Die Seebergschule Bensheim in den Medien
"Unser Einschulungskinder im Schuljahr 2011/12"
(Bergsträßer
Anzeiger, 10.08.2011)"Das war eine tolle Erfahrung"

Bensheim.
Eine Begegnung der besonderen Art erlebten Schüler der Klassen 9 bis 12
des Alten Kurfürstlichen Gymnasiums (AKG) Bensheim und der Haupt- und
Werkstufe der Seebergschule in der vergangenen Woche im Rahmen der
Projekttage am AKG. Denn während es sich bei diesem um ein normales
Gymnasium handelt, ist die Seebergschule der Anlaufpunkt für "praktisch
bildbare" Kinder und Jugendlichen im Kreis Bergstraße. Aufgrund ihrer
geistigen Einschränkung wird diesen dort hauptsächlich lebenspraktische
Bildung, deren Ziel ein möglichst unabhängiges Leben darstellt,
vermittelt.
Und obwohl beide Schulen nur 300 Meter
voneinander entfernt liegen, kommen die Schüler normalerweise nicht in
Kontakt miteinander. Durch einen Denkanstoß vonseiten der
Seebergschule, dies doch einmal zu ändern, kam den beiden AKG-Lehrern
Jana Hartmann und Felix Backs die Idee, an den diesjährigen
Projekttagen ein Projekt "Grundkurs Klettern und Slackline" in
Kooperation mit der Förderschule und den praktisch Bildbaren zu
veranstalten.
Die Projektgruppe - bestehend aus den
beiden Lehrern, 13 Schülern vom AKG, sieben aus der Seebergschule,
sowie drei Pädagogen - traf sich zum Auftakt in der Sporthalle der
Seebergschule. Dort wurde die anfängliche Nervosität und Unsicherheit,
die den Teilnehmern deutlich anzumerken war, nach und nach abgebaut.
Auf der Tagesordnung standen Kennenlern- und Teamspiele, auf denen das
ganze Projekt hindurch ein Hauptaugenmerk lag, Balance- und auch erste
Kletterübungen sowie das Balancieren auf einer Slackline, einer Art
Spanngurt, der zwischen zwei Fixpunkten befestigt wird. Auch beim
gemeinsamen Frühstück wurden langsam die ersten Kontakte zwischen den
Schülern der verschiedenen Schulen geknüpft.
An den
folgenden zwei Projekttagen ging es in der Kletterhalle "High Moves" in
Bensheim dann richtig zur Sache. Die AKG-Schüler lernten grundlegende
Klettertechniken und konnten nun ihre Mitstreiter aus der Seebergschule
beim Erklimmen der Kletterrouten absichern. Das gegenseitige Vertrauen,
Toleranz und ein gewisses Zusammengehörigkeitsgefühl wuchsen stetig
weiter, so dass am Donnerstag bei den Vorbereitungen zur
Projektpräsentation fast eine gewisse Trauer über das zu schnelle Ende
der Kooperation aufkam. Insgesamt kam das Projekt bei allen Schülern
und Lehrern sehr gut an.
Herr Ritt, Lehrer an der
Seebergschule: "Das ganze Projekt hat mir viel Spaß gemacht und ich
könnte mir sehr gut vorstellen, eine längere Kooperation, vielleicht
über ein ganzes Schuljahr, in Angriff zu nehmen. Es hat mich außerdem
sehr gefreut, wie die AKG-Schüler die praktisch Bildbaren zu neuen
Höchstleistungen angespornt haben, so dass ich mich fast überflüssig
gefühlt habe."
Theresa, 17 Jahre, AKG: "Das Projekt
hat mir gut gefallen, auch wenn ich am Anfang nicht so genau wusste,
was da auf mich zukommt. Letztendlich war es aber eine super Erfahrung,
zu sehen, wie toll sich die Seebergschüler entwickelt haben."
Kyle,
15 Jahre, Seebergschule: "Das Klettern mit den AKG-Schülern hat mir gut
gefallen. Ich würde so etwas auf jeden Fall wieder machen wollen."
Jan,
17 Jahre, Seebergschule: "Mir hat das ganze Projekt sehr gut gefallen
und durch die Hilfe der AKG-Schüler wurde es sogar noch besser. So
etwas könnten wir auf jeden Fall öfter machen."
Hannah,
18 Jahre, AKG: "Mir hat das Projekt und vor allem die Kooperation
richtig gut gefallen. Es war interessant zu sehen, wie sich unsere
anfängliche Ratlosigkeit mit der Zeit aufgelöst hat."
David,
17 Jahre, AKG: "Das Klettern war super, auch die Zusammenarbeit mit den
Seebergschülern hat gut geklappt und ich glaube, dass es eine tolle
Erfahrung für alle war." Deborah Gottmann
(Bergsträßer Anzeiger, 07.07.2010)
"Seebergschule in Mörlenbach"


