Chronik der Hupfeldschule  

 benannt nach Gustav Adolf Hupfeld (1823 - 1897). 
 Der Jurist war Vorsitzender des Kasseler Bürgerausschusses, 
 stand der Anwaltskammer vor, 
 war Ehrenmitglied des hessisches Städtetages,
 Mitglied des Provinzial- und Kommunallandtags und
 Mitbegründer des Kasseler Quartettvereins.
 1895 wurde er zum Ehrenbürger ernannt.                                                (Quelle: HNA)

1953

Ostern werden die Pavillons erstellt, der Hauptbau kann im Oktober zur Benutzung freigegeben werden.

Ab 19. Oktober werden 502 Kinder in der Volksschule (Klasse 1 bis 7) unterrichtet. Die Klassenstärke liegt zwischen 36 und 47 Kindern.

Schulleiter: Herr Söhnel  

1954

9. April: Feierliche Einweihung und offizielle Übergabe der Schule  

1956

An der Hupfeldschule werden 687 Schülerinnen und Schüler in 14 Klassen (Jahrgänge 1 bis 8) unterrichtet. Im Oktober wird eine Vorklasse eingerichtet.  

1957

Der Unterrichtsbeginn wird im Juni und Juli wegen lang andauernder Hitze auf 7.30 Uhr vorverlegt. Acht Tage hintereinander gibt es Hitzefrei.  

1958

Pavillon C erhält eine Außentür.  

1959

Die Pavillons A und B erhalten ebenfalls Außentüren.  

Lehrer Von Schmieden wird zum Konrektor ernannt.  

1961

Der Stichtag für die Schulpflicht wird der 31.Dezember.  

1962

Es wird zum ersten Mal in der Schule eingebrochen. (Beute: 8,20 Mark, eine Geldbörse und ein Leinenhandtuch)

Ein neuntes Schuljahr entsteht (zunächst freiwillig).  

1964

An der Schule werden verschiedene Arbeitsgemeinschaften eingerichtet: Laienspiel, Volkstanz, Chor, Instrumentalmusik, Sport, Werken, Reißbrett zeichnen und Blumenpflege.

566 Schülerinnen und Schüler besuchen jetzt die Hupfeldschule. Die Klassenstärke beträgt im Durchschnitt 33 Kinder.

Rektor Söhnel feiert sein 40 jähriges Dienstjubiläum.

Beim zweiten Einbruch werden diesmal 113,21 DM erbeutet.  

1965

Das 10 jährige Bestehen der Schule wird vom 12. bis 14. März (verspätet) gefeiert.  

1967

Der Einschulungsbeginn wird von Ostern auf Herbst verlegt. Es folgen zwei Kurzschuljahre mit jeweils 25 Wochen (statt 40 Wochen pro Schuljahr).

Mitte Juli wird Rektor Söhnel pensioniert.  

1967/68

Herr Bohne übernimmt die Leitung der Hupfeldschule.  

1968/69

Der Status der Hupfeldschule wird geändert. Die bisherige Grund- und Hauptschule wird in eine Grund-, Haupt- und Realschule umgewandelt. Der Realschulzug der Schule Herkulesstraße sowie die Hauptschulklassen der Schulen Wilhelmshöhe und Herkulesstraße werden an die Hupfeldschule ausgegliedert. Die Klassenzahl steigt von 21 auf 32 Klassen. Wegen der räumlichen Enge wird die  Vorklasse der Grundschule Herkulesstraße angegliedert, die Sonderschule wird in die Schule Wilhelmshöhe verlegt. Die Hupfeldschule wird nun von 993 Schülerinnen und Schülern besucht. Die Klassenstärke beträgt 17 bis 31 Kinder.

Um den Schulweg zu sichern, wird in der Wilhelmshöher Allee eine Ampel installiert.  

1969/70

941 Schülerinnen und Schüler werden in 29 Klassen unterrichtet.

Im Juni wird Rektor Bohne aus der Hupfeldschule verabschiedet, um als Schulrat tätig zu sein.  

1970/71

Konrektor Liese übernimmt die Schulleitung.

Es besteht der Plan, dass die Hupfeldschule zur reinen Hauptschule mit Förderstufenzug und drei Realschulzügen umgewandelt wird. Die Grundschüler sollen künftig in der Gräfestraße beschult werden.  

