu stärken.
Wenn Engel reisen, lacht der Himmel, also muss es sich bei unseren Besuchern um himmlische Boten handeln.
Dann können wir mit ihnen das Stadtfest genießen. Und am Sonntag dann mit den ausgeschlafenen Gästen auch im Wilhelmshöher Park einen tollen Spaß bei den den feiertäglichen Wasserspielen und einem Kuchenpicknick haben und mal nicht von oben und unten nass werden !
Dieses Jahr werden die Besucher vom Baunataler und Schauenburger Bürgermeister empfangen werden, in der Schule den 5., 6. und 7. Klässlern amerikanisches Englisch vorstellen und sie hoffentlich für den unvergesslichen Austausch interessieren.
Natürlich werden sie auch das VW-Werk besichtigen und mit dem Bummelzug nach Marburg fahren und dort die Kirche der Namenspatronin des Inderkrankenhauses in Appleton ansehen. Im Marburger Schloss wandern sie auf Martin Luthers Spuren.
Die Besichtigung Frankfurts zeigt ihnen auf, dass Deutschland nicht nur Fachwerk ist und wird sie dann hoffentlich erfüllt nach Amerika nach Hause fahren lassen.
Wir alle freuen uns auf einen fröhlichen Austausch bei strahlender Sonne.

Ein Bericht von Florian Schneider der täglich folgen wird. Fortsetung folgt....

Sonnabend bis Montag den 12.06.06

Am Wochenende konnten die einzelnen Familien machen, was sie wollten, doch alle haben dasselbe getan: Sie waren auf dem Baunataler Stadtfest. Natürlich hat man sich auch untereinander getroffen und hat miteinander etwas gemacht.
Am Sonntag trafen wir uns dann um 14 Uhr im Park Wilhelsmhöhe, um ein Kuchenpicknick zu veranstalten. Bevor wir Teenies dies aber machen durften, mußten wir zum Herkules hoch! Für manche war das echt eine Herausforderung! Am Ende war es dann so, dass nur 12 Schüler und 2 Begleiter ganz oben waren. Ich war der einzige Deutsche oben und durfte dort die "faulen" Deutschen vertreten. Was sagte doch Matthew zu mir: "You're very cool! Good for you, but bad for Germany. " Wer alles oben war, kann man auf dem Gruppenbild neben diesem Text sehen. Einfach drauf klicken, um die vergrößerte Ansicht zu haben.
Am Montag hatten die Amerikaner einen Rundgang durch die Schule, von unserem Schulleiter Dieter Ernst, bekommen. Dieser Rundgang war sehr interessant für die Amerikaner. Als dieser vorbei war, fingen sie mit dem "Baunatalquiz" an. Danach gingen die Amis zu unserem Baunataler Bürgermeister Manfred Schaub, der sie herzlichst empfing.
Nach diesem Besuch durften die Amerikaner in der Baunataler "City" herumlaufen und etwas shoppen. Um 13 Uhr waren sie dann wieder in der Schule, so dass wir dann die Amerikaner in der Pausenhalle abholen konnten um nach Hause zu fahren/laufen etc. Am Nachmittag trafen sich die meisten Austauschschüler (Deutsche und Amerikaner) im Ehlener Freibad. Dort hatten wir sehr viel Spaß und unterhielten uns auch mal.

Verspätung

Liebe Leser, ich wollte mich herzlichst bei Ihnen entschuldigen, dass ich erst jetzt den nächsten Tagebucheintrag schicke. Wird nicht mehr vorkommen!


Dienstag
Am Dienstag waren die Amerikaner im Baunataler Volkswagenwerk. Sie hatten einen Termin um 10 Uhr und waren so fertig, dass sie wieder um 13 Uhr an der Schule waren. Mein Amerikaner sagte zu mir, dass es sehr interessant gewesen währe, aber das Laufen war dadurch aber auch zu lang und so wurde es dann wieder langweilig. Da sag ich nur: Ist nicht jedermanns Sache.

