Schulprogramm der Liebigschule
(Stand 25.07.2011)

  1. Leitbild
  2. Überblick über die Angebote der Liebigschule
  3. Profile und Ziele
    1. Fachbereiche:
      1. FB1
      2. FB2
      3. FB3
      4. Sport
      5. Fachübergreifende Projekte
    2. Programme:
      1. ES
      2. GTA
      3. BLK
    3. Schulpartnerschaften
      1. Lycée Victor Hugo in Frankfurt
      2. Partnerschulen in Frankreich
      3. Partnerschulen in Großbritannien und den USA
      4. Partnerschule in Argentinien
      5. Partnerschulen in Osteuropa
      6. Partnerschulen in Spanien
    4. Förderverein
    5. Schulentwicklung
    6. Schulbibliothek
    7. Methodenlernen
  4. Aktionsplanung
  5. Anhang
    1. Schulvereinbarung
    2. Hausterminplan
    3. Gremienlisten
      1. Schulleitung
      2. Mitglieder der PPG
      3. Mitglieder der Schulkonferenz
      4. Mitglieder der Bereichsgruppen
        1. Mitglieder Bereichsgruppe Europäische Dimension
        2. Mitglieder Bereichsgruppe Methodenlernen
        3. Mitglieder Bereichsgruppe Ganztagsangebot
        4. Mitglieder Bereichsgruppe BLK-Programm
      5. Beauftragte Lehrer

1. Leitlinien

Der ständige politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Wandel unserer Gesellschaft fordert für Erziehung und Ausbildung eine fortlaufende Reflexion und Neubestimmung des Bildungsauftrages der Schule. Studierfähigkeit, Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf eine qualifizierte Berufsausbildung sowie auf die Aufgaben, die sie in Zukunft als Bürger der Europäischen Union und der internationalen Staatengemeinschaft wahrnehmen sollen, sind damit die übergeordneten Ziele unseres Gymnasiums.

Die folgenden Abschnitte beschreiben gemeinsame Vorstellungen, von denen wir uns an unserer Schule leiten lassen wollen. Die Leitbilder, die die Gestaltung des Zusammenlebens der Schulgemeinde bestimmen, finden sich auch in der Schulvereinbarung wieder.

Gleichberechtigung und Toleranz - Wir üben Toleranz gegenüber Andersdenkenden und machen keine Unterschiede zwischen Herkunft, Geschlecht und Alter. Der Respekt gegenüber Minderheiten ist genauso wichtig, wie die Achtung von Eigenarten und Besonderheiten der anderen, denn sie machen die Welt bunter und für uns alle lebenswerter.

Mitbestimmung und Kritikfähigkeit - Wir kennen unsere Rechte und akzeptieren unsere Pflichten. Deshalb engagieren wir uns in Angelegenheiten, die uns betreffen. Dazu gehört, dass wir uns mit Argumenten auseinander setzen, unsere Position kritisch überdenken, den Kompromiss suchen, aber auch Haltungen bekämpfen, die unsere Freiheit und Gleichberechtigung bedrohen. Außerdem akzeptieren wir das Ergebnis demokratischer Abstimmungen.

Respekt und Rücksicht - Wir achten andere aufgrund ihrer Persönlichkeit, das bedeutet, dass wir die Schwächen anderer berücksichtigen und nicht das Vertrauen missbrauchen, das man uns entgegenbringt.

Hilfsbereitschaft, Zivilcourage, Konfliktbewältigung - Wir sehen nicht weg, sondern sind da und greifen ein, wo Hilfe gebraucht wird. Wir verachten körperliche, verbale und seelische Gewalt, stattdessen werden Konflikte gemeinsam verhandelt, mit dem Ziel sie fair zu lösen.

Bürgerbewusstsein und Verantwortung - Wir unterrichten uns über das politische Geschehen und die gesamtgesellschaftlichen Zusammenhänge. Darüber hinaus sind wir unserer Verpflichtung zu Leistung und Engagement bewusst, innerhalb und außerhalb der Schule.

Umweltbewusstsein - Schutz und Achtung unserer Umwelt bedeutet für uns, dass wir sparsam mit Energie und Rohstoffen umgehen, Verpackungsmüll vermeiden und unsere Natur respektieren. Desweiteren bemühen wir uns um eine gesunde Ernährung.

Entdeckungslust, Kreativität, Fantasie - Wir entwickeln unsere Persönlichkeit zu Selbstständigkeit und Selbstbehauptung, indem wir unsere Talente entfalten und unsere Möglichkeiten kreativ und fantasievoll nutzen.

Europäisches Bewusstsein - Wir beschäftigen uns mit den Besonderheiten der unterschiedlichen europäischen Nationen, indem wir uns mit ihren Menschen, ihrer Geschichte, ihrer Literatur und ihrer aktuellen Politik auseinandersetzen. Durch verschiedene Formen der Schülerbegegnung und internationalen Kontakte sowie verschieden Projekte vertiefen wir das Interesse an anderen Kulturen und entwickeln Verständnis und ein Zusammengehörigkeitsgefühl. Dabei bilden wir auch die eigene Identität bewusster aus und relativieren sie. Darüber hinaus ist das Europäische Curriculum (www.europaschulen.de) der Hessischen Europaschulen in allen Klassenstufen und allen Fächern der Sekundarstufe I und II vollständig implementiert.

Offenheit gegenüber dem Gesellschaftswandel - Durch den Erwerb von Fachkompetenzen in den Naturwissenschaften, der Technik, den Gesellschaftswissenschaften und den Sprachen sowie durch den Erwerb sozialer Kompetenzen, wie Kooperationsfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit, sowie durch Methodenkompetenzen wollen wir Offenheit gegenüber dem Wandel in Gesellschaft und Wirtschaft erzeugen und eine Mitgestaltung ermöglichen.

Medienkompetenz - Wir wollen uns zu einem eigenverantwortlichen, sinnvollen Umgang mit Informationen aller Art befähigen. Kritischer Umgang - auch mit den neuen Medien - und Reflexion schließen die Informationsbeschaffung, Bewertung, Auswahl, Verarbeitung und Weitergabe ein. Die Vermittlung orientierenden Wissens ist notwendig, um Zukunftsfragen fundiert zu beantworten und Handlungsperspektiven ableiten zu können.