1971/72

981 Schülerinnen und Schüler besuchen die Hupfeldschule.

Der kommissarische Schulleiter, Herr Klipp, wird zum Haupt- und Realschuldirektor der Hupfeldschule ernannt.  

1972/73

5,5% Unterrichtskürzung, da zu wenig Lehrer zugewiesen werden        (2 Stunden pro Klasse). Herr Konrektor Liese wird Schulleiter der Schule Brückenhof.  

1973/74

Herr Becker ist neuer Konrektor der Hupfeldschule  

1974/75

984 Schülerinnen und Schüler werden in 38 Klassen unterrichtet: Grundschule:  16 Klassen, 404 Kinder,                                      Hauptschule:  11 Klassen, 358 Kinder,                                  Realschule:     7 Klassen, 222 Kinder.

Die Schülerzahl steigt im Laufe des Schuljahres auf 1050 Kinder.

Die Unterrichtskürzung beträgt nun 18%. Hauptsächlich gekürzt werden Musik (100%), Chemie (100%), ev. Religion (67,6%) und kath. Religion (91%).    

1975/76

Im Oktober stirbt der Schulleiter, Rektor Klipp, nach einem Verkehrsunfall.

Herr Becker wird mit der Leitung der Hupfeldschule beauftragt.  

1976/77

Im Oktober wird Frau Sturm Rektorin der Hupfeldschule.

Die Schule beteiligt sich am Schulversuch: Frühenglisch ab Klasse 3.

Bei einem Einbruch im Juni wurden die Geschäftsräume stark verwüstet.  

1977/78

Frau Lange wird zweite Konrektorin der Schule.

Im Mai feiert die Hupfeldschule ihr 25jähriges Jubiläum.  

1979/80

Die Förderstufe soll flächendeckend eingeführt werden. Hupfeldschule und Wilhelmsschule sollen zu einer Gesamtschule zusammengefasst werden. Das Kollegium der Hupfeldschule entscheidet sich dagegen.  

1981/82

Da die Förderstufe obligatorisch eingeführt werden soll, setzen sich alle Beteiligten der Hupfeldschule dafür ein, dass diese Jahrgänge nicht in der Wilhelmsschule, sondern in der Hupfeldschule unterrichtet werden sollen. Die räumlichen und personellen Voraussetzungen seien hier günstiger.  

1983/84

Die zweite Konrektorin, Frau Lange, wird in den vorzeitigen Ruhestand versetzt. Konrektor Becker wird pensioniert. Beide Stellen bleiben für längere Zeit unbesetzt.  

1984/85

Herr Pfalz wird kommissarisch als Konrektor eingesetzt.

Am Ende des Schuljahres wird Frau Rektorin Sturm pensioniert.  

1986/87

Die Förderstufe wird flächendeckend eingeführt. Die Hupfeldschule ist einer von 13 Standorten. Um die sächlichen Voraussetzungen zu schaffen, bewilligt das Land 53.000 DM für die Einrichtung und Erweiterung von Fachräumen.

Herr Thiede wird Leiter der Hupfeldschule.

Der Schule wird mit zwei Stunden/Woche ein Schulassistent zugewiesen.

Über die im Schulgarten gezüchteten Tomaten erscheint ein großer Presseartikel.

Nach den Plänen der SPD soll die Hupfeldschule zukünftig reine Grundschule werden. Schulleitung, Kollegium und Elternbeirat setzen sich für den Erhalt der Mittelstufenklassen ein.

Es wird überlegt, ob an der Hupfeldschule zusätzlich Latein als erste Fremdsprache angeboten werden soll.

Nach 40 Jahren SPD-Landesregierung, erhält die CDU/FDP die knappe Mehrheit.

Die Förderstufe an der Hupfeldschule wird zum Schuljahresende wieder abgeschafft. Die Lehrkräfte beantragen, dass die Schule wieder Grund-, Haupt- und Realschule wird.  

1987/88

Der Haupt- und Realschulzweig wird nach der 4. Klasse kaum angewählt. Erneut ist geplant, die Hupfeldschule zur reinen Grundschule umzugestalten.

Die Schule startet in der Elternschaft eine Unterschriftenaktion, bei der sich fast 90% für den Erhalt der Sekundarstufe I aussprechen.  

1988/89

Die Eltern melden ihre Kinder nach der 4. Klasse nicht mehr in der Hupfeldschule an, da für sie die Förderstufe eine bessere Alternative darstellt. Eine Klasse 5 kann deshalb nicht gebildet werden. Die letzte Förderstufenklasse, die vor zwei Jahren erst eingerichtet wurde, ist ausgelaufen.