Mittwoch
In der 1. Und 2. Stunde waren die Amerikaner in der Schule und machten beim Unterricht des Jahrganges 7 in Englisch mit. Um 10:45 Uhr sind sie dann nach Hoof zur Frau Gimmler gefahren. Dort bekamen die Ammies einen englischen Vortrag über Schauenburg. Das Englisch von Frau Gimmler war nicht sehr prickelnd, daher mussten manche Amerikaner auch mal lachen. Frau Gimmler, ist nicht so schlimm: No body is perfect! Als sie dann wieder zurückgekommen waren, mussten sie dann noch eine Stunde mit Frau Diekötter aushalten, bis sie von uns abgeholt werden durften und nach Hause sind.

Das lange Wochenende: Donnerstag bis Sonntag
Heute war keine Schule. Juchhuuuuuu!!!!!!!!!! An dem großen Wochenende konnten die Familien machen was sie wollten und doch machten, wie immer, alle das gleiche. Als erstes war am Donnerstag das freiwillige Grillpicknick in der Grillhütte Elgershausen. Jeder brachte sein Grillgut selber mit und durfte dann grillen, wann er wollte. Es waren fast alle beim Grillfest dabei, außer Familie Kell und ich glaube noch eine andere Familie. Nachdem alle gegessen hatten, spielten die Amerikaner und zwei Deutsche [Florian (ICH) und Robin] "German soccer". Man durfte aber nur mitspielen, wenn man Barfuß war. Der schnelle war natürlich der kleinste - Matthew. Leider mussten wir dann das Soccermatch abbrechen, da wir dann mit einem echten John Dere mitfahren durften: Wir machten eine kleine Rundfahrt mit einem Trecker und Anhänger durch Schauenburg bis zur Burg. Danach fuhren wir alle wieder zurück und trennten uns - wir machten uns auf den Heimweg. Am Freitag war der freiwillige Schwimmbadbesuch im Aqua Park Baunatal. Hmm, wer war nicht da? Frau Diekötter! Samstag und Sonntag konnten individuell selbst geplant werden. Doch fast alle planten dasselbe: Zelten! Zwar waren wir alle woanders, d.h. jeder zeltete in einem anderen Ort.

Montag
Am Montag, nach dem langen Wochenende hatten die amerikanischen Mitschüler in der 1. Und 2. Stunde Unterricht in der Klasse 5a. Dort wurden sie interviewt und durften auch mal was auf Deutsch den deutschen Fünftklässlern erzählen. "It was very boring!", sagte mein Amie, als ich ihn danach fragte. 3. Und 4. Stunde war die 5c dran und die 5. Stunde war im Jahrgang 6 in den Englischkursen A und B. nachdem dieses "langweilige" Reden vorbei war, machten die Amerikaner in der 6. Stunde im normalen Unterricht von Frau Landrebe und Anschütz teil. Da es so viele waren, machten auch welche ein Kunstprojekt mit Frau Everding oder ein kleines Hanndballmatch mit Herrn Wespatat. Dafür wollten wir uns bedanken, Herr Wespatat und Frau Anschütz, dass sie Ihre kostbare Zeit für unsere Austauschschüler geopfert haben! Nachmittags trafen wir uns dann zum "Abschiedsfest" der Amerikaner. Dort brachte jeder etwas zu Essen mit und natürlich auch etwas zu Trinken! Frau Gimmler, die Bürgermeisterin von Schauenburg hielt am Anfang noch eine kleine Rede und Frau Diekökkter bedankte sich bei allen amerikanischen Austauschlehrern, dass sie mitgeholfen haben, dieses Projekt möglich zu machen. Als dann auch diese Rede zu Ende war, wurde der 1. und die zwei 2. Plätze von Stadtspiel bekanntgegeben. Das Bild von den "Siegern" sehen sie hier.Am Ende der Feier sangen die Amerikaner noch ein paar tolle amerikanische Songs für uns und überreichten den deutschen Eltern eine Rose, zum Dank, dass sie bei uns für 2 Wochen leben durften.