2. Überblick über die Angebote der Liebigschule

Die Liebigschule nimmt an den folgenden Programmen teil:

Die Liebigschule setzt Schwerpunkte in den folgenden Bereichen:

Sprachen:

  • Englisch oder Französisch als 1. Fremdsprache
  • Englisch, Französisch oder Spanisch als 2. Fremdsprache
  • Latein, Französisch, Spanisch oder Italienisch als weitere Fremdsprachen
  • Deutsch-französischer Zweig (bilingual)
  • Zusammenarbeit mit der französischen Nachbarschule, dem Lycée Victor Hugo
Auslandsprogramme:
  • Schüleraustausche und Zusammenarbeit mit ausländischen Partnerschulen
  • Förderung der Kontakte zu Osteuropa, USA und Südamerika
  • Individualaustausch bis zu einem Jahr
  • Internationales Betriebspraktikum in England oder Frankreich
Naturwissenschaften:
  • Zusätzliche Angebote in den Naturwissenschaften
  • Experimentelles Arbeiten in den Naturwissenschaften in Klasse 7 und 8
  • Astronomie als WPU oder AG in der schuleigenen Sternwarte
Ökologie:
  • Öko-Werkstatt
  • Öko-Audit
  • Schulgarten
  • Imker-Kurs
Musik:
  • Chor, Orchester, Big Band, Kammermusik, Pop-Chor
  • Instrumentalunterricht
  • Streicher, Bläsergruppen in Klassenstufe 5+6
Sport:
  • Schulsportnebenzentrum
  • Intensive Einzelförderung
  • Unterricht in der eigenen Schwimmhalle
An der Liebigschule gibt es weiterhin folgende besondere Angebote:
  • Förderunterricht und Hausaufgabenbetreuung in den Klassen 5 und 6
  • Mathe- und Biolabor
  • Skikurs in der 8. Klasse
  • Umfangreiches Wahl-Pflicht-Angebot in den Jahrgangsstufen 8 und 9
  • Dreiwöchiges Betriebspraktikum für die 9. Klassen
  • Zweiwöchiges Betriebspraktikum für die 11. Klassen
  • Breitgefächertes Angebot an Leistungs- und Grundkursen in der Oberstufe
  • Projektwoche/Wanderwoche
  • Theaterarbeitsgemeinschaften
  • Mediationsprogramm
  • Schulbibliothek
  • Internetzugang
  • Homepage und Schulzeitung
  • Mittagessen
  • Abendveranstaltungen (Vorträge, Konzerte, Theateraufführungen, Lesenächte)
  • Sanitätsdienst
3. Profile und Ziele
3.1. Fachbereiche

3.1.1 Fachbereich I
Leistungs- und Grundkurse in der Sekundarstufe II

Leistungskurse werden angeboten in Deutsch, Englisch, Französisch und Kunst, Grundkurse in allen Fächern des Fachbereiches.

Fremdsprachen
Die Liebigschule bietet folgende Fremdsprachen an:

  • Englisch und Französisch als 1. Fremdsprache ab Klasse 5
  • Englisch, Französisch und Spanisch als 2. Fremdsprache ab Klasse 6
  • Schüler, die mit Französisch beginnen, nehmen als 2. Fremdsprache Englisch. Schüler mit Englisch als 1. Fremdsprache haben bei der 2. Sprache die Wahl zwischen Französisch oder Spanisch
  • Latein als 3. Fremdsprache ab Klasse 8. Dieser Lateinzug führt in 5 Unterrichtsjahren zum Latinum am Ende Qualifikationsphase (Q4)
  • Französisch und Spanisch als 3. Fremdsprache ab Klasse 8
Der bilinguale deutsch- französische Zweig (Zur Zeit in Überarbeitung)
Ein bilinguales Angebot besteht schon seit 1977 an der Liebigschule.
Es setzt in der 7. Klasse ein und führt - eine Mindestgruppengröße vorausgesetzt - zum bilingualen Abitur. Seine Schwerpunkte sind neben dem Französischunterricht die Sachfächer Geschichte (Sekundarstufe I und II) und Erdkunde ( Sekundarstufe I), die weitgehend in französischer Sprache unterrichtet werden. Als Absolventen des Leistungskurses Französisch erhalten die Schüler bei mindestens ausreichenden Leistungen die sog. Sprachbefreiungsqualifikation, die zum Studium an französischen Universitäten ohne sprachliche Aufnahmeprüfung berechtigt.
Darüber hinaus wird die erfolgreiche Mitarbeit im bilingualen Zweig als Qualifikation im Abiturzeugnis vermerkt.

Organisation der Section bilingue
Sekundarstufe I:
7. Klasse: Französisch + Civilisation française mit Schwerpunkt Erdkunde (1 St.)
8. Klasse: Französisch + Geschichte (3 St.) + Erdkunde (1 St.)
9. Klasse: Französisch + Geschichte (2 St.) + Erdkunde (2 St.)
10.Klasse: Französisch + Geschichte (3 St.)

Sekundarstufe II:
Stufe 11: Französisch + Grundkurs Geschichte (2 St.)
Stufe 12: Französisch + Grundkurs Geschichte (3 St.)
Stufe 13: Französisch + Grundkurs Geschichte (3 St.)

Zur sprachlichen Vertiefung des bilingualen Unterrichts wird der Schule regelmäßig ein französischer Fremdsprachenassistent zugewiesen.

Schüleraustausche mit französischen Partnerschulen für Schüler des bilinguales Zweiges.
6. Klasse: Schnupperaustausch mit Sarreguemines/ Lorraine.
7. Klasse: Landeskundlich orientierter Austausch mit Clermont- Ferrand/ Auvergne
E1: Projektorientierter Austausch mit Reims/ Champagne bzw. mit Mulhouse
Q1/Q2 Möglichkeit eines Internationalen Betriebspraktikums in Grenoble/ Rhône- Alpes.
Q3 Studienfahrt des Leistungskurses Französisch nach Frankreich oder Belgien.

Deutsch
Ausgehend von der komplexer werdenden Schülerschaft der Liebigschule widmet sich der Deutschunterricht, dessen Grundlage der Lehrplan des HKM ist, den Schwerpunkten Förderung, Methodentraining, Projektarbeit sowie fächerübergreifende Thematik, Darstellendes Spiel.

Förderung: Neben den Förderkursen (Kl. 5-7) sind zwei LRS-Kurse eingerichtet worden; die LRS-Arbeitsgruppe befasst sich mit der Weiterentwicklung dieses Schwerpunktes. Die "Werkstatt Deutsch" stellt die Personelle und thematische Verortung aller Fördermaßnahmen dar.
Methodentraining: Alle Klassen können das, was die im Methodentraining in Klasse 7 erlernt haben, in Präsentationen und Referaten zu selbst gewählten Themen wie z.B. mein Sportidol/ Behinderung + Gebärdensprache/ PC-Mißbrauch etc. im Deutschunterricht vertiefen.
Projektarbeit: Diese wird an der Liebigschule sehr intensiv betrieben - sei es im "Gutenberg"-Projekt (Kl.5), im Großprojekt des Foto-Romans (Kl.8), im Zeitungsprojekt "FRiSCH" (FR in der Schule/ Kl.9) oder in der Befragung von Augenzeugen nach der Lektüre "Damals war es Friedrich". Der LK Deutsch setzt sich 15 Jahre mit dem Projekt "Weimar im Spannungsfeld zwischen Klassik und NS-Terror" vor Ort auseinander.
Fächerübergreifendes Arbeiten: Hier wurde z.B. Themen wie "Verbrannt.Vergessen?" (Exilliteratur) D/G untersucht oder "Migration - unsre Erde und wir, immer in Bewegung" D/SP/F in Zusammenarbeit mit dem hr oder "Judenverfolgung" D/Rel/Eth mit Besuch des Jüdischen Museums sowie "Wilhelm Tell" mit Schauspieler- Gesprächen in der Schultheater-Werkstatt etc.
Darstellendes Spiel: In zwei Theater-AGs (SekI und SekII) werden zwei Aufführungen vorbereitet. Die Liebigschule kann auf eine erfolgreiche Tradition des Schultheaters zurückblicken
Der Lesewettbewerb der 6. Klassen, umrahmt von einem Literaturtag, stellt den Höhepunkt für alle Leseratten dar. Theaterbesuche an den Spielstätten der Stadt Frankfurt, in Bad Vilbel etc. gehören zum festen Repertoire des Deutschunterrichtes.