Die Stadt beantragt beim Kultusministerium, die Hupfeldschule als Grundschule weiterzuführen.

Die Sonderschule Wilhelmshöhe soll ab Sommer in die Hupfeldschule verlegt werden.

Im Sommer wird Herr Rektor Thiede in den Ruhestand verabschiedet.  

1989/90

Im Sommer wird erneut eingebrochen, wobei einige Dinge zerstört und elektronische Geräte entwendet werden. Mitte August brennt das Grundschullehrerzimmer im Pavillon B vollkommen aus. Die Ursache ist Bandstiftung.

In diesem Schuljahr existieren außer den 8 Grundschulklassen lediglich zwei Hauptschulklassen (H8 und H9) an der Hupfeldschule.

Das Grundschul-Lehrerzimmer wird in Pavillon B wieder aufgebaut. Im Juni räumt das Kollegium alle Räume im Hauptgebäude, weil die Grundschule künftig nur noch in den Pavillons untergebracht sein soll.  

1990/91

Die Grundschule ist zweizügig. Darüber hinaus gibt es noch eine 9. Hauptschulklasse. Die Sporthalle wird umfassend renoviert und kann ab Januar wieder benutzt werden.

Die Sonderschule zieht in das Hauptgebäude ein.

Herr Pfolz verabschiedet sich brieflich von der Schulgemeinde.

Ab 1. Februar ist Herr Wenderoth Schulleiter an der Hupfeldschule. Frau Morich wird auf Vorschlag von Herrn Wenderoth gewählte Abwesenheitsvertreterin.

Im Sommer findet ein „Trimm-Fest“ statt.  

1991/92

Die Hupfeldschule ist nun eine reine Grundschule. Sie wird von 141 Kindern besucht.

Bereits ein Jahr vor der offiziellen Einführung gilt an der Hupfeldschule mit Sondergenehmigung die 5-Tage-Woche.

Die Gesamtkonferenz beschließt, dass ein „Antrag auf Einrichtung eines Betreuungsangebots“ gestellt wird. Der Ortsbeirat unterstützt dieses Anliegen.

Der Hausmeister soll lt. Konferenzbeschluss keine Süßigkeiten mehr verkaufen. Er weigert sich deshalb ab diesem Zeitpunkt, Kuchen, Brötchen und Äpfel anzubieten.  

1992/93

Auf dem Oberen Schulhof wird von der Sonderschule mit finanzieller Unterstützung der Hupfeldschule ein Klettergerüst errichtet.

Talentaufbaugruppen werden gebildet (zunächst Klasse 1 und 2).

Am 3.5.93 findet die Gründungsversammlung „Förderverein“ statt.

Herr Oestereich  wird 1. Vorsitzender. Der Verein zählt 26 Mitglieder. Der Bestand der Elternspende-Kasse wird in den Förderverein überführt.

Im Sommer findet ein Schulfest statt.  

1993/94

166 Schülerinnen und Schüler besuchen die Schule.

Der Schulbezirk wird erweitert.

Die Gesamtkonferenz entwickelt ein Konzept für „Schule mit festen Öffnungszeiten“.

Die Pausenzeiten werden geändert, damit Schüler der Hupfeldschule und Schüler der Schule für Lernhilfe zu verschiedenen Zeiten Pause haben.

Die erste Schulkonferenz wird gewählt.

Im Juni feiert die Schule ein Schulfest mit Tombola, Cafeteria, Würstchen- und Erfrischungsständen.  

1994/95

In Hessen wird die freie Schulwahl für die weiterführenden Schulen zugelassen. 172 Kinder besuchen die Hupfeldschule.  

1995/96

Der neue „Rahmenplan Grundschule“ wird umgesetzt.

Die Schülerzahl steigt auf 195 Kinder. Diese werden in 9 Klassen unterrichtet.

Die erste große Pause wird um 5 Minuten verlängert. Stundenblöcke zu je 80 Minuten werden eingerichtet. Innerhalb der Blöcke wird das Klingelzeichen abgeschafft.

Im Juni veranstaltet die Schule ein „Hüpf-dich-fit-Fest“ mit Springburg.  

