
Fritz Schade
Fritz Schade war Schüler der Robert Blum Schule und wurde am 17. September 1934 durch die Rettung eines ertrinkenden Mannes aus dem Main berühmt.
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Ein elfjähriger Lebensretter |
1978 haben wir den damals 45 jährigen anlässlich unseres Galaabends zum 70jährigen Bestehen der Schule noch einmal zu diesem Ereignis befragen können.
| Frage: | Herr Schade, unsere Schulchronik berichtet von ihrem mutigen Einsatz im Jahre 1934. Wie kam es dazu? |
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| Schade: | Im September 1934 spielte ich nachmittags mit Freunden am Mainufer. Plötzlich hörten wir Hilferufe und entdeckten auch sofort einen Mann, der verzweifelt versuchte, über Wasser zu bleiben. Ich überlegte nicht lange, zog meine Kleider aus und sprang ins kalte Wasser. Bald erreichte ich den Mann und brachte ihn trotz starker Strömung ans Ufer. Der bereits eingetroffene Rettungswagen fuhr ihn ins Krankenhaus, wo er sich schnell erholte. Wie ich erfuhr, handelte es sich um einen 30-jährigen Mann, der nicht schwimmen konnte, aber dennoch mit einem Autoreifen im Main herumpaddelte. Bei diesem Manöver bekam der Mann einen Krampf rutschte durch den Schlauch und trieb hilflos auf dem Main. |
| Frage: | Herr Schade, Sie waren damals 11 Jahre alt. Wie dankte man Ihnen für diesen Einsatz? |
| Schade: | Im Februar 193 5 überreichte man mir während einer Feierstunde eine Ehrenurkunde und eine Rettungsmedaille mit der Inschrift: "Für Rettung aus Gefahr." Von der Deutschen Lufthansa erhielt ich eine Rundflugkarte. |
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Fritz Schade war aber auch ein großartiger Fußball-Spieler. Er wurde auf Grund seines Talents vom damaligen Trainer der Frankfurter Eintracht Oswald in die Schülerauswahl der Stadt Frankfurt berufen und durfte 1936 an einem Schülerturnier in England teilnehmen.