Musik
Das Fach Musik bietet eine breite Palette von Aktivitäten an:
  • Musik im Wahlpflichtunterricht der Jahrgangsstufen 8 und 9
  • Chöre für die Klassen 5 und 6
  • Popchor (Mainhattan School Choir)
  • Instrumentalensembles: Musik- AG, Big- Band, Kammermusik und Orchester (zur Zeit im Neuaufbau)
  • Blockflötenunterricht in Klasse 5
  • Keyboardklassenunterricht von 6 - 13
  • Musikuntericht am Computer in den Computerräumen
  • Grundlagen der Musikproduktion (Aulatechnik)
  • Instrumentalunterricht in Saxophon, Trompete, Klarinette, Violine, Querflöte, Oboe, Fagott (kostenpflichtig)
    Die Leihinstrumente sind über die Schule erhältlich
  • Kooperation mit der freien Musikschule Rödelheim (Klavierunterricht) und dem Jugendclub Praunheim
Chöre, Ensembles, Instrumtentalunterricht und Kooperation sind Teil des Ganztagsangebotes.

Kunst
Der Unterricht im Fach Kunsterziehung befasst sich mit dem visuellen Bereich und den ästhetischen Erscheinungsformen unserer Kultur.

Mit zunehmender Bedeutung der optischen Medien als Vermittler von Informationen unserer Gesellschaft gewinnen Fotografie, Film, Fernsehen und die neuen Medien immer mehr an Bedeutung. Um ausreichende Kenntnisse über sie zu besitzen und den sicheren Umgang mit den Medien zu erreichen, bedarf es einer intensiven Beschäftigung im Kunstunterricht und zwar in theoretischer und praktischer Hinsicht. Dieser Herausforderung stellt sich die Fachschaft Kunst im besonderen Maße, indem sie die Arbeit mit den neuen Medien im neu eingerichteten Kunstraum intensiviert.

Um die ganzheitliche Orientierung der Ausbildung unserer Schüler zu gewährleisten, ist es der Fachschaft Kunst wichtig, dass sich alle künstlerischen und handwerklichen Gestaltungsprozesse im Repertoire der Fachschaft Kunst befinden. Ferner gehören fächerübergreifende Unterrichtskonzepte, die intensive Förderung von künstlerisch besonders begabten Schülerinnen und Schülern sowie die Kompensation von festgestellten Defiziten zum Profil des Faches Kunst an der Liebigschule.

3.1.2 Fachbereich II

Der FB II umfasst die Fächer Geschichte, PoWi, Erdkunde, katholische und evangelische Religion sowie Ethik.
  • das Fach Geschichte wird ab Klasse 6 bis Klasse 13 durchgängig unterrichtet. Eine Ausnahme bildet Klasse 7, in der Sozialkunde an die Stelle der Geschichte tritt
  • sozialkunde und Erdkunde werden epochalisiert erteilt; durchgängig von Klasse 5 bis 13 Religion und Ethik. Der Unterricht findet in der Regel zweistündig statt
  • in der Oberstufe werden die Grundkurse dreistündig durchgeführt, die Leistungskurse fünfstündig. Leistungskurse in den Fächern Geschichte und PoWi, werden regelmäßig angeboten
  • im Rahmen des bilingualen Angebots wird Geschichte in französischer Sprache ab der Klasse 8 unterrichtet
  • das Fach Erdkunde kommt einstündig in Klasse 7 und 8 in den bilingualen Klassen hinzu
  • in der Oberstufe besteht die Möglichkeit den Pflichtkurs Geschichte als Grundkurs in französischer Sprache zu belegen. (Näheres siehe FB I)
  • am Ende des 1. Halbjahres der Klassen 10 wird ein dreiwöchiges Betriebspraktikum durchgeführt, das zur Erkundung der Arbeitswelt und zur Betriebserkundung dient. In Klasse 12 findet ein zweiwöchiges Betriebspraktikum statt mit dem Schwerpunkt Berufsorientierung. Für beide Praktika besteht die Möglichkeit diese in London oder Grenoble zu absolvieren

Dem Fachbereich steht ein Fachraum mit Video und Internetausstattung zur Verfügung.

Austauschprojekte
Der FB II organisiert alle zwei Jahre einen Kulturaustausch mit einer Moskauer Schule.
Weitere Osteuropakontakte sind erwünscht, teilweise schon im Aufbau begriffen. (Bosnien, im Schuljahr 2002/03, Polen und Tschechien sind erwünscht)

Studientage und Projektangebote

  • für die Klassen 6 ist im Fach Geschichte ein Studientag auf der Saalburg obligatorisch
  • die Klassen 8 haben einen Studientag zum Thema "Leben im Mittelalter" (z.B. Ausflug zu einer Burg)

  • für die Klassen 10 und 12 finden im Rahmen des Projekts "Jüdisches Leben" Gespräche mit Zeitzeugen statt
  • für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 besteht jedes Jahr die Möglichkeit der Teilnahme an der "Unis-UN-Conference" in New York
  • für die Jahrgangsstufe 12/2 findet im Rahmen des Themas "Europäische Integration" eine Fahrt zum Europaparlament in Straßburg statt. Zudem gibt es Kontakte zu Europaabgeordneten der Region Frankfurt
  • im Schuljahr 2003/04 finden zwei kursübergreifende Projekte PoWi/Physik und PoWi/Englisch in der Jahrgangsstufe 11 statt.

Die Klassen und Kurse nehmen regelmäßig an Wettbewerben teil. Zu nennen wären hier Europawettbewerbe in der Mittelstufe, z.B. Teilnahme am Rhetorikwettbewerb der Hertiestiftung, Teilnahme am Wettbewerb der Körberstiftung zum Thema "Migration".

Aktionsplanung

Die methodischen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler müssen weiter entwickelt werden. Dazu muss ein Konzept für die Klassen 6 bis 13 ausgearbeitet werden. Besonderes Augenmerk soll auf das 5. Prüfungsfach in der Abiturprüfung gelegt werden, d.h. Fertigkeiten für eine Präsentation müssen verstärkt eingeübt werden.

Eine enge Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen (Museen, Stadtteilgruppen, Betrieben, im Hinblick auf das Berufspraktikum, Archiven und Gedenkstätten) muss forciert werden.

