| Mai 2012 | | Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So | | | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | | | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | | | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | | | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | | | 28 | 29 | 30 | 31 |
|
Zeitgenössische Kunst erfahren
Im Rahmen des Kooperationsangebotes der Kunsthalle Fridericianum und der KVG
konnte am 28.10.2010 die Klasse 7b der Erich Kästner Schule Baunatal eine kosten-
lose Führung durch die Ausstellung des norwegischen Künstlers Matias Faldbakken
mit anschließendem Workshop in Anspruch nehmen.
Matias Faldbakken ist für seine direkte, provokante und radikale Haltung international bekannt. In seiner Ausstellung THAT DEATH OF WICH ONE DOES NOT DIE spielt
Faldbakken mit dem irritierenden Effekt der Zweckentfremdung. Er stellt ein vertrautes
Objekt in einen anderen Kontext, indem er Müllsäcke als Leinwände benutzt und diese
teils präzise gerahmt im Hauptflügel der Kunsthalle Fridericianum präsentiert. Im
anschließenden Seitenflügel werden die Säcke ungerahmt und ohne Struktur an den
Wänden befestigt. Die Aufhebung der Ordnung in ein Chaos wird durch eine Installation
aus Feuerlöschpulververstärkt.
Die Schüler machten vollkommen neue Erfahrungen bei der Auseinandersetzung mit
zeitgenössischer Kunst. Sie setzten sich offen und neugierig mit der Kunst Faldbakkens
auseinander und äußerten in einer Diskussion mit der Kunstvermittlerin Sandra Ortmann
ihre Meinungen und Empfindungen. In einem anschließenden Workshop setzten sie ihre
Eindrücke und Ideen kreativ um, und konnten am Ende ihre eigenen Kunstwerke präsentieren.
Insgesamt war diese Veranstaltung eine gelungene Aktion, die allen Teilnehmern viel Spaß
bereitet hat. Heidi Zächerl
|
|