Dienstag
Keine vergößerte Ansicht verfügbar.Am heutigen Dienstag sind die Amerikaner gegen 8 Uhr zur Straßenbahnhaltestelle gelaufen, um nach Kassel zu fahren. Von dort aus sind sie dann mit der Regionalbahn nach Marburg gefahren. Dort durften sie einen sehr langen Stadtrundgang durch Marburg genießen. Sie mussten auch den großen Hang hoch und wieder runter!! Sie besuchten die Elisabethkirche und die Universität. Der Ausflug ging so lange, dass sie das Fussbalspiel von Deutschland verpassten und erst gegen 18:30 Uhr wieder am Baunataler ZOB waren.

Mittwoch
Am Mittwochvormittag waren die amerikanischen Schüler in Kassel, um noch einmal shoppen gehen zu können und sich mal die schöne Aue anzusehen. Um 13 Uhr waren sie wieder da. 4 von den ganzen Amerikanern sind dann nachmittags mit uns zu Starlight Express nach Bochum gefahren. Es war sehr interessant.

Donnerstag
Um 6:50 Uhr sollten wir alle am Parkstadion sein, damit die Amerikaner um 7 Uhr mit dem Bus nach Frankfurt fahren konnten. Doch der Bus kam anfangs nicht. Es stellte sich dann später heraus, dass der eigentliche Busfahrer verschollen war und erst mal ein neuer Busfahrer um diese frühe Uhrzeit gefunden werden musste. Jedenfalls sind dann die Amerikaner gegen 7:55 Uhr am Parkstadion weggefahren. Manche mussten sogar weinen!! ( deshalb ist wahrscheinlich das Bild auch so verwackelt !?!) Es war auch wirklich traurig, denn für die meisten von uns war es wohl ein Abschied für immer. Ob sich wohl irgendwelche Austauschpartner nochmal sehen werden??????????????

Persönlicher Abschluss
Für mich war es ein sehr toller, interessanter und informationsreicher Schüleraustausch. Man konnte viel von den Amerikanern lernen, man hat gesehen, dass die Amerikaner doch nicht so sehr dick sind, wie die meisten denken und dass die sie genauso nett sein können, so wie wir Deutschen. Es hat auch sehr viel Spaß gemacht, den amerikanischen Austauschschülern das deutsche Leben etwas näher zu bringen und sie in den Genuss von mancher Tafel Schokolade kommen zu lassen!

Mein Tipp für die, die noch in die 8. Klasse kommen werden:
Macht beim Schüleraustausch mit, es lohnt sich!

Euer Florian

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Austauschpartner 2006
Torben Hellmuth + Jason AltekruseLuke Anderson + Marvin MiesRobert Heil + Matthew Anderson
Robin Landgrebe + Jason DonkerKyle Dougherty + Florian SchneiderJacob Drewa + Madlin Hofeditz
John Frederick + Tabea ThielNick Furnner + Pia-Rebekka ArendCelina Engelbrecht + Desiree Heavener
Lukas Henkes + Kyle KranzuschAlan Masters + Sina PfohlNico Mumberg + Ian McQuistion
Alyssa Morgan + Julia KunkelTyler Oien + Eva CarlJana Günther + Vincent O'Neil
Mariah Sachs + Theresa HolzhauerMegan Shecterle + Vanessa HumburgSarah Kirchner + Emily Sokel
Ashley Stock + Carolin WeishaarBjörn Kell + Tylor ThorsonShayla Van Stippen + Jennifer Mart
Dan Waterman + Inga RiehlMary Plautz + Oda DiekötterChristiane Teiss, Oda Diekötter + Nancy Hennessy
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Reisetagebuch 2007

Herzliche Grüße nach Hause!
Endlich hat es geklappt, und wir haben Verbindung nach Appleton! Wenn auch etwas verspätet.

Wir sind alle gut in Appleton angekommen.

Das Reisetagebuch von Calina Dannowski und Catharina Peter

Freitag, 2. Maerz

Wir trafen uns alle am Parkstadion um 6:30 Uhr, verabschiedeten uns von unseren Familien und Freunden und dann ging es endlich LOS . Um 7:00 Uhr fuhren wir endlich los zum Frankfurter Flughafen. Als wir endlich ankamen waren wir alle doch schon etwas nervoes wir holten unsere Koffer aus dem Bus und gingen zum Einchecken und und und... Dann hatten wir noch zwei Sunden Zeit um in den Flieger zu steigen also gingen ein paar zu McDonalds oder relaxten einfach nur auf dem Flughafen...Als wir dann noch einmal einchecken konnten ging es auch schon LOS wir sassen im Flieger, es war ziemlich lustig im Flieger, denn nach ein paar Stunden lernten wir einen Jungen namens Andi im Flugzeug kennen der aus Irland kommt und mit ihm konnten wir uns schon auf Englisch unterhalten und er brach uns Irish bei (so verging die Zeit ziemlich schnell). Als wir endlih nach zehn Stunden Flug am Chicago Flughafen ankamen waren wir alle ziemlich geschockt, denn der Airport war ziemlih rieesig.. Dann gingen wir zum Einchecken...unsere Koffer holen und danach zur Kontrolle, dann mussten wir auf dem Flughafen auf den Flieger nach Appleton warten, doch der hatte andauernd Verspaetung wegen der schweren Schneestuerme in Appleton. Doch nach zwei Stunden Warten ging es auch schon endlich los...wir sassen alle in dem kleinen Flieger und warteten bis es los ging nach etwa einer halben Stunde Wartezeit im kleinem Jet ging es los. Alle waren seeehr aufgeregt und gespannt auf die Familien. Als wir gelandet waren konnten wir schon von weiten schon viele Menschen stehen sehen sie hatten Plakate..Lufballons u.s.w. in der Hand..Das konnten ja nur die Austauschfamilien sein.. Wir gingen zu ihnen und holten unsere Koffer, und dann fuhrten wir zu dem Amerikanischen Austauschpartner nach Hause.

Samstag, 3.Maerz 2oo7

Am naechsten Tag hatten wir Family Time, ich denke mal das die meissten erstmal lange geschlafen haben, doch die meissten waren auch schon in der FOX RIVER MALL zum einkaufen.

Sonntag, 4. Maerz 2oo7

Am naechsten Morgen hatten wir Family Time, viele waren in der Kirche und am Mittag um 13 Uhr trafen wir uns alle bei Players Choice dort spielten wir gegeneinander und miteinander Fussball u.v.m. Am Nachmittag waren dann viele dann noch nach Plazers Choice beim Schlitten fahren oder manche waren wieder einmal shoppen in der Mall !! Das war ein sehr schoener und lustiger Tag!

Montag, 5. Maerz 2oo7

Heute trafen wir uns um 7:30 Uhr an der James Madison Middle School von dort aus fuhren wir zum Lambeau Field & Hall of Fame von den Green Bay Pakers das Stadion ist sehr gross und wir durften in eine VIP-Louge gehen und durften uns dort umschauen die kleine Box die man auch mieten kann kostet 35.000$ dies ist sehr teuer aber sehr interresant ! Danach waren wir in der Hall of Fame ein Museum der Green Bay Pakers das war sehr lustig denn dort gab es eine Game Zone dort konnten wir mit einem Football unsere Wurfkraft testen. Und dann waren wir auch noch in einem Cheesehouse eigentlich fuer Kids im Alter von 2-5 Years aber wir gingen in dieses Haus dort redeten wir und sagen Deutsche Songs mit den Amerikanern zusammen..wir waren insgesamt 10-15 Leute in diesem Kaesehaus das war seeehr LUSTIG ! Nach dem Stadionbesuch fuhren wir zu dem TV - Sender "Level 2", wo wir bei den Live Nachrichten zuschauen durften.. wir also unsere Gruppe waren auch ganz kurz im Bild zu sehen das machte uns allen sehr viel FUN!! Alle hatten danach ziemlichen Hunger und wir haben beschlossen zu McDonalds mit dem gelben SchoolBus zu fahren. Nach dem Essen sind wir in ein Kaese Museum gefahren, dort bekamen wir sehr viel erklaert wie Kaese hergestellt wird und woher die Milch kommt (von der Kuh). Danach sind wir wieder mit dem gelben Schulbus zurueck zur madison Middle School gefahren. Von dort wurden wir von unseren Autauschfamilien abgeholt, dann hatten wir wieder den freien Nachmittag zur freien Verfuegung.