3.1.3 Fachbereich III

Das naturwissenschaftliche Angebot der Liebigschule richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler: In Klasse 5 wird der anwendungsorientierte Teil der Mathematik in kleinen Lerngruppen (Mathe-Praxis) unterrichtet. Informatik kann ab Klasse 5 als Arbeitsgemeinschaft im Nachmittagsangebot gewählt werden. In den Naturwissenschaften Biologie, Chemie (Klasse 7) und Physik (Klasse 8) experimentieren die Schüler selbständig im Experimentalunterricht (ebenfalls in geteilter Klasse). In den Stufen 8 und 9 kann die Schwerpunktbildung im Wahlpflichtunterricht vertieft werden. Innerhalb es Wahlpflichtunterrichts kann man sich auch zu einer mehrtägige Exkursion nach München ins Deutsche Museum anmelden. Diese Fahrt findet in der 9. Klassenstufe statt. Dort führen die Schüler dann ein selbstgewählten Projekt durch. Für alle Schüler ist das Mathelabor von Montags bis Donnerstag geöffnet. Im Biolabor kann man eigene kleine Projekte verwirklichen.
Mathe-Praxis in der Jahrgangsstufe 5
Jede Woche werden die 5. Klassen in einer der Mathematikstunden geteilt. In dieser Stunde beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit Geometrie. Gerade im Anfangsunterricht, in dem der Umgang mit Zirkel, Lineal und Geodreieck geübt wird, ergeben sich innerhalb der Lerngruppen große Unterschiede im Arbeitstempo. Die kleinere Gruppe ermöglicht eine individuellere Betreuung der einzelnen Kinder. Rückstände in der handwerklichen Geschicklichkeit können so schneller aufgeholt werden. Nur so ist es möglich, Unterricht mit einem handlungsorientierten Schwerpunkt durchzuführen, ohne die Motivation, geometrische Fragestellungen zu bearbeiten, bei den langsameren Schülern zu zerstören.
Experimentalunterricht in den naturwissenschaftlichen Fächern
Um das naturwissenschaftliche Denken als Fragen an die Natur mit Hilfe von Experimenten zu fördern, wurde vor vielen Jahren in der Liebigschule der Experimentalunterricht in geteilten 7. und 8. Klassen eingeführt. Dadurch wurde der handlungsorientierte Anteil dieses Unterrichts größer. Eine größere Motivation für den späteren Fachunterricht soll mit den selbstständigen Versuchsaufbauten erreicht werden. Außerdem wird die Methode "Protokollschreiben" notwendig und regelmäßig eingeübt. Mikroskopie im Biologieunterricht, Untersuchungen mit elektrischem Strom in Physik und Stoffuntersuchungen in Chemie in der geteilten Klasse durchgeführt werden. Deshalb gibt es an der Liebigschule Experimentalunterricht in Biologie und Chemie in Klasse 7 und in der Jahrgangsstufe 8 Experimentalunterricht im Fach Physik.
Projektfahrt ins Deutsche Museum nach München
Am ersten Tag sollen die Schüler zunächst das Museum erkunden, das die Entwicklung der Naturwissenschaften und Technik von den Ursprüngen bis heute zeigt. Dabei sind die Begehung des Stollens(Entwicklung des Bergbaus), die Vorführung von Hochenergietechnik(Erzeugung von Biltzen, Demonstration der Wirkungsweise des Faradaykäfigs) die Vorführungen im Chemielabor(Schauversuche) und der Besuch des Planetariums verpflichtend. Nach dieser ersten Orientierung im Museum sollen die Schüler in kleinen Gruppen (zwei Personen) je ein vorher von ihnen ausgewähltes Thema bearbeiten und schriftlich fixieren. Am letzten Tag des Besuches wird dann von den einzelnen Gruppen an den ausgewählten Themen und Exponaten ein Kurzreferat vor der ganzen Gruppe gehalten. Die schriftliche Ausarbeitung sowie das Kurzreferat vor Ort werden benotet und gehen in die WPU-Zeugnisnote ein.
Mathelabor
Das Mathelabor steht Schülern aller Klassenstufen offen. Neben dem regulären Unterricht besteht so die Möglichkeit des selbständigen Erarbeitens bzw. Wiederholens von mathematischen Themen. Dabei betreut immer ein Mathematiklehrer die Schüler. Für die Schülerinnen und Schüler haben wir Arbeitsblätter mit Lösungen in Ordnern bereitgestellt, die nach Klassenstufen und Themen sortiert sind. Die Schüler können diese Blätter aus den Ordnern nehmen und im Mathelabor bearbeiten. Außerdem gibt es neben Arbeitsblättern auch Übungsbücher mit Lösungen zum Selbststudium. Den Schülern stehen darüber hinaus noch zwei Rechner mit mathematischer Software zur Verfügung.
Biolabor
Mit Beginn des Schuljahres 2006 / 2007 wurde an der Liebigschule ein Biologie-Labor als Arbeitsgemeinschaft eingerichtet. Es wendet sich mit seinem Angebot an Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen. Es kann bei Bedarf bei Fragen zum laufenden Biologieunterricht oder kontinuierlich zur Durchführung von kleinen eigenständigen Projekten besucht werden. Sebastian Martin hat sich 2007 und 2008 mit seinen Arbeiten, die im Biologie Labor entstanden sind, bei "Schüler experimentieren" und "Jugend forscht" beteiligt.

3.1.4 Sport

Die Sportlehrerinnen und -lehrer der Schule leisten ihren Beitrag dazu, dass die Schülerinnen und Schüler im Sinne der Entwicklung von Lebenstüchtigkeit (Sinnerfüllung und Aktivität) eine umfassende sportliche Ausbildung erhalten, die dazu befähigt,
  • den Sport als eine Möglichkeit zu nutzen, Fitness und Gesundheit zu erhalten bzw. zu erlangen und damit die Lebensqualität zu steigern,
  • im Sport Primär- und Gemeinschaftserlebnisse zu erfahren,
  • auch auf internationaler Ebene aktiv im sportlichen Freizeitbereich tätig zu sein und
  • mit anderen im fairen sportlichen Wettstreit das Leistungsvermögen zu vergleichen.
Der Sportunterricht soll Bewegungsfreude und Erfolgserlebnisse im Prozess des motorischen Lernens vermitteln. Priorität hat dabei die Vielseitigkeit der Ausbildung. In ihrer Eigenschaft als Schulsportnebenzentrum setzt die Liebigschule Schwerpunkte, die z. Zt. in den Sportarten Volleyball und Leichtathletik liegen. Im Rahmen des Ganztagsangebots bietet sie darüber hinaus weitere sportliche Aktivitäten an und unterstützt somit ausdrücklich und intensiv die Zielsetzung, die Schule zum Lern- und Lebensort für Schülerinnen und Schüler zu entwickeln.

Der Skikurs ist unter Einbeziehung ökologischer Aspekte als gemeinsame Veranstaltung der 8. Klassen Bestandteil des Pflichtunterrichts und wird nach den am 27.3.2000 von der Schulkonferenz aufgestellten Grundsätzen organisiert.

Für den Wettkampfbereich wird über die vom Schulträger organisierten regionalen Veranstaltungen hinaus ("Jugend trainiert für Olympia") und der Teilnahme an den Europaspielen hinaus die Institutionalisierung von weitern internationalen Begegnungen angestrebt.

Die Sportstunden werden gemäß der gültigen Stundentafel erteilt. Lediglich in den Jahrgangsstufen 12 und 13 besteht z.Zt. der Zwang zur Reduzierung von 3 auf 2 Wochenstunden. In der Oberstufe wird Sport als Leistungskurs und 4./5. Prüfungsfach angeboten.

In den Klassen 5 und 6 wird Sport in 3 Einzelstunden unterrichtet, eine davon als Schwimmunterricht. Die übrigen Klassenstufen erhalten Doppelstunden, bei dreistündigem Sportunterricht in den Stufen 7 und 8 eine Einzelstunde und eine Doppelstunde. In Klasse 9 und 10 gehört Sport zu den Wahlpflichtangeboten der Liebigschule.

