BVS
Bertha-von-Suttner-Schule
Integrierte Gesamtschule des Main-Kinzig-Kreises Nidderau
Mädchen mögen Mathe


Dass Mädchen mit Mathe nichts am Hut haben, scheint wohl doch ein Mythos zu sein, denn zumindest an der Bertha-von-Suttner-Schule Nