Unsere Schule

In unserer Informationsschrift erfahren Sie etwas über die Schulformen Haupt- und Realschule und unsere Arbeitsschwerpunkte.
Inhalt im Überblick:
- Allgemeines zur Schule
- Lernen und Arbeiten in der Hauptschule
- Lernen und Arbeiten in der Realschule
- Gemeinsame Angebote beider Schulformen
- Querversetzung in Stufe 5
- Möglichkeit der Übergänge
Wir wünschen Ihnen zum Wohle Ihres Kindes eine gute Schullaufbahnentscheidung. Sollten noch Fragen offen bleiben, besuchen Sie uns doch in unserer Schule, wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung!
Allgemeines zur Schule
Unsere Schulleitung
Schulleiterin ist Christa Oechler, Stellvertreter ist Bernd Mathes.
Unsere Schüler
An unserer Schule bieten wir seit dem Schuljahr 2000/2001 zwei Bildungsgänge an, den der Hauptschule und den der Realschule. Das heißt, Ihr Kind kann bereits ab dem 5. Schuljahr den Haupt- oder den Realschulzweig besuchen.
Bei der Klassenzusammenstellung berücksichtigen wir in der Regel die Heimatgemeinden und Herkunftsschulen der Kinder, das heißt, Ihr Kind wird sehr wahrscheinlich zusammen mit seinen Grundschulfreunden in eine Klasse kommen.
Unsere Schulgebäude und das Schulgelände
Die Klassen- und Fachräume, sowie der Verwaltungsbereich sind auf 6 verschiedene Gebäude verteilt.
Der Sportunterricht wird in unserer Sporthalle oder im nahegelegenen Hallenbad oder auf dem Sportplatz durchgeführt.
Als weitere Fachräume stehen unseren Schülerinnen und Schülern zur Verfügung Rotbau, Fachraumbau (Waschbetonbau), Aulabau ,Hauptgebäude, Neubau und eine Schülerbücherei.
Zusammen mit den Schulgebäuden der Otto-Dönges-Schule (Grundschule) und der Gudrun-Pausewang-Schule (Schule für Lernhilfe) bilden wir ein Schulzentrum mit angrenzenden Pausenhofflächen. Diese bieten Möglichkeiten zur gemeinsamen Benutzung, so dass die Grenzen beim friedlichen Miteinander oft fließend sind.
Die Außenanlagen werden neu gestaltet und mit Spiel- und Sportmöglichkeiten für die Pausengestaltung versehen.
Der Schulgarten ist hinter dem Hauptgebäude neu angelegt. Hinter dem Rotbau sind die Pflanzungen für unsere Streuobstwiese im vollen Gange. Besonders stolz sind wir auf unser grünes Klassenzimmer und unser großes Biotop mit Teich neben unserer Sporthalle.
Besondere schulische Schwerpunkte
Unsere Schule ist eine ökologische Schule, sie erhielt die Auszeichnung "Umweltschule in Europa 2000, 2001, 2002 und 2003".
Neben einer grundlegenden fachlichen Qualifizierung und der intensiven Hinführung zur Arbeitswelt erhalten alle Schülerinnen und Schüler eine umfassende Ausbildung im IT-Bereich.
Als Pilotschule im Wetteraukreis verfügen wir über zwei Computerräume mit modernster Technik. Durch die fast flächendeckende Vernetzung haben Fach- und Klassenräume Internet-Zugang und PC-Ausstattung.
Zwei Lehrerinnen mit Zusatzqualifikation beraten und betreuen im Einzel- und Gruppenunterricht Schülerinnen und Schüler mit Schulproblemen und Problemen im psychosozialen Bereich.
Lernen und Arbeiten in der Hauptschule
Die Hauptschule beginnt bei uns mit Klasse 5 und endet zur Zeit mit der Klasse 9.
Die Hauptschule führt nach erfolgreichem Besuch der Jahrgangsstufe 9 und der Abschlussprüfung zum Hauptschulabschluss. Wer sich zusätzlich einer Englischprüfung unterzieht und im Gesamtergebnis mit der Note 3,0 abschließt, erhält den "qualifizierten Hauptschulabschluss".