Für die fünften Klassen wird in der letzten Woche vor der Wanderwoche ein Sporttag mit Klassenwettkämpfen von den Sportlehrern organisiert und durchgeführt. Angestrebt werden als regelmäßige Aktivitäten im Laufe des Schuljahres die Bundesjugendspiele Leichtathletik, ein SV-Sporttag am Schuljahresende, Sportveranstaltungen beim Schulfest und Sportprojekte in der Projektwoche bzw. an Projekttagen.

3.1.5 Fachübergreifende Projekte

3.2 Programme

Seit 1995 gehört die Liebigschule zu den hessischen Europaschulen. Vor allem die enge Zusammenarbeit mit dem Lycée Victor Hugo, der bilinguale Zweig und die Vielzahl von internationalen Schulpartnerschaften und Austauschfahrten zeichneten unsere Schule aus, als landesweit erstes und für fünf Jahre auch einziges Gymnasium diesen Status zu erhalten. Die Liebigschule entwickelte sich zu einer offenen Ganztagsschule mit Nachmittagsangeboten, die sich an den Bildungsbedürfnissen eines vereinten Europas auszurichten versucht. Zur Umsetzung der Ziele - interkulturelle Erziehung, ökologische Bildung, Erweiterung des Angebots, Sicherung der Qualität der Schule - wurden entsprechende Strukturen geschaffen, die durch politische Vorgaben nach dem Regierungswechsel in Hessen im Schuljahr 1999/2000 reorganisiert werden mussten. So bewarb sich die Liebigschule erfolgreich um Aufnahme in den Kreis der offenen Ganztagsschulen sowie um die Teilnahme am Programm der Bund-Länder-Kommission für Bildungsfragen "Bildung für nachhaltige Entwicklung".
Die Liebigschule ist somit
  • Europaschule
  • offene Ganztagsschule
  • und nimmt teil am Programm "Bildung für nachhaltige Entwicklung".
All diesen Bereichen ist als koordinierendes Organ die "Pädagogische Planungsgruppe der Liebigschule" übergeordnet.

3.2.1 Europaschule

Das Europaschulprogramm wird organisatorisch durch die zwei Bereichsgruppen‚ Europäische Dimension' und ‚Methodenlernen' ausgeführt. In diesen Bereichsgruppen arbeiten Kolleg/Innen sowie Eltern- und SchülervertreterInnen mit. Sie tagen regelmäßig, wachen über Projekte ihres Bereiches, erstellen Aktionspläne und führen diese aus, wählen einen LeiterIn, der Beiträge zu dem vom Kultusministerium geforderten und von der Europaschulkoordinatorin zu erstellenden Jahresbericht der Liebigschule liefert und in der Pädagogischen Planungsgruppe mitarbeitet.
Neben der Arbeit an dem jährlichen Europaschuljahresbericht und der regelmäßigen Teilnahme an Koordinatorentreffen und Grundsatztagungen, beinhaltet die Tätigkeit der Europaschulkoordinatorin auch die Koordination von verschiedenen Europaschulprojekten, die Mitwirkung an dem europäischen Tag in der Europawoche, die Mitarbeit in der Regionalgruppe Rhein-Main und die Mitverwaltung der Projektgelder.
Als Mitglied der Pädagogischen Planungsgruppe wirkt die Europaschulkoordinatorin darüber hinaus an der Entwicklung des Schulprogramms mit sowie an der Umsetzung des Controlling-Verfahrens für Hessische Europaschulen und Schulen mit Ganztagesangeboten.
Dieses übergeordnete Gremium ‚Pädagogische Planungsgruppe' ist auch im dritten verbindlichen Bereich des Europaschulprogramms zuständig>: der Qualitätsentwicklung.
Die Bereichsgruppe 'Europäische Dimension' arbeitet an der kontinuierlichen Fortschreibung des auf Europa ausgerichteten Curriculums, plant multilaterale Internet-Projekte und Austausche, die die internationalen Betriebspraktika in London und Grenoble, pflegt das bilinguale Angebot und die Beziehungen zu den Partnerschulen in Argentinien, England, Frankreich, Polen, Russland, Spanien und den USA, entwickelt interkulturelle Integrationsprojekte und koordiniert die Teilnahme an europäischen Programmen wie ‚Comenius' und ‚Sokrates' sowie die Einführung und Umsetzung eines Sprachenportfolios.
Die Bereichsgruppe 'Methodenlernen' sorgt für die Verbreitung neuester Lehr- und Lernmethoden auch im Hinblick auf die elektronischen Medien, Lehrerfortbildung sowie ein programmgemäßes Angebot an Materialien, Arbeitsmitteln und pädagogischer Literatur, pflegt Kontakt zu Grundschulen, fördert mitdem Schüler-Streitschlichter-Programm sowie der Patenschaft älterer für jüngere Schüler/Innen Eigenverantwortung und Engagement der Jugendlichen und versucht schließlich, diese durch das bewusste Vermitteln von Lernmethoden auch für lebenslanges Lernen zu befähigen. Ein Methodencurriculum für die Oberstufe wurde von der Methodengruppe bereits entwickelt und wird systematisch in den Jahrgangsstufen 11 und 12 in Form einer Methodenwoche bzw. eines Bewerbungstrainings durchgeführt. Zurzeit wird ein Spiralcurriculum für die Sekundarstufe I erstellt, von dem bereits Module mit unterschiedlichen Schwerpunkten (Lernen lernen, Kommunikationstraining) für die Jahrgangsstufen 5 und 7 im Schuljahr implantiert sind.
Im Bereich 'Qualitätsentwicklung' sorgt sich die Pädagogische Planungsgruppe um Strukturen, welche den Erfolg des Unterrichts und der zusätzlichen Projekte erst ermöglichen. Fragebögen für Schüler, Eltern, Lehrer und außerschulische Kooperationspartner,über die Qualität des Angebots, Lernstandsfeststellungen und Personalentwicklungskonzepte werden ausgearbeitet, Verfahren zur Evaluation trainiert, die eigene Arbeit kritisch bewertet. Der Austausch mit anderen Europaschulen und gegenseitige Besuche dienen der Überprüfung der alltäglichen Arbeit aus Sicht eines Außenstehenden.

3.2.2 Ganztagsangebote
Die Liebigschule hat den offiziellen Status einer "Offenen Ganztagsschule" des Landes Hessen. Von A wie "Astronomie AG" bis Z wie "Zirkus Seifenblase" stehen an allen Werktagen stehen ca. 50 sportliche, künstlerisch-musische und naturwissenschaftlich-technische sowie sprachliche Projekte zur Auswahl. Im Weiteren wird ein Förderprogramm bestehend aus Hausaufgabenbetreuung, Deutschwerkstatt, Mathe-Labor u. a. angeboten.

