DER HAMSTERBAU |
Der Bau ist für den Feldhamster von ganz großer Bedeutung. Er hat mindestens zwei Schlupfröhren, die schräg in die Erde führen. Dazu kommen noch eine oder mehrere Fallröhren. Große Baue können zehn solcher Eingänge haben. Die Röhren führen in die Nestkammer, die auf diesem Bild Wohnkammer heißt. Neben dieser Nestkammer befinden sich mehrere Vorratskammern und eine Kotkammer. Dafür kann man auch Kloake oder Toilettenkammer sagen. Der Feldhamster ist ein reinliches Tier, der die Nahrung, das Nest und den Kot voneinander trennt. Im Winter werden die Eingänge nach außen mit Erde verschlossen. Die Nestkammer ist mit Stroh, Halmen, Moos und Heu gut gepolstert.

In der Vorratskammer liegen Getreidekörner und Samen. Das muss für den Winter reichen.
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Nach der Paarung vertreibt das Weibchen den Partner aus dem Bau.