Dienstag, 6.Maerz 2oo7

Heute waren wir mit unseren Autauschpartnern in der Schule, dort bekamen wir eine Fuehrung von dem Director, nach eins zwei Stunden waren wir dann endlich im Unterricht unseren Autauschpartnern...der Deutschunterricht meiner Meinung nach war der beste denn der machte riesigen Spass..Dieser Schultag war sehr lustig!

Mittwoch, 7. Maerz 2oo7

Die Amerikanischen Autauscheltern führten uns Deutsche zur Madison Middle School. Dann warteten wir auf den Stadt-Bus der nach Down Town fuhr. Wir trafen uns mit zwei Leuten die den Austausch nur ermoeglichen koennen, deswegen war gutes Benehmen angesag ! Nach dem Meeting begannen wir mit dem City-Game. Wir wurden in Gruppen aufgeteilt und dann bekamen wir drei Seite mit Fragen die wir beantworten mussten. Um 11 Uhr gingen wir zu dem Museum- HOUDINI das ist ein Zauberer der Tricks gemacht hatte. Manche der Tricks konnten wir ausprobieren, das hatte riesigen Spass gemacht, nach einer Stunde musste wir uns beeilen , denn wir gingen zu dem Sportcenter YMCA, dort spielten wir in Gruppen Fussball, Basketball oder manche gingen schwimmen..Nach dem YMCA gingen wir zu dem Paper Discovery Center, wo wir uns einen Film ueber Papier anschauten und auch selber Papier herstellen duften. Nach der Fuehrung durch die Papier Fabrik holten uns unsere Austauschfamilien an der Fabrik ab. Das war ein schoener aber anstregender Tag..
Wir alle gruessen alle Lieb zu Hause in Germany !!

Donnerstag, 8.Maerz 2oo7

Wir Deutschen trafen uns um 7:15 Uhr an der Madison Middle School zu dem Trip nach Milwaukee. Wir fuhrten mit dem Bus zwei Stunden nach Milwaukee zu dem Public Museum, das Museum war ganz o.k., das Beste an dem Museum war das Schmetterlings Haus. Doch nach dem Museum sind wir zu der Mayfair Mall gefahren, wo wir zwei Stunden shoppen gehen konnten... Nach dem Shoppen fuhren wir alle wieder zurueck zur Madison School von dort wurden wir von unseren Austauschfamilien abgeholt.

Freitag, 9. Maerz 2oo7

Heute gingen wir wieder mit unseren Austauschpartnern in die Schule, das war ziemich cool, denn wir Deutschen machten mit den Amerikanischen Schuelern ein Interview auf Deutsch, also wie sie heissen und so weiter.. Es war ein interresanter Schultag.

Samstag, 10. Maerz 2oo7

Samstag, heute ist Familien Time viele von den Deutschen waren mit ihren Partnern in einem Wasserpark..oder auf einem Ice Hockey Spiel oder in der Mall of America..

Sonntag, 11. Maerz 2oo7

Sonntag, heute ist wieder Familien Time...:)

Montag, 12. Maerz 2oo7

Heute trafen wir uns an der Madison Middle School um viertel vor Acht. Dann wurden wir von zwei Eltern zu der Elementary School gefahren, das ist ein Kindergarten bis zur sechsten Klasse das war lustig denn alle von den Kids waren sehr klein wir bekamen von dem Director die Schule gezeigt, danach durften uns die kleinen Kinder fragen stellen das war schon sehr lustig... Danach wurden wir wieder von den zwei Amerikanischen Eltern abgeholt und wurden dann zur East High School gefahren! Als wir ankamen bekam jeder fuer diesen Tag einen Partner von dieser Schule! Es war sehr cool auf der Schule, denn wir sahen die Amerikaner die letztes Jahr auf unserer Schule waren wieder das war sehr schoen. Wir machten an der High School den Unterricht mit und schauten uns den Unterricht an. Dann hatten wir auch einmal Pause dort unterhielten wir uns mit den Amerikanern..Nach dem Lunch hatten wir noch eine Stunde unterricht und um halb zwei bekamen wir eine Fuehrung durch die Schule, und alle waren sehr ueberrascht,.denn die High School is seeehr gross. Danach wurden wir wieder zur Madison gefahren und von dort aus wurden wir von unseren Austauschfamilien abgeholt oder sind nach Hause gelaufen. Das war ein sehr interresanter und schoener Tag.
Und Liebe Gruesse aus den USA!!