3.2.3 Bildung für nachhaltige Entwicklung

Seit 1999 nimmt die Liebigschule neben etwa 20 weiteren Schulen in Hessen teil am Programm der Bund-Länder-Kommission "Bildung für eine nachhaltige Entwicklung im 21. Jahrhundert", kurz BLK 21. Ziel des Programms ist es, Schülerinnen und Schüler verstärkt daran arbeiten zu lassen, wie sich unsere Umwelt und Gesellschaft entwickeln sollte, damit die Lebensmöglichkeiten für kommende Generationen erhalten bleiben. Genaueres zum Programm lässt sich erfahren unter www.bildung.hessen.de/blk21/.
Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir als erste Schule in Hessen an einem Öko-Audit gearbeitet. Ein Öko-Audit ist ein Prüfverfahren, das in der Regel in Unternehmen angewandt wird, um schädliche Umweltauswirkungen des Betriebes zu erfassen und durch Managementmaßnahmen systematisch zu vermindern. 2003 wurde die Schule von einem Umweltgutachter entsprechend geprüft und zertifiziert.

Im Rahmen der Ökowerkstatt werden seit 1990 ökologische Projekte für interessierte Teile der Schulgemeinde angeboten, seit 1999 nimmt sie teil am Projekt "Nutzerbedingtes Energiesparen" der Stadt Frankfurt, wodurch 50 % der jährlich eingesparten Energie- und Wasserkosten wieder an die Schule zurückgegeben werden.
1996 wurden im Rahmen des Schulgartenwettbewerbs der Frankfurter Sparkasse verschiedene Kleinbiotope angelegt und ein "Grünes Klassenzimmer" eingerichtet. Schüler, Eltern und Lehrer sorgen gemeinsam dafür, dass der Schulgarten nicht verwildert und somit für den Unterricht genutzt werden kann.

3.3. Schulpartnerschaften

Unser Ideal des mehrsprachigen europäischen Bürgers schließt neben der Sprache auch den Erwerb von landeskundlichen Kenntnissen im weitesten Sinne ein. Um diesem Ziel näher zu kommen, bestehen seit vielen Jahren intensive Kontakte zu unseren Nachbarn im Westen und Osten. Dadurch fördern wir die Völkerverständigung und die Toleranz. In Zukunft gilt es, die bereits laufenden Aktivitäten zu konsolidieren und neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu entwickeln.

3.3.1 Lycée Victor Hugo in Frankfurt

Die Liebigschule betreibt mit dem benachbarten Lycée Victor Hugo eine enge Kooperation, deren Schwerpunkt in den bilingualen Klassen liegt. Die räumliche Nähe bietet vielfältige Möglichkeiten der Zusammenarbeit. In folgenden Bereichen wird z.B. gemeinsam im Alltag gearbeitet und gelebt:
  • Gemeinsamer Projekttag zum dt.-frz. Tag
  • interkulturelle Integrationsprojekte, z.B. die Hugenotten
  • deutsch-französische Sportfeste
  • Tandem-Unterricht in den bilingualen Sachfächern
  • gemeinsame fächerübergreifende Unterrichtsprojekte
  • gemeinsame Arbeitsgemeinschaften
  • deutsch-französischer Eltern- und Lehrerstammtisch
  • gemeinsame Abendveranstaltungen und Feiern (z.B. Weihnachtsfeier)
  • Nutzung der Bibliothek der Liebigschule und des CDI des Lycée Victor Hugo für Schülergruppen beider Schulen
Ziele:
  • Ausbau der Begegnungsprojekte der Klassen zu Klassenpartnerschaften
  • verstärkte Ausweitung der gemeinsamen Unterrichtsprojekte auch auf die nichtbilingualen Klassen
  • Einrichtung eines deutsch-französischen Freundschaftsclubs
  • Durchführung gemeinsamer Projekttage
  • verstärkte gemeinsame Durchführung von wichtigen außerunterrichtlichen Veranstaltungen (Lehrerausflüge, Tag der offenen Tür...)
  • Schülerhospitationen (1-5 Tage)
  • Zusammenarbeit zwischen den Schülervertretungen
  • Großprojekt: Europ. Staatsbürgerschaft
  • Abi-Bac am Lycée Victor Hugo
3.3.2 Partnerschulen in Frankreich
  • Institution Sainte-Chrétienne in Sarreguemines.
    sechstägiger " Schnupperaustausch" für die 6. Klassen mit Französisch als 1.Fremdsprache
  • Collège Jeanne d'Arc in Clermont-Ferrand:
    zweiwöchiger Klassenaustausch der bilingualen 7. Klasse
  • Lycée Jean Jaurès in Reims:
    zehntägiger projektorientierter Austausch von Schülern der Stufe E1
  • Lycée Merle-au Ponty in Rochefort bei La Rochelle
    Austausch für die Klassen 9 - 11, 2. Fremdsprache
3.3.3 Partnerschulen in Großbritannien und den USA
  • Wells Cathedral School
    Der Austausch mit der Wells Cathedral School geht bis in das Jahr 1990 zurück. Anfangs fanden die Begegnungen im zweijährigen Rhythmus statt. Seit 2002 organisieren wir jährliche jahrgangsübergreifende Austausche für die Klassen 6-11. Meistens können wir den Nachfrage unsererseits nicht entsprechen, da in England wenig Deutsch gelernt wird.
  • Mill Hill School (London)
    Diese Schule vermittelt uns Praktikumsplätze für Schüler der Klassen 10 und 12,für die englischen Schülern werden Praktikumsplätze in Frankfurt durch unsere Schüler beschafft.
  • Lysee francais in NYC
    Ein seit 2004 bestehender multiligualer 10tägier Austausch
3.3.4 Partnerschule in Argentinien
  • Colegio Alemán Carlos Culmey in Monte Carlo (Misiones)
    sechswöchiger Individualaustausch für die Klassen 9-E1
3.3.5 Partnerschulen in Osteuropa
  • Austausch mit Riga (Stufe 11)
    Der Austausch mit dem Gymnasium für nordische Sprachen in der lettischen Hauptstadt Riga richtet sich an die Jahrgangsstufe 11. Thematisch geht es darum, die erweiterte EU im Baltikum kennenzulernen und die historischen Hintergründe der Region sowie politische und wirtschaftliche Transformationsprozesse auf dem Weg zur EU-Erweiterung und der Gegenwart zu beleuchten. Für die Letten bietet sich gleichzeitig die Möglichkeit sich in der Fremdsprache (Deutsch) auszutauschen.
3.3.6 Partnerschulen in Spanien
  • Instituto Emilio Ferrari Valladolid
    Seit 2005 organisieren wir Austauschbegegnungen mit unserer spanischen Partnerschule in 1,5 jährlichem Rhythmus für die Klassen 9 und 10 mit Spanisch als 2. Fremdsprache. Die günstige zentrale geographische Lage von Valladolid ermöglicht es, authentisches Spanien fernab von Touristenströmen kennenzulernen.
3.4 Liebigschulverein e.V.
Zusammensetzung und Ziele:

Im Liebigschulverein haben sich Eltern jetziger und ehemaliger Schülerinnen und Schüler, Ehemalige und Lehrer der Liebigschule zu einem Förderverein zusammengeschlossen.

Der Verein fördert Aktivitäten der Schülerinnen und Schüler der Liebigschule, die über den Pflichtunterricht hinausgehen. Die finanzielle Unterstützung betrifft ganze Lerngruppen und aber auch einzelne Schülerinnen und Schüler.

Im Einzelnen wird / werden unterstützt.

