Geschichte der Schule

Aus der Schulgeschichte der OUS

1828

Aus der vielfältigen Schulgeschichte Marburgs zeichnet sich 1828
eine gradlinige Geschichte der heutigen Otto-Ubbelohde-Schule
durch die Zusammenlegung der lutherischen und der reformierten
Stadtschulen als Knabenbürgerschule ab, die in dem 1827
errichteten Gebäude am lutherischen Kirchhof untergebracht war.
In den folgenden Jahren musste die vereinigte Knabenbürgerschule
mehrmals die Gebäude - vorwiegend aus Raumnot - wechseln.

1887

Die Raumnot wurde 1887 durch die Errichtung des heutigen Gebäudes in
der Schulstraße vorerst behoben. Neu war, dass in die Knabenbürgerschule
auch drei Mädchenklassen bürgerlichen einer Mädchen- und höheren
Töchterschule mit einzogen.

1906

Im Schuljahr 1906/07 kam die Nordschule als selbständige Volksschule
dazu: Als Volksschulen gab es in Marburg nun die Südschule (heutige
Otto-Ubbelohde-Schule) und die Nordschule (heutige Friedrich-
Ebert-Schule).

1933

Die Südschule wurde umbenannt in „Horst-Wessel-Schule“.

1945

Nach vorübergehender Nutzung des Gebäudes als Lazarett wurde die Schule wieder eröffnet unter dem Namen „Volksschule Süd“.

1953

Die Schule wurde in Otto-Ubbelohde-Schule umbenannt.

1970

Drei Sprachheilklassen an der OUS wurden zur „Fronhofschule“ zusammengefasst.

1986

Nach hartem Ringen der gesamten Schulgemeinde und durch die
Stellungnahme von Prof. Dr. Klafki wurde per Erlass des Hessischen Kultusministers der Schulversuch "Sechsjährige Grundschule" genehmigt. Die völlig veränderten pädagogischen und organisatorischen Bedingungen für die Schule hatten eine intensive Weiterbildung des Kollegiums und eine umfangreiche
Materialerarbeitung zur Folge. Durch die aktive Elternmitarbeit
wurden die ersten Mittagsbetreuungsangebote eingerichtet.

1987

Aufgrund mangelnder Raumkapazität wurde die „Fronhofschule“ in das Gebäude Schulstraße 4 ausgelagert.

1991

Der Förderverein gründete sich. Er hat die Organisation einer
Mittags- und Ferienbetreuung übernommen.

1996

Die OUS beantragte erstmals den Bau einer Turnhalle.

2002

Das erste Schulprogramm wurde erstellt.

2003

Im Stadtparlament wurde ein Bebauungsplan für ein OUS-Mehrzweckgebäude (mit Turnhalle, Betreuungsräumen, Aula) Cafeteria erstellt.

2005

Gelder für Planung und Baubeginn wurden in den Marburger Haushalt eingestellt.

2006

Die Schule wurde ins Programm „Ganztagsschule nach Maß“ aufgenommen.

Im Rahmen eines Jubiläums zum zwanzigjährigen Bestehen der Sechsjährigen Grundschule wurde der Stellenwert des bewährten längeren gemeinsamen Lernens öffentlichkeitswirksam vertreten. Der Magistrat zog die Zusagen für den Bau einer Mehrzweckhalle zurück.

2007

Als vorrübergehende Notlösung wurden für die Schule zwei Etagen in der Universitätsstraße 4 angemietet und eingerichtet.

Durch die Einführung von G8 (Verkürzung der gymnasialen Mittelstufe) erhöhte sich die Stundentafel der 6. Klassen: Französisch als zweite Fremdsprache und Physik standen neu auf dem Stundenplan.

2009

Die OUS wurde Mitglied im bundesweiten Schulverband „Blick über den Zaun“.