1996/97

In Zusammenarbeit mit der Jugendmusikschule werden für die zweiten Klassen Kurse zur musikalischen Grundbildung angeboten. Dessen Leiter bietet auch einen kostenlosen Chor an.

Grundschullehrer müssen nun 26 Zeitstunden arbeiten.

Die Elterninformation hinsichtlich der weiterführenden Schulen wird geändert: Ein Informationsabend findet in der Grundschule statt, anschließend bieten die weiterführenden Schulen  Informationstage oder –Abende an.

Es findet eine große Pflanzaktion zur Einfriedung des Schulgartens statt, an der Eltern, Lehrer und Schüler teilnehmen.

Das „Buchstabenfest“ zum Abschluss des Leselehrgangs wird lt. Konferenzbeschluss verbindlich.

Im Mai findet zum ersten Mal ein „Tag der offenen Tür“ statt.  

1997/98

Die Schule wird von 197 Kindern besucht. Es ist nun kein Kollege mehr mit doppelter Klassenführung belastet.

Chor und Theater - AG gestalten das erste Adventssingen für die Schulgemeinde.

Eine Projektwoche „Lesen“ wird durchgeführt. 

Wegen eines Vorfalls (Unbekannter im Mädchen-Unkleideraum) werden folgende Maßnahmen beschlossen:

-         Sportlehrer kontrollieren diese Räume häufiger und schließen          zwischendurch ab.

-         Die Eingänge zur Sportwiese von der Oetkerstraße sowie der          Hupfeldstraße bleiben während des Vormittages geschlossen.

-         Die Toiletten bleiben während der Unterrichtsstunden geschlossen.  (Bei Bedarf können die Kinder zu zweit zur Toilette gehen. In jeder Klasse befindet sich ein Schlüssel.)

Aufgrund gestiegener Schülerzahlen wird Herr Wenderoth zum Rektor ernannt.

Frau Morich wird nach einem Auswahlverfahren Konrektorin der Hupfeldschule.  

1998/99

Die Schülerzahl steigt auf 210 Schülerinnen und Schüler. Die Unterrichtsabdeckung beträgt 88%.

Die Gesamtkonferenz proklamiert die Hupfeldschule zur „Lesenden Schule“. Zahlreiche Maßnahmen und Hilfsmittel, die das Lesen fördern, werden bereitgestellt. Der Förderverein übernimmt die Bezahlung der jährlichen Autorenlesungen.

Im Hort wird ab diesem Schuljahr Mittagstisch angeboten.

Mit einer gemeinsamen Aktion von Eltern, Lehrkräften und Kindern wird die Einzäunung des Schulgartens vorbereitet. Der Zaun selbst wird durch eine vom Stadtgartenamt eingesetzte Firma errichtet. Der Ortsbeirat unterstützt diese Aktion mit 4.200 DM.

Im Frühjahr beginnt die Schulgartenarbeit. Allen Klassen wird eine Beethälfte zugewiesen. Gartengeräte werden durch den Förderverein angeschafft.

Die Hupfeldschule besitzt 11 Computer und 4 Drucker. Die elektrischen Zuleitungen und Stecker werden durch das städtische Bauamt nach und nach gelegt.

Das gesamte Kollegium sowie Mitarbeiter des Hortes nehmen an Computerkursen teil. Den Schülern wird durch die Firma Futurekids für 15 DM eine Computerkurs in Sechsergruppen in der Schule angeboten.

Auf Anregung der Elternschaft wird ein Flohmarkt für Eltern und Kinder organisiert. Damit hat die Schule vier verschiedene Schulfesttypen: „Hüpf-dich-fit-Fest“, „Großes Schulfest mit Vorführungen aller Klassen“, „Tag der offenen Tür“ und „Flohmarktfest“.  

1999/2000

Das Kollegium führt im Kulturmobil einen pädagogischen Tag zum Thema „Freies Schreiben“ durch.

Eine Projektwoche „Kreatives Schreiben“ findet statt, deren Ergebnisse am Ende der Woche präsentiert werden. Gleichzeitig wird der Vorlesewettbewerb der 3. und 4. Klassen durchgeführt.  

2000/01

Die Schule wird von 195 Kindern besucht.

Der Hausmeister, Herr Braun, beendet nach 24 Jahren seinen Dienst an der Hupfeldschule. Mit ihm scheidet auch seine Frau aus; das Putzen wird an eine Reinigungsfirma vergeben.

Nachfolger von Herrn Braun wird ab 1. April Herr Victor Esch.  