  • Chöre und Orchester der Liebigschule
  • Instrumentalunterricht einzelner Schülerinnen und Schüler
  • Skikurs aller 8. Klassen (ökologische Aspekte eingeschlossen)
  • Dichterlesungen für Unter- und Mittelstufenjahrgänge
  • verschiedene Schulveranstaltungen
  • Zuschüsse zu Klassenfahrten für bedürftige Schülerinnen und Schüler
Einige dieser Aktivitäten können nur mit der finanziellen Unterstützung des Liebigschulvereins durchgeführt werden.

3.5 Schulentwicklung

Die Arbeit an den Profilen und Zielen der Fächer- und Fachbereiche, der Europaschul-, Ganztagsangebots- und BLK- Programme, der Schulpartnerschaften und des Fördervereins ist wesentlicher Teil der Schulentwicklung. Schulentwicklung ist jedoch ohne Personal und Kollegiumsentwicklung nicht denkbar.

Personal- und Kollegiumsentwicklung

Personalauswahl:

Als eines der wichtigsten Steuerungsinstrumente zur Qualitätssicherung von Schule gilt die Besetzung von Stellen, dazu gehören Stellenbesetzungen mittels schulbezogener Stellenausschreibungen, Besetzungen über Ranglistenverfahren, Besetzungen von Funktionsstellen (in der Verantwortung des Staatlichen Schulamt - vgl. Handreichungen des Staatlichen Schulamtes zur Besetzung von schulischen Funktionsstellen), Besetzungen von Referendarstellen (in der Verantwortung des Studienseminars), Besetzung von Vertretungsvertragsstellen und Gestellungsverträgen, usw. Die Verfahrens- und Entscheidungsmodalitäten müssen zusammen mit dem Staatlichen Schulamt für die Stadt Frankfurt a.M. und dem Studienseminar weiterentwickelt werden. Sie müssen sich an Formen der Eignungsbestimmung in den verschiedenen Arbeitsbereichen orientieren und auf die Liebigschule zugeschnitten sein. Größere Mitbestimmungsmöglichkeiten für den Schulleiter in Abstimmung mit dem Personalrat und den Entscheidungsgremien sind notwendig.

Es sind Verfahren anzustreben, die einen hohen Grad von Objektivität aber auch große Treffsicherheit ermöglichen. Bei allen Personalentscheidungen müssen für die Verantwortlichen die spezifischen Notwendigkeiten der Liebigschule im Vordergrund stehen.

Eine Arbeitsgruppe Personalentwicklung an der Liebigschule unter Vorsitz des Schulleiters soll an einer schrittweisen Professionalisierung des Personalauswahlverfahrens arbeiten.

Der Auftrag dieser Gruppe ist die konzeptionelle Weiterentwicklung des Personalauswahlverfahrens für die Liebigschule und die Beratung bei konkreten Stellenbesetzungen.

Qualifikationsentwicklung:

Da Personal- und Kollegiumsentwicklung nicht nur bei einer verbesserten Personalauswahl stehen bleiben kann, sondern im Sinne einer Gesamtkonzeption auch Personalgewinnung und Personalqualifikation zu ihren Aufgaben zählen muss, sollte die Arbeitsgruppe vorbereitende Maßnahmen anstreben, die für Fort- und Weiterbildungs-, Orientierungs-, Erprobungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten dienen können. Um diese Aufgaben erfüllen zu können ist eine intensive Zusammenarbeit mit den Unterstützungssystemen von großer Bedeutung.

Zur Personalqualifikation gehört:

  • die Unterstützung neuer Lehrkräfte
  • die intensive Kooperation zwischen Referendarinnen und Referendaren und anderen Lehrerinnen und Lehrern
  • die thematische und organisatorische Weiterentwicklung der Zusammenarbeit der Lehrergruppen in den Klassenstufen der Unter- und Mittelstufe
  • die Konzeption gemeinsamer Klassenarbeiten mit dem Ziel, die pädagogische Diskussion und die Abstimmung im Fachkollegium zu fördern
  • die wechselseitigen Hospitationen als Instrument, durch das die Kooperation und die pädagogische Entwicklung im Kollegium gefördert wird
  • der fächerübergreifende Unterricht in der Sekundarstufe 2
  • die wirkungsvolle Weitergabe von Fortbildungswissen
  • die Weiterentwicklung der Fach- und Fachbereichskonferenzen zu Foren für Didaktik und Methodik
  • die Ermittlung des aktuellen Fortbildungsbedarfs
  • usw.
Zu den Details zur Umsetzung s. Ergebnispapier der Arbeitsgruppe 3 "Personal- und Kollegiumsentwicklung" (Pädagogischer Tag der Liebigschule 2003)

Schulprogrammentwicklung

Schulprogramm dient auch der Steuerung der Schulentwicklung. Umgekehrt fordert die Entwicklung der Liebigschule auch eine fortlaufende Schulprogrammentwicklung (ständige Überarbeitung und Fortschreibung auf der Basis der Leitlinien ). In einer "lernenden Organisation", wie der Liebigschule, ist eine ständige Angleichung des Ist-Zustandes an einen qualitativ fortschreitenden Soll-Zustand notwendig. Dazu gehören regelmäßige Standortbestimmungen. Das hierzu notwendige Instrumentarium liefern interne und externe Evaluationen, die in ihren verschiedene Formen zum Einsatz kommen:

Evaluation von Unterricht und Unterrichtsprojekten
z.B. unter Zugrundelegung von Vergleichsarbeiten,...

Evaluation von Europaschul-, Ganztagsangebots und BLK-Projekten
z.B. Evaluationsberichte im Rahmen des Europaschul-Berichtes,...

Evaluation von Schulpartnerschaftsprojekten
z.B. Evaluationsberichte zu Projekten mit dem Lycée Victor Hugo,...

Evaluation von Personal- und Kollegiumsentwicklung
z.B. Jahresgespräche,...

3.6 Schulbibliothek
Die Schulbibliothek in der Liebigschule steht allen Schüler/innen und Lehrer/innen offen.

Durch die inhaltliche und formale Medienvielfalt eines vielfältigen und aktuellen Medienbestandes bietet die Schulbibliothek in der Liebigschule die Möglichkeit, den kritischen, sachgerechten, selbstbestimmten und souveränen Umgang mit den verschiedensten Medien zu erlernen. Dadurch vermittelt sie höhere Kompetenz beim Lesen, Schreiben, Lernen und Problemlösen, fördert Sprachfähigkeit und Kreativität und weckt und erhält Lesefreude und Lesemotivation. Durch ihr breites Angebot an unterrichtsbegleitenden Medien und Medien zur Freizeitgestaltung fördert sie die Bereitschaft zu lebenslangem Lesen und Lernen. In der Schulbibliothek wird die Bibliotheksbenutzung exemplarisch eingeübt.

Die Qualität der Schulbibliothek in der Liebigschule wird auch bestimmt durch ein verbindliches Konzept zur Vermittlung von Medienkompetenz für alle Schüler/innen. Dies beinhaltet neben regelmäßigen Klassenführungen und Beratung z. B. auch Lesungen.

Die Schulbibliothek ist in den Erziehungsprozess integriert und unterstützt und fördert die Erziehungsziele und die pädagogische Arbeit der Schule. Voraussetzung dafür ist die enge Zusammenarbeit des bibliothekarischen Fachpersonals mit dem Lehrerkollegium.