( 24.03.2010)
"Lieber spenden statt abfeiern"

(Bergsträßer Anzeiger, 09.03.2010)
"Außenstelle für die Seebergschule"

(Starkenburger Echo, 20.03.2010)
"Seebergschule freut sich auch über einen siebten Platz"

(BA, 11.03.2010)
"Datev spendet an soziale Projekte für Kinder"

"Der
IT-Dienstleister fördert zehn soziale Einrichtungen in Nürnberg,
Passau, Fürstenfeldbruck, Weißwasser, Bensheim, Halle, Braunschweig,
Flensburg, und Esslingen.
Nürnberg, 12. Januar
2010: Seit 1990 verzichten die Mitarbeiter, Kunden und Geschäftsfreunde
der DATEV auf Grußkarten und Geschenke zum Jahreswechsel. In den 20
Jahren wurden so 3,6 Mio. Euro eingespart, die an soziale Projekte
gespendet werden konnten, die insbesondere behinderten Kindern und
Jugendlichen eine wirksame Hilfe bieten und von Einrichtungen getragen
werden, die sich durch Eigeninitiative und das ehrenamtliche Engagement
auszeichnen. Dieser persönliche Einsatz, oftmals auf privater
Grundlage, soll mit der finanziellen Hilfe gefördert werden.
Die Seebergschule in Bensheim erwirbt für 14.700
Euro neuartige elektronische Hilfsmittel. Unter den 155 Schülerinnen
und Schülern gibt es 45 Kinder, die sich auf Grund ihrer Behinderung
nicht oder nur unzureichend über Lautsprache verständigen können. Sie
können sich jetzt über berührungsempfindliche Bildschirme mit
entsprechenden Symbolen verständlich machen. Solche Hilfsmittel werden
für die meist wochenlangen Erprobungsphasen in der Schule benötigt,
bevor das in Frage kommende Gerät bei der jeweiligen Krankenkasse für
das Kind beantragt werden kann."
(Quelle: www.datev.de, 12.01.2010)
(Nürnberger Nachrichten, 13.01.2010)
Die Fußballmannschaft der Seebergschule spielt ab sofort in nagelneuen Trikots