Im Mai findet der „Tag der offenen Tür“ mit gleichzeitigem  Vorlesewettbewerb statt.    

2001/02

Die Schülerzahl steigt auf 203 Kinder.

Durch ein Landesprogramm „Bewegte Pause“ können Sport- und Spielgeräte im Wert von 6.000 DM angeschafft werden. Der Eigenanteil, den der Förderverein übernimmt, beträgt 2.000 DM.

Gekauft werden Stelzen, Roller, Sulkis, Holländer, usw..

Auf dem unteren Schulhof wird mit finanzieller Unterstützung der Sparkassen-Stiftung (5.000 DM) vom Förderverein ein neues Klettergerüst aufgestellt.

Nach über zwei Jahren Vakanz wird die Stelle der Schulsekretärin mit Frau Marita Eisel wieder besetzt.

Herr Oestereich wird für sein achtjähriges ehrenamtliches Engagement als Vorsitzender des Fördervereins im Rathaus von Oberbürgermeister Lewandowski und Kultusministerin Wolff geehrt.

Frau A. Bergmann wird Vorsitzende des Fördervereins, der inzwischen 124 Mitglieder hat.

Am ersten April begeht der Schulleiter, Herr Wenderoth, sein         40-jähriges Dienstjubiläum.

Der Vorlesewettbewerb im Juni wird mit einer Instrumentenvorstellung des Tonkünstlerverbandes in Klassenräumen und im Gemeindesaal der evangelischen Kirche Wehlheiden kombiniert.    

2002/03

Die Schülerzahl beträgt 211 Kinder.

Der Bestand der Pausenspielgeräte, die jeweils in der dritten Sportstunde zum Einsatz kommen, wird durch den Förderverein um einige Roller, Sulkis und Holländer erweitert. 

Der ehemalige Brunnen wird zugeschüttet und als Pflanzfläche durch das Gartenamt vorbereitet.

Das Anmeldeverfahren zur Einschulung wird geändert: Deutschkurse für Kinder, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, werden eingerichtet (Vorlaufkurse). Deshalb erfolgt die Anmeldung nun bereits im September/Oktober.

Ein „Markttagfest“ (Gartenfest) findet im Oktober statt. Alle Klassen sowie einige Firmen bieten etwas zum Verkauf an.

Die Astrid-Lindgren-Schule ändert ihre Pausenzeiten, so dass ab dem kommenden Schuljahr an der Hupfeldschule wieder der 45-Minuten-Rhythmus der Schulstunden praktiziert werden kann.  

Die Bundesjugendspiele werden erstmals in einer mehr spielerischen Form durchgeführt.

Am 11. Juli feiert die Schule ein dreifaches Jubiläum:

-         50 Jahre Hupfeldschule,

-         10 Jahre Förderverein

-         5 Jahre Hort (als anerkannte Einrichtung)

Es findet eine große Festveranstaltung statt.

Am 14. Juli wird der Schulleiter, Herr Wenderoth, in den (vorzeitigen) Ruhestand verabschiedet.

 

2003/04

Die Hupfeldschule wird von der Konrektorin, Frau Morich, geleitet.  

2004/05

Frau E. Pohlemann übernimmt zum 1. August die Leitung der Hupfeldschule.

Im Herbst werden, finanziert durch den Förderverein, für alle Klassen Pausenspielgeräte angeschafft: Spring- und Schwingseile, Gummitwist, Topfstelzen, Soft-Tennisbälle, Zip-Play und Rock ’n’ Hopper. Jede Klasse ist für die Ausleihe selbst verantwortlich. 

Im Januar tritt der erste Teil des 3. Gesetzes zur Qualitätssicherung in Kraft: Auf dem Schulgelände darf nun nicht mehr geraucht werden.  

Die einzelnen Schritte beim Übergang vom Kindergarten zur Grundschule werden bei einem Pädagogischen Tag überarbeitet. Jeder Jahrgangsstufe kommt nun eine besondere Aufgabe zu und jedem Erstklässler wird ein Pate zugeordnet. 
Eine Informationsbroschüre "Unsere Schule von A bis Z" wird gemeinsam mit der Schulkonferenz erarbeitet.

Am 24.6.2005 wird das neue Hortgebäude offiziell eingeweiht. In der Schule findet das Flohmarktfest statt. 