Noch ein Reisetagebuch von Natali und Debbi

Mittwoch , 07.03

Um 7:35 wahr treffen an der Madison Middle School. Wir fuhren mit dem City-Bus zum Rathaus, wo wir freundlich empfangen wurden.Dort wurde uns was zum Essen und Trinken angeboten. Nach dem wir einwenig mit dem Buergermeister geredet hatten, haben wir ein Citygame gemacht. Danach sind wir in das Hudini-Museum gegangen. Hudini war ein Entfesslungskuenstler und uns wurden einige Tricks gezeigt. Dann sind wir in die YMCA-Halle gegangen. Dort haben wir Fussball, Vollyball, Basketball und viele andere Sachen gemacht. Speater waren wir dann in der Paper-Discovery. Dort durften wir selber Papier herstellen.

Donnerstag , 08.03

Um 7:15 haben wir uns wieder an der Madison Middle School getroffen und sind mit einem Reisebus in das Milwaukee Public Museum gefahren. Dort haben wir einen Film ueber den Mars gesehen und haben danach eine Fuehrung durch die Indianerwelt gemacht. Danach sind wir in die Mall shoppen gegangen. Das war funny!

Freitag , 09.03

Wir sind mit unseren Austauschschuelern in ihre Schulen gegangen. Die Stunden sind sehr langweilig und sie haben alle bis 15 Uhr Schule. Danach hatten wir Freizeit.

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Reisetagebuch 2008

Seit Freitag den 22.Februar ist unsere Schüleraustauschgruppe unterwegs nach Appleton



Freitag, 22. Februar

Heute ist es endlich so weit, wir fliegen nach Appleton. Um 7.45 haben wir uns in Baunatal am Parkstadion getroffen. Eigentlich wollten wir um 7.00 Uhr abfahren, aber der Bus hatte Verspätung. Als wir dann endlich im Bus saßen, ging die Fahrt nach Frankfurt los. Nach ca. 3 Stunden kamen wir dann am riesigen Frankfurter Flughafen an. Dort war ganz schön Stress, Tausende Menschen aus allerherren Ländern wollten so schnell wir möglich zu ihrem Ziel gelangen. Nach langem Stehen waren endlich alle durch die vielen Kontrollen mit Reisepass usw. fertig. Nun gingen wir durch die Röhre ins Flugzeug. Dies war ein Airbus mit 2 Etagen. Viele von uns sind noch nie zuvor geflogen und deshalb war es für sie am aufregensten. Der Start war einfach Klasse, viele die vorher etwas Angst hatten, freuten sich, als wir in der Luft waren. Zuerst mussten wir die Plätze einnehmen, die wir bekommen hatten, doch dann nach 10min. konnten wir endlich tauschen. Das Essen war nicht das Beste an dem tollen Flug. Man konnte wählen zwischen Chicken und Pasta. Dazu gab es noch einen Nachtisch und etwas zu trinken. Trinken konnte man so viel wie man wollte. Ganz hinten im Flugzeug gab es eine Kiste mit kleinen Knabberbrezeln. Die haben wir uns die ganze Zeit geholt. im Flugzeug wurde irgendwie das Zeitgefühl total ausgestellt. Es kam einem so vor, als ob man schon gleich da ist, obwohl es noch 5 Stunden waren. Wenn man aus dem Fenster geschaut hat, das ganz hinten im Flugzeug war, dann konnte man alles was unter sich ist sehen. Wir sind den größten Teil nur über das Meer geflogen, so konnten wir die vereiste See betrachten. Man wusste eigentlich nie ob man jetzt auf Land oder über Wasser ist. Im Fernsehen lief Rush Hour 3 und die Stimmung war gut. Die Landung verlief auch ruhig und ohne Schwierigkeiten. Als wir gelandet waren, und zum richtigen Terminal fuhren, sahen wir den riesig riesig großen Flughafen von Chicago. Der Flughafen besteht eigentlich aus mehreren Flughäfen, die zusammen gehören. Chicago ist einfach nur cool, überall fahren Limousinen und teure Autos rum. Die Hochhäuser sind auch einfach nur Klasse. mit der S-Bahn sind wir dann zu dem Teil des Flughafens gefahren den wir erreichen mussten. Wir hatten keine Zeit wir mussten uns ein beeilen, denn der Flieger nach Appleton startete auch bald. Doof war, dass wir die ganzen Kontrollen noch mal machen mussten. Wir mussten noch mal den Pass zeige, noch mal alle metallischen Gegenstände ablegen, und noch mal wurde der Koffer durchleuchtet. Dann saßen wir im Flugzeug nach Appleton, diese Maschine war nur ein ganz kleines Flugzeug, fast schon ein Privatjet.
Marius