(Oktober 2009)
Mehr Bilder zu diesem Thema gibt es hier zu sehen!
"Schule ist wie eine große Tüte"
(BA, 27.08.2009)
"Zwei Aktivposten, die viel erreicht haben"
(BA, 10.07.2009)
Die
Seebergschule nimmt Abschied von zwei Kollegen, die in
unterschiedlichen Bereichen wichtige Akzente gesetzt haben: Helga
Dörries, die den Sprachheilunterricht gestaltete, und Gerd Richter, der
den Aufbau der Seebergschule fast von Beginn an mittrug. Schulleiter
Thomas Knörr ließ im Rahmen einer Feier gestern Nachmittag ihre
Werdegänge Revue passieren.
Helga Dörries trat 1971 als
APL-(außerplanmäßige Stelle) Lehrkraft in den öffentlichen Dienst ein.
An der Schule in Breitenbach wurde ihr bereits nach einem halben Jahr
die Verantwortung für eine Sonderschulklasse übertragen. Auf eigenen
Wunsch ließ sie sich nach Groß-Gerau versetzen und legte dort das
zweite Staatsexamen ab.
Sie setzte ihre berufliche
Laufbahn an der Goetheschule, einer Schule für Lernbehinderte, fort.
Als man in Hessen in den 70er Jahren das Sonderschulwesen weiter
ausbaute und hierfür Lehrer gefragt waren, ging sie ein weiteres Mal
zur Universität zurück und studierte in Marburg. Sie setzte ihre
berufliche Laufbahn nicht nur an Sonderschulen fort, sondern war mit
dem Schwerpunkt Sprachheilunterricht zeitweise an sechs weitere
Einrichtungen abgeordnet.
1984 begann sie an der
heutigen Seebergschule. "Ihre Arbeit in der Sprachheilkunde hat viele
Früchte getragen", erklärt Thomas Knörr. "Sie sind ein Verlust für uns,
den wir gemeinsam kompensieren müssen."
Gerd Richter
ist ein Bensheimer Bub, der am AKG sein Abitur ablegte. Sein weiterer
Weg führte ihn 1968 zum Studium nach Frankfurt, Gießen und Marburg. Er
zählt zu den ersten Absolventen in der Fachrichtung "Geistige
Behindertenpädagogik". Sein Referendariat absolvierte er an der Schule
für Praktisch Bildbare in Bensheim, die 1993 den Namen Seebergschule
bekam.
Übergangslos setzte er in dieser Einrichtung
nach dem Zweiten Staatsexamen seine Tätigkeit fort. Er war über 20
Jahre Leiter der Grundstufe. Somit zählte zu seinen Aufgaben, die
Hessischen Richtlinien in den Unterrichtsablauf zu implementieren.
Richter
war nicht nur in der Schule aktiv. Er setzte im politischen Leben über
Bensheim hinaus Zeichen. Er kandidierte 1983 auf der Liste der Grünen
zur Bundestagswahl. Im Kreistag war er Fraktionsvorsitzender und
arbeitete dort im Kulturausschuss mit.
"Ohne dein
politisches Engagement wäre der Sport- und Therapiebereich in unserer
Schule wohl nicht so schnell realisiert worden", machte Knörr die
knappe Mehrheitsentscheidung damals im Kreistag deutlich.
Ebenso
tatkräftig gestaltete er den Gesamtpersonalrat mit. Durch seinen
Einsatz habe er viel für das Kollegium leisten können. "Neben dem
großen pädagogischen Geschick, von dem in den letzten 35 Jahren sehr
viele Schüler aber auch Kolleginnen, Praktikantinnen und Referendare
profitierten, trat er insbesondere für die Belange der Kollegen ein",
hob Knörr hervor. Er ergänzte "Wir werden deinen streitbaren Geist
vermissen". Gerd Richter habe stets den Grundsatz beibehalten, dass man
als Landesbediensteter nicht nur Rechte hat, sondern auch seinen
Pflichten nachzukommen hat.
Carmen Conrath vom
Personalrat unterstrich, wie sehr das Kollegium sein Engagement zu
schätzen wisse. Vor allem als es um einen Wechsel der Leitung ging. Man
verzeichnete einen für die Entwicklung der Schule so wichtigen Erfolg,
als man bei der Besetzung der Stelle klare Vorstellungen bei den
verantwortlichen Behörden anbrachte und tatsächlich auf Gehör stieß.
Norbert
Faber von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft bedankte sich bei
Gerd Richter für die konstruktive Mitarbeit im Gremium. Er sei seit
Jahrzehnten "ein Aktivposten für die Schulpolitik" gewesen.
""Außenklasse" soll Pilotprojekt werden"
(BA, 12.02.2009)
"Vom gemeinsamen Lernen profitieren beide Seiten"
(BA, 24.01.2009)
"Zweiter Platz für Schülerzeitung der Seebergschule bei landesweitem Wettbewerb"

"Vorlesetag an der Seebergschule"

"Rena Zehnbauer überrascht"

"Die älteren Seeberg-Schüler nehmen Neulinge an die Hand"
(BA, 07.08.2008)
"Statt Geburtstagsgeschenken Spende für die Seebergschule"
(BA, 27.05.2008)
"ABB macht mobil"----------------------------------------------------
(ABB, 31.10.2007)
"Schülerzeitung der Seebergschule erhält Auszeichnung"
(BA, 30.10.2007)