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Ein kurzes Grußwort
Text aus einer tibetischen Schule:
Wenn ein Kind verspottet wird, Wenn ein Kind beschämt wird,
lernt es, schüchtern zu sein. lernt es, sich schuldig zu fühlen.
Wenn ein Kind verstanden und toleriert wird, Wenn ein Kind ermutigt wird,
lernt es, geduldig zu sein. lernt es, sich selbst zu vertrauen.
Wenn ein Kind gelobt wird, Wenn ein Kind gerecht behandelt wird,
lernt es, sich selbst zu schätzen. lernt es, gerecht zu sein.
Wenn ein Kind geborgen lebt, Wenn ein Kind anerkannt wird,
lernt es, zu vertrauen. lernt es, sich selbst zu mögen.
Wenn ein Kind in Freundschaft angenommen wird,
lernt es, in der Welt Liebe zu finden.
Als Schulleiterin der August-Gräser-Schule darf ich Sie sehr herzlich auf unserer Homepage begrüßen.
Die August-Gräser-Schule ist eine Grundschule in Frankfurt am Main. Sie liegt in Schwanheim, einem Stadtteil südlich des Mains, ganz in der Nähe des Stadtwaldes und des Flughafens.
Im Mai 1903 wurde unser Schulhaus eingeweiht. Damals hieß die Schule „Schwanheimer Volksschule“. Tausende von Schwanheimer Kindern haben in diesem Gebäude seit mehr als hundert Jahren lesen, schreiben und rechnen gelernt.
1966 wurde die Schule in „August-Gräser-Schule“ umbenannt. Der Namensgeber war ein Kommunalbeamter, der in Schwanheim gelebt und sich um die Stadt Frankfurt in besonderem Maße verdient gemacht hat.
Heute wird die Schule, die sich durch Vielfalt und Lebendigkeit auszeichnet, von über 200 Kindern besucht. In unserer pädagogischen Arbeit streben wir eine Lernkultur an, die sich am einzelnen Kind ausrichtet und entdeckendes und problemlösendes Lernen fördert.
Den Leitspruch August Gräsers: „Mein Ziel ist, dass die Herzen menschlich fühlen und die Gehirne richtig denken“, den er 1945 formulierte, nimmt die Schule als Vermächtnis gerne an.
Annemarie Kosak
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