Die Leibnizschule im Stadtteil Höchst ist eines der ältesten Gymnasien Frankfurts. Sie kann auf eine 150jährige Tradition zurückblicken. Seit 1975 bildet sie als Gymnasium mit den Klassen 5 bis 9 mit dem Friedrich-Dessauer-Gymnasium (Oberstufengymnasium) und der Helene-Lange-Schule einen Schulverbund. Zur Zeit besuchen ca. 650 Schülerinnen und Schüler unsere Schule und wechseln nach der 9. Klasse auf das Friedrich-Dessauer-Gymnasium. Sie kommen aus den westlichen Vororten Frankfurts und - dank der verkehrsgünstigen Lage am S-Bahnhof Höchst - aus dem Main-Taunus-Kreis.
Die Leibnizschule ist die richtige Schule für Schülerinnen und Schüler, die neugierig sind, Freude am Lernen haben und bereit sind ernsthaft zu arbeiten. Die angenehme und ernsthafte Lernatmosphäre ist von gegenseitigem Respekt der Lernenden und Lehrenden geprägt. Leistung wird erwartet und auch anerkannt. Das Kollegium der Leibnizschule nimmt die Beratungs- und Erziehungsaufgaben der Schule ernst und pflegt den Kontakt zum Elternhaus. Die Schule berät die Schülerinnen und Schüler, damit diese die richtige Schullaufbahn einschlagen und leistet dabei Hilfestellung. Hier setzt die Leibnizschule auf verstärkte Kooperation mit den Grundschulen, um deren Erfahrungen aufzugreifen und gleichzeitig die notwendige Rückmeldung zu geben.
Die Leibnizschule ist eine „Schule mit besonderer musikalischer Förderung“, die großen Wert auf praktisches Musizieren legt. Alle Schüler lernen das Zusammenspiel im Blockflötenunterricht, viele singen im Chor oder musizieren im Schulorchester.
Ziel des Unterrichts in den Klassen 5 bis 9 ist ein fundiertes Grundlagenwissen, die Fähigkeit selbstständig und kooperativ zu arbeiten, sich in der Welt zu orientieren und einen eigenen Standpunkt entwickeln und vertreten zu können. In der 5. und 6. Klasse lernen alle Schülerinnen und Schüler im Deutschunterricht den Umgang mit einem Textverarbeitungsprogramm, in der 7. und 8. Klasse ist die Computeranwendung in den Mathematik-Unterricht integriert. Hier arbeiten Schülerinnen und Schüler mit einem Tabellenkalkulationsprogramm und mit Geometriesoftware.
Das Betriebspraktikum in der 9. Klasse hilft bei der Orientierung für den weiteren Schul- und Berufsweg. In Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer Frankfurt und mit mehreren Berufsschulen informiert die Schule über Berufswelt und weitere schulische Ausbildungswege. 4 bis 5 Schülerinnen und Schüler nehmen jährlich an einem Laborpraktikum der Provadis (vormals Hoechst AG) teil. Seit dem Schuljahr 2001/02 nehmen Leibnizschüler regelmäßig am Wettbewerb „Jugend debattiert“ der Hertie-Stiftung teil. Wer gezielt das Debattieren übt, kann sein Gesprächsverhalten vielfältig verbessern
In der im Jahr 2001 neu eingerichteten, täglich geöffneten Schülerbücherei finden die Leibnizschüler anregende und spannende Jugendbücher, die Leselust wecken und Sachinformationen bieten. Mehrere Medienarbeitsplätze stehen dort auch zur Internetrecherche und Nutzung von Lern-Software zur Verfügung.
Kulturelle Angebote wie Konzerte in der Schule, Ausstellungen, Museums- und Theaterbesuche im Rahmen des Unterrichts gehören zum gymnasialen Profil. Autorenlesungen führen Schüler verschiedener Jahrgangsstufen an moderne Jugendliteratur heran.
Zwei Schüleraustauschprogramme mit Partnerschulen in Frankreich (in der Bretagne und in Lothringen) unterstützen das Sprachenlernen im Fach Französisch.
Im Wahl(pflicht)unterricht werden folgende Kurse angeboten:
Arbeitsgemeinschaften gibt es als
Mannschaften der Leibnizschule nehmen regelmäßig an Wettkämpfen mit anderen Schulen teil und sind in einigen Disziplinen sehr erfolgreich.
Klassenfahrten zum Kennenlernen in der Jahrgangsstufe 5 ("Einfach Klasse!"), mit sportlichem Schwerpunkt (Skilehrgänge) in der Jahrgangsstufe 7 und als Abschlussfahrt in der Jahrgangsstufe 9 fördern die Gemeinschaft und setzen Höhepunkte im Schülerleben.
Die Schule bietet zusätzliche Förderkurse an für Deutsch als Zweitsprache und Deutsch Rechtschreibung in den Jahrgangsstufen 5 und 6.Schulleiterin: Sabine Pressler