In den 5 Schulbesuchsjahren erhalten die Schülerinnen und Schüler eine umfangreiche Ausbildung und eine vertiefende Sicherung der Kenntnisse in den sogenannten Kulturtechniken (Rechnen, Schreiben, Lesen), elementares fachliches Wissen und eine umfassende Allgemeinbildung.
Neben der fachlichen Ausbildung legen wir großen Wert auf die Vermittlung von sogenannten fachübergreifenden Kompetenzen. Unabhängig werden folgende Fähigkeiten und Qualifikationen erworben und regelmäßig in allen Jahrgängen geübt:
- eine realistische Selbsteinschätzung
- situations- und rollenangemessenes Verhalten
- Möglichkeiten der Konfliktbewältigung
- gute Zusammenarbeit im Team
- Methoden der Informationsbeschaffung, Informationsverarbeitung und –weitergabe
- Beherrschung unterschiedlicher Lernmethoden
- freie Rede vor größeren Gruppen
- Ordnungssysteme kennen und benutzen
- Fertigkeiten und Kenntnisse im Umgang mit PC und Internet
In der Hauptschule wird besonders anschaulich unterrichtet, bei den Lerninhalten achten wir auf Lebensnähe, den Bezug zur Praxis und die Handlungsorientierung. Die Selbsttätigkeit und somit auch die Übernahme von Verantwortung sind wichtige Bestandteile des Unterrichts.
Im 9. Hauptschuljahr findet der Arbeitslehreunterricht an der Berufsschule statt, dadurch haben unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit sich auch an Lernorten außerhalb unserer Schule zu bewähren.
Lernen und Arbeiten in der Realschule
Die Realschule beginnt mit der Klasse 5 und endet mit der Klasse 10.
Die Realschule führt nach dem erfolgreichen Besuch der Jahrgangsstufe 10 und der Abschlussprüfung zum Mittleren Abschluss. Das Zeugnis der Jahrgangsstufe 9 kann dem Hauptschulabschluss gleichgestellt werden, wenn der für diesen Abschluss erforderliche Leistungsstand erreicht worden ist.
Die Realschule vermittelt ihren Schülerinnen und Schülern eine lebensbezogne und vertiefende Allgemeinbildung. Sie unterscheidet sich von der Hauptschule durch eine schrittweise verallgemeinernde Betrachtungsweise und ist auf den Mittleren Bildungsabschluss hin orientiert. Diese Orientierung prägt ihre Unterrichts- und Erziehungsarbeit.
Damit vermittelt sie die Voraussetzungen für die Ausbildung in Berufen mit erhöhten theoretischen Anforderungen. Außer den fachlichen Qualifikationen legen wir ebenfalls Wert auf die Vermittlung fachübergreifender Fähigkeiten und Qualitäten, die sogenannten Schlüsselqualifikationen, wie
- Kommunikationsfähigkeit
- Teamfähigkeit
- Verantwortungsbereitschaft und –übernahme
- Durchhaltevermögen
- Konfliktfähigkeit
Ab Klasse 7 bieten wir als 2. Fremdsprache Französisch an. Sie entscheiden vor Eintritt in die 7. Klasse, ob ihr Kind am Unterricht in der 2. Fremdsprache oder am Unterricht aus dem Kursangebot im Wahlpflichtunterricht teilnimmt. Je nach unseren personellen Möglichkeiten bieten wir außerdem Kurswahlmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler an, die Französisch lernen.
Gemeinsame Angebote beider Schulformen
Kursangebot des Wahlpflichtunterrichts
Ab dem 7. Schuljahr haben die Schülerinnen und Schüler unserer Schule die Möglichkeit sich aus einem reichhaltigen Angebot von zwei- und einstündigen Kursen, eine ihren Leistungen und ihren Neigungen entsprechende Auswahl zusammenzustellen.
Die Kurse beinhalten Angebote des naturwissenschaftlichen, sprachlichen, literarischen, sportlichen, musischen, künstlerischen Bereichs, sowie den Bereichen der Gesellschaftslehre, der Informatik, der Kommunikationstechnik und der Arbeitslehre.
Fester Bestandteil des Angebotes sind seit Jahren ein Kurs im Maschinenschreiben für Anfänger und Fortgeschrittene und unsere Umweltprojekte. Seit neuestem im Angebot ist ein Videoprojekt.
Die Kurse werde jahrgangs- und schulformübergreifend für die Stufen 7/8 und 9/10 angeboten.
Berufswahlvorbereitung – Betriebspraktika
Beginnend mit der Jahrgangsstufe 8 werden die Schülerinnen und Schüler in der Haupt- und Realschule in ihren Klassen auf die beiden Betriebspraktika durch ihre Arbeitslehre- oder Klassenlehrer bzw. –lehrerinnen vorbereitet. Der Berufswahlunterricht wird begleitet durch Informationen und Beratungen der Mitarbeiter des Arbeitsamtes Büdingen, der Berufsschulen und Besuche beim Beruflichen-Informationszentrum (BIZ) in Gießen.
Im 2. Halbjahr der 8. Klasse findet ein zweiwöchiges Betriebspraktikum statt und im ersten Halbjahr der 9. Klasse ein dreiwöchiges. Beide Praktika werden intensiv im Arbeitslehreunterricht vor- und nachbearbeitet.
Förderkurse
In den Jahrgangsstufen 5/6 wird ein 2-stündiger Lese-Rechtschreib-Kurs in Deutsch angeboten. Für Seiteneinsteiger gibt es spezielle Deutsch-Förderkurse in Kleingruppen.
Querversetzung in Stufe 5
Die Wahl des weiterführenden Bildungsganges nach dem Besuch der Grundschule treffen nach § 77 des HSchG Sie, die Eltern. Voraussetzung für einen erfolgreichen Besuch des Bildungsganges einer weiterführenden Schule ist die Eignung.
Diese ist gegeben, wenn Lernentwicklung, Leistungsstand und Arbeitshaltung der Schülerin oder des Schülers eine erfolgreiche Teilnahme am Unterricht des gewählten Bildungsganges erwarten lassen.
Die Klassenkonferenzen der abgebenden Grundschulen beraten Sie im Hinblick auf diese Eignung intensiv und sprechen eine Empfehlung für Ihr Kind aus.
Dabei berücksichtigen sie die Anforderungen der von Ihnen für Ihr Kind gewünschten Schulform.
Wünschen Sie einen höheren Bildungsgang als den, den die abgebende Grundschule Ihrem Kind empfohlen hat, stehen auch wir Ihnen und Ihrem Kind zu einer intensiven Beratung zur Verfügung.
Halten Sie an Ihrer Entscheidung fest, besucht Ihr Kind die von Ihnen gewählte Schulform, also die Realschule. Bei Ihrer Entscheidung sollte allerdings immer das Wohl, da Leistungsvermögen, die Leistungsbereitschaft und das Durchhaltevermögen Ihres Kindes im Vordergrund stehen. Entspricht Ihr Kind den Anforderungen der Realschule nicht, wird es nach Entscheidung der Klassenkonferenz zum Halbjahreswechsel oder zum Schuljahresende in die Hauptschule querversetzt. Sie haben allerdings auch die Möglichkeit den empfohlenen Wechsel selbst vor dem Stichtag zu beantragen.
Möglichkeit der Übergänge
So wie Schülerinnen und Schüler bei fehlender Eignung die Schulform in Klasse 5 wechseln müssen, so können Schülerinnen und Schüler bei entsprechender Eignung auf Empfehlung der Klassenkonferenz in den nächst höheren Bildungsgang wechseln, d. h. von der Hauptschule in die Realschule, von der Realschule ins Gymnasium.
Dieser Übergang ist insbesondere dann möglich, wenn die individuelle Lernentwicklung, der Leistungsstand und die Arbeitshaltung erwarten lassen, dass sie oder er am Unterricht der Realschule oder des Gymnasiums erfolgreich teilnehmen kann. Dies ist in der Regel zum Schulhalbjahr möglich, wenn sie oder er in zwei der Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch mindestens gute und im dritten mindestens befriedigende Leistungen, sowie in den übrigen Fächern im Durchschnitt mindestens gute Leistungen erbracht hat.
Der Unterricht gliedert sich in:
- Pflichtunterricht
Alle Schüler und Schülerinnen müssen an diesem Unterricht teilnehmen. - Wahlpflichtunterricht ab Klasse 7
Alle Schüler und Schülerinnen müssen teilnehmen, können aber unter mehreren Angeboten wählen. - Wahlunterricht
Wahlunterricht außerhalb der regulären Unterrichtszeit, der Besuch ist freiwillig.