Von Januar bis Juli findet zusammen mit der Astrid-Lindgren-Schule und dem Hort unter Anleitung des Spiel- und Beteiligungsmobils "Rote Rübe" die Schulhofplanung statt. Bei einem gemeinsamen Schulfest mit vielen Aufführungen und Spielen am 21. Juli wird die "Ideen-Hitliste" enthüllt.

Zum Ende des Schuljahres geht Frau Morich nach 39 Dienstjahres in den (vorzeitigen) Ruhestand. 

In den Sommerferien werden bei zwei Einbrüchen das Schloss des Gartenhäuschens zerstört und Pflanzen auf den Beeten herausgerissen sowie Fensterscheiben der Schule eingeschlagen und der Verwaltungscomputer gestohlen.  

2005/06

Der zweite Teil des "dritten Gesetzes zur Qualitätssicherung" tritt in Kraft. Die Aus-, Fort- und Weiterbildung ändert sich grundlegend. Das Referendariat beginnt nun jeweils zum 1.8. und zum 1.2. eines jeden Jahres. Die Ausbildung wird "modularisiert". 
Jede Lehrkraft muss "Fortbildungspunkte" sammeln. 

Frau Irene Hoefer ist neue Konrektorin an der Hupfeldschule.
Frau Lehmann beginnt ihr Referendariat (Deutsch, Sachunterricht)

Ab Januar tragen alle Schülerinnen und Schüler Hausschuhe während des Unterrichts. Der Förderverein finanziert die notwendigen Bänkchen. 
Wenn die Wiese trocken oder gefroren ist, dürfen die Kinder sie während der Pausen benutzen.
Die Schulhofplanung nimmt konkrete Formen an: Unter Anleitung des  Spielmobils gestaltet die Astrid-Lindgren-Schule, die Hupfeldschule und der Hort der Hupfeldschule neue Sitzgelegenheiten. Auch weitere Verschönerungen des Schulhofs werden durchgeführt: Bemalung mit Hüpfkästchen und Gestaltung eines bunten Schulschildes. 
Für den oberen Schulhof werden zwei neue Spielgeräte bestellt (Kletterpyramide und Sechseckschaukel). 

Projekttage zum Thema "Gesunde Schule" finden statt.

Am letzten Schultag werden die vierten Klassen in einem großen Kreis auf der Wiese, den alle Schülerinnen und Schüler der Schule bilden, verabschiedet. Die Verabschiedung soll in dieser Form nun jährlich stattfinden.

2006/07

Schulpolitisch gibt es folgende Veränderungen:
Für jedes Kind, dessen Versetzung gefährdet ist, muss halbjährlich ein Förderplan  geschrieben werden. Die Gesamt- und Schulkonferenz hat dazu ein Formular erarbeitet.
"Unterrichtsgarantie Plus" ist verbindlich: Es darf keine Pflichtstunde, die im Stundenplan aufgeführt ist, ausfallen. Um Personen mit Vertretungsunterricht zu beauftragen, erhält jede Schule ein Budget. Da an der Hupfeldschule ein zuverlässiger Jahrespraktikant tätig ist, gibt es hier wenig Probleme.

Die Schulordnung wird überarbeitet.

Der Religionsunterricht darf in diesem Schuljahr in den Jahrgangsstufen 1 bis 4 konfessionsübergreifend erteilt werden.

Im November können zwei neue Spielgeräte den Kindern auf dem oberen Schulhof durch den Förderverein übergeben werden: eine Sechseckschaukel und eine Kletterpyramide. 
Im Juli kommt ein weiteres großes Spielgerät mit Sandkasten auf der Wiese dazu, das aus Landesmitteln (Ganztagsschule ALS) finanziert wird. 

Die Pedalogeräte, die in der 3. Sportstunde intensiv genutzt werden,  werden mit Fördervereinsmitteln repariert und durch zwei "Sausemäuse" erweitert.
Weiterhin finanziert der Förderverein die Tanz-AG (Tanzschule "Für Sie") und einen Deutsch-Förderkurs.

Im Mai besteht die Referendarin Frau Lehmann erfolgreich ihr Examen und verlässt die Schule zum Schuljahresende.

2007/08

Am 1. August beginnt für Frau Stefanie Retzlaff das Referendariat an der Hupfeldschule (Fächer: Deutsch, Mathematik, ev. Religion). 

Durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins werden zahlreiche AG's angeboten: Früh-Englisch, Tanzen, Chor, "Kreativ von A bis Z", "Malen, Basteln, Geschichten lesen", "Natur entdecken und verstehen", Gitarrengrundkurs, Computer-Kurs, Werken und Stricken.

Am 11./12. Dezember findet die Schulinspektion statt. Die Inspektoren Herr Hof, Frau Schweitzer und Frau Brömer führen 32 Unterrichtsbesuche sowie zahlreiche Interviews mit Schülern, Eltern, Lehrkräften und Schulleitung durch. Sie sichten das Schulprogramm sowie andere schulische Unterlagen und schauen sich die Präsentation zur Schulhofgestaltung an. Alles findet in einer angenehmen Atmosphäre statt. 
Die Ergebnisse werden am 07.02.08 präsentiert. Die Schule hat sehr viele Stärken. Zu den Schwächen werden mit dem Schulamt im April Zielvereinbarungen geschlossen.

Nach einer Projektwoche findet am 14.03.08 ein großes Frühlingsfest gemeinsam mit der Grundstufe der Astrid-Lindgren-Schule statt. Dabei gibt es zahlreiche Mitmachaktionen, einige Aufführungen, eine Tombola, Verkaufsstände und auch für das leibliche Wohl ist wieder gesorgt. Der Erlös von über 1200 € ist für die Gestaltung der Außenanlagen vorgesehen (grünes Klassenzimmer, ...).


Am 22.April findet der Aktionstag "Sitzen und Bewegen im Unterricht" statt. Die Kinder
führen einen "Schulranzen-TÜV" durch und erfahren, wie man die Wirbelsäule und das Konzentrationsvermögen auf spielerische Weise stärken kann. Nachmittags werden die Lehrkräfte fortgebildet und abends findet ein Elternabend zu Thema statt. Als Fazit sollen in den kommenden beiden Jahren neben der Durchführung von mehr Bewegungspausen für die Jahrgangsstufen 3 und 4 rückengerechte Stühle angeschafft werden.

Herr Schulrat H. Vaupel, der lange Zeit für die Hupfeldschule zuständig war, wird pensioniert. Bis zu den Sommerferien übernimmt Herr Zammert seine Funktion. Ab August wird Herr Dr. Schulte die Schulaufsicht über alle Kasseler Grundschulen übernehmen.  

Anfang Mai wird zum ersten Mal hessenweit ein Lesetest in den zweiten Jahrgangsstufen durchgeführt.

Im Mai werden die Ergebnisse des Projektes "Corporate Identity", das über eine Jahr von den beiden Studentinnen Frau C. Matz und Frau S. Wells an der Hupfeldschule durchgeführt würde, vor der Schulgemeinde präsentiert.  Besonders die geplante Umbaumaßnahme, aber auch das Logo, die Namensgebung der Räume und die einheitliche Gestaltung finden großes Anklang. 

2008/09

 

Zwei Kolleginnen werden an die Hupfeldschule versetzt: Frau U. Senftleben und Frau A. Person. Damit kann zum ersten Mal seit mehreren Jahren der Unterricht ohne Lehraufträge abgedeckt werden.

Frau Hofmann beginnt ihren Dienst als Lehrkraft im Vorbereitungsdienst (LIV, früher: Referendarin) mit den Fächern Deutsch, Englisch und Religion.
Der Hupfeldschule steht zum ersten Mal eine FSJ-Kraft als Unterstützung zur Verfügung: Frau Finke.  

Das AG-Angebot umfasst dank der Unterstützung des Fördervereins inzwischen 14 verschiedene Angebote.

Im August erhält die Schule das Teilzertifikat "Lärm".

Es finden im Herbst zwei Themenabende statt:
a.) Kinder und Medien (mit dem Offenen Kanal Kassel)
b.) Ganztagsschule 

Frühjahr 2009: Es werden drei Projektgruppen gegründet:
1. Umsetzung des Corporate Identity Projektes
2. Kurzkonzept für eine Pädagogische Mittagsbetreuung
3. Schulordnung

Beim Sommerfest im Juni wird das neue Logo feierlich enthüllt (Schulschild, T-Shirts). Die TG Wehlheiden  unterstützt durch zahlreiche Sport- und Spielangebote. 

Frau Retzlaff beendet ihren Vorbereitungsdienst erfolgreich und verlässt mit Frau Reinhardt, die sich zunächst für ein Jahr beurlauben lässt, im Sommer die Schule.