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Nach einer 10-monatigen Vorbereitungszeit konnte im Mai 1993 die Ökowerkstatt im Raum F25 eingerichtet werden. Die Ausstattung ist vielfältig: Neben Analysekoffern zur Wasser- und Bodenuntersuchung gibt es Messgeräte zur Bestimmung von Luftschadstoffen; Radioaktivität kann ebenso erfasst werden wie Schall. Zur Beobachtung gibt es Mikroskope und Ferngläser. Ein Computer kann die ermittelten Daten verarbeiten. Die Ausstattung wurde vom Hessischen Kultusministerium, dem Umweltministerium, der Stadt Frankfurt am Main (Dezernat Schule und Bildung) und dem Liebigschulverein finanziert. Bereits im Herbst 1992 wurde ein Antrag an das Kultusministerium gestellt, für die Durchführung wahlfreien projektorientierten Unterrichtes 12 Deputatsstunden zur Verfügung zu stellen. In dem Antrag wird ein Konzept vorgestellt, das Leben, Lernen und Arbeiten derart verbinden will, dass ein gesellschaftlich relevantes, zugleich der individuellen Bedürfnis- und Interessenlage der Lehrer und der Schüler entsprechendes Thema aufgearbeitet werden kann: Übergeordnete Ziele: Eingriffe in die Landschafts-Nutzung der Umwelt, Veränderungen nach den Bedingungen des Menschen erkennen Die Natur als schützenswerten Raum erleben und ihre Bedeutung für die Lebensqualität des Menschen erfahren ( Schutz der Umwelt, Umweiterziehung) Bewusstsein für einen aktiven Umweltschutz entwickeln und längerfristig für die Mitarbeit in einer Umweltgruppe motivieren - ethische Aspekte des Umweltschutzes, Umweltschutz in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung. |
| Die Projekte: Brotbacken , Nistkästen |