3.7 Methodenlernen

Seit Beginn der Liebigschule als Europaschule existiert die Bereichsgruppe Methodenlernen, die sich aus Kolleginnen und Kollegen, Mitgliedern der Schulleitung und interessierten Eltern zusammensetzt. Diese Gruppe hat sich seit 2004 zum Ziel gesetzt, ein Methodencurriculum zu entwickeln und zu implementieren. Hilfreich dabei war die Ausbildung von drei Kolleginnen zu Multiplikatoren Fachtagung für Multiplikatoren "Erweiterung der Methodenkompetenz an Europaschulen in Hessen". In diesem Zusammenhang führen die Kolleginnen regelmäßig schulinterne Fortbildungen (SchILF) für Kollegen der Liebigschule, des Lycée Victor Hugo sowie der Ziehenschule durch, in denen Formen des selbst gesteuerten und handlungsorientierten Lernens systematisch eingeübt werden und somit nicht nur im Sockeltraining sondern auch im Fachunterricht eingesetzt und eingeübt werden.

Das Sockeltraining umfasst derzeit Module für die Jahrgangsstufen 5, 7 und 11:

1) Jahrgangsstufe 5: Lernen lernen
In der Jahrgangsstufe 5 erhalten die Klassenlehrer der Jahrgangsstufen 5 von einem Mitglied der Bereichsgruppe eine Einweisung in den Methodenreader "Lernen lernen", den sie im Laufe des Schuljahres im Rahmen der Methodenstunde, die einmal pro Woche stattfindet, mit der Klasse bearbeitet. Dies umfasst u.a. die Themen Gestaltung des Arbeitsplatzes, Organisation des selbstgesteuerten Lernens, Analyse von Lerntypen etc.

2) Jahrgangsstufe 7: Kommunikations- und Rhetoriktraining
Im Rahmen einer SchiLF werden die Klassenlehrer der Jahrgangsstufe 7 sowie ein weiterer Fachkollege im Schneeballsystem trainiert und führen dann mit der eigenen Klasse das zweitägige Sockeltraining durch. Alle Materialien mit Hinweisen zur methodischen Durchführung dazu sind in einem Reader zusammengestellt. Schwerpunktthemen sind dabei schriftliche und mündliche Kommunikation und das Halten von Kurzvorträgen.

3) Jahrgangsstufe 11: Präsentationstraining
Von den Multiplikatorinnen werden die Tutoren der Jahrgangsstufe 11 und interessierte Kollegen vor der Methodenwoche in einer SchiLF intensiv vorbereitet, wobei die Methoden zur Durchführung zum großen Teil selbst ausprobiert werden im Sinne von handlungsorientiertem Lernen. Als Handreichung erhält jeder Lehrer einen Reader mit methodisch-didaktischen Anleitungen, die Schüler erhalten ebenfalls den Reader mit den Arbeitsmaterialien. Die Trainingswoche, die in der Regel direkt vor den Herbstferien stattfindet, enthält Module zu den Bereichen Recherche, schriftliche und mündliche Kommunikation; parallel dazu arbeiten die Schüler an eigenen Präsentationen, die am letzten Tag der Methodenwoche gehalten werden. In dieser Woche führen ebenfalls an einem Tag zwei externe Referenten ein Rhetoriktraining mit den Schülern durch.

Bereits erprobt ist der Baustein "Teamarbeit" für die Jahrgangsstufe 6, der im nächsten Schuljahr im Schulcurriculum verankert werden soll.

5. Anhang

5.3 Gremienlisten

5.3.1. Schulleitung
Schulleiter Herr Dr. Kexel
stellvertretende Schulleiter Herr Koppmann
Studienleiterin Frau Goltzsche
Fachbereichsleiter I Frau Künster
Fachbereichsleiter II Herr Eckert
Fachbereichsleiter III Frau Grimm
Sport Frau Davidson

5.3.2 Mitglieder der Pädagogischen Planungsgruppe
Vorsitzender
Herr Koppmann
 
Lehrerinnen und Lehrer
Frau Bellinger
Herr Kleinschmidt
Frau Metz
Herr Schweikart
 
 
Eltern
Frau Cichy
Frau Sauer
Frau Törmer
Schülerinnen und Schüler
 
 

5.3.3 Mitglieder der Schulkonferenz
Vorsitzender
Herr Dr. Kexel
 
Lehrerinnen und Lehrer
Frau Raap
Herr Löffler
Herr Bender
Frau Gektidis
Frau Lang
Herr Schweikart
 
Eltern
Herr Groß
Frau Hecker
Frau Cedro
 
Schülerinnen und Schüler
Herr Wehling
Herr Müller
Herr Yazdani

5.3.4 Mitglieder der Bereichsgruppen
5.3.4.1. Mitglieder der Bereichsgruppe Europäische Dimension
Frau Dennig
Frau König
Frau Künster
Herr Dr. Liepach
Frau Metz
Frau Prey
Herr Schweikart

5.3.4.2. Mitglieder der Bereichsgruppe Methodenlernen
Frau Bellinger (Vorsitzende)
Frau Cabo-Cruz (Elternvertreterin)
Frau Grimm
Frau Idler (Elternvertreterin)
Herr Koppmann
Frau Lang
Frau Metz
Frau Reichmann
Frau Schepp
Frau Suliman

5.3.4.3. Mitglieder der Bereichsgruppe Ganztagsangebote
Herr Kleinschmidt
Frau Pavic

5.3.4.4. Mitglieder der Bereichsgruppe BLK-Programm
Frau Langer
Herr Schweikart
Herr Thull

5.3.5 Beauftrage Lehrkräfte
Fachvorsteher:
DeutschFrau Dennig
EnglischHerr Stegerer
FranzösischFrau Bellinger
SpanischHerr Amberg
LateinFrau Ziogas
GeschichteHerr Eckart
PoWiFrau Jung
ErdkundeHerr Thull
ev. ReligionHerr Meier-Böhme
kath. ReligionFrau Lang
EthikHerr Kramm-Abendroth
KunstHerr Barnickel
MusikHerr Kleinschmidt
SportFrau Davidson
MathematikHerr Schmidt
InformatikFrau Grimm
BiologieHerr Bossert
ChemieHerr Piayda
PhysikHerr Bender

Sammlungsleiter:
BiologieHerr Schweikart
ChemieHerr Lassner
PhysikFrau Lauschke
Erdkd.,Gesch. GemKde.Herr Thull
InformatikFrau Grimm
SportFrau Eckardt

Sonstige Aufgaben:
SchulgartenFrau Langer
UmweltbeauftragterHerr Schweikart
SicherheitsbeauftragterHerr Lassner
StrahlenschutzbeauftragterFrau Lauschke
LernmittelbüchereiHerr Dross / Herr Piayda
Techn.Wartung Kopierertech. Assistent
DrogenbeaufragteFrau Lang
Erste HilfeFrau Jentzen
Schüleraustausch mit anderen LändernHerr Amberg
Betriebspraktikum OberstufeHerr Eckert
Betriebspraktikum MittelstufeHerr Rehagel
Liebig aktuellFrau Korn-Sippel
Frau Lauschke
HomepageFrau Grimm
Frau Korn-Sippel
SprachenportfolioFrau Künster
SchullaufbahnberatungFrau Metz
Frau Suliman
VertrauenslehrerinFrau Dr. Gniosdorsch
VerbindungslehrerinFrau Davidson