Die
Burg Hohensolms
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(Ansicht Burg Hohensolms mit Ortschaft, heute) Der alte Berg Um 1321 wurde von den Solmser Grafen die Burg Hohensolms auf dem 442m hohen Altenberg gebaut. Sie diente als Stützpunkt gegen die Burg Königsberg. Diese wurde dem hessischen Landgrafen geöffnet. Außerdem wurden die wichtigen Handelsstraßen von dort aus überwacht. Wegen Überfällen stürmte die Reichsstadt Wetzlar im Jahre 1328 und zerstörte sie vier mal. Der Ramsberg Zwei Kilometer nördlich fanden sie eine bessere Stelle wo sie die neue Burg bauten. Man konnte nämlich nur von Süden angreifen. Außerdem sah man die Angreifer von oben besser. Diese Burg wurde nur zweimal zerstört. Aber man baute sie wieder auf.
(Ansicht Hohensolms von Großaltenstädten)
Die Burg diente nicht als Wohnung für Ritter und deren Familien, sondern zur Überwachung der Handelsstraßen. In der napoleonischen Zeit und im Krieg wurde sie als Lazarett für Verwundete genutzt. In unserem Jahrhundert begann die kirchliche Phase der Burg. 1924 war sie ein Christdeutsches Bundesheim und seid 1953 ist sie eine ev. Jungendburg.
(Der Grundriss der Burg) Die Ruine Die Gebäude sind nach 1622 verfallen. In diesem Jahr wurde die Burg aufgeteilt, wobei Graf Philipp Reinhard 1. den nicht zerfallenen Teil bekam. Die verfallenen Gebäude im Nordwesten bekam der Licher Graf Philipp zugesprochen.
(Die Ruinen vom Hof aus gesehen) Das Hauptgebäude Der Mäuseturm ist eines der erhaltenen Gebäude nach1622. Es gibt noch weitere erhaltene Gebäude die durch die Renovierung heute noch stehen. Zum Beispiel der Eulenturm.
(Das Hauptgebäude)
(Der renovierte Marstall, heute Zimmer, Speisesaal und Küche)
(Der Mäuseturm - Batterieturm)
(Der Eulenturm) Die Burg im 20. Jahrhundert Von 1920 bis 1922 bewohnte Prinz Ludwig über dem Rittersaal. Er nutzte die Burg als dauerhaftes Schloss. Nach Jahrhunderten wurde die Burg als Militärstützpunkt genutzt. Evangelische Jugendburg 1952 erklärte sich die ev. Kirche Hessen Nassau bereit die Burg zu übernehmen. Die Ortsbefestigung Die
Bewohner wohnten innerhalb der Befestigungsmauern. In diesen Mauern
standen kleine Häuser ganz dicht aneinander. Die Burg konnte man
nur mit strengen Kontrollen durch die Torbögen verlassen.
(Der Torbogen) Text
und Bilder von Tim Netz und Jan Sänger
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