Samstag, 23.Februar

Heute sind wir alle sehr früh aufgestanden! Die meisten schon um vier, obwohl wir bis um 9 am. (in Deutschland 4 Uhr morgens) auf dem Tanzabend wahren. Wir haben uns noch gar nicht an die Zeitumstellung gewöhnt! Heute war family time. Da sind viele zur Shopping mal in Appleton gefahren oder sind zu einem Hockeyspiel. Manche wahren auch nur zuhause und haben da was unternommen. Zum Frühstück haben wahrscheinlich alle etwas typisch Amerikanisches bekommen. Bei mir gab es gebratenen Schinken (wie chips) und dazu ein Spiegelei. Ich konnte gar nicht genug vom Schinken bekommen :
Dennis

Sonntag, 24.Februar

Heute sind mal wieder alle sehr früh aufgestanden, wegen der Zeitumstellung, weil es in Deutschland schon Mittag war. Es war mal wieder Familienzeit und die Schüler haben etwas mit ihrer Familie unternommen. Nachher haben wir uns aber dann alle in einer großen Halle getroffen, wo man Baseball, Basketball und Fußball spielen konnte. Als wir dann alle Fußball gespielt haben hat irgendwer an Guilianas Brille geschossen und dann war leider ihre Brille kapput. Aber ist nicht weiter schlimm! In der Halle gab es auch Spielautomaten, wo man versuchen konnte (natürlich musste man Geld einwerfen) irgendetwas mit so einer Greifhand aus dem Kasten zu bekommen. Aber keiner hat es geschafft, weil die Greifarme vorher mit Oel eingeschmiert werden und man dann nicht so gut greifen kann! Alle sind dann so um 4-5 Uhr gegangen, aber es hat sehr viel Spass gemacht!
Dennis

Dienstag, 26.Februar

Hallo EKS
Viele Grüsse aus dem kalten America senden euch alle Americafahrer. Uns gefaellt es gut hier und wir haben sehr viel Schnee!! Am Dienstag waren wir in der Appleton area school disstrict. Da mussten wir Fragen beantworten und haben uns über die Schulen die es in Appleton gibt unterhalten! Danach sind wir in ein Museum gegangen und haben uns über Haudini unterhalten, der Schloesser oeffnen konnte. Dort durften wir selber die Tricks von Haudini probieren, das hat sehr viel Spass gemacht. Anschliessend haben wir ein Citygame gemacht, wir mussten 41 Fragen beantworten und hatten 2 Stunden dafür Zeit aber wir haben es nicht in 2 Stunden geschafft. Wir haben uns wieder danach getroffen und wurden von unseren Gasteltern abgeholt.
Vanessa und Marie

Montag, 3.Maerz

Heute waren wir in einem Planetarium. Das war sehr langweilig! Wir währen fast eingeschlafen! Dann waren wir noch in einem Museum, in dem man etwas ueber Erdbeben, Steine und Dinos erfahren konnte. Das war eigentlich ganz lustig aber die haben uns zu viel über Steine erzählt. Danach waren wir noch in einem Naturmuseum. Das war cool. Da gab es einen ausgestoppften 3 Meter hohen Eisbären und einen Papagei der "Hello" sagen konnte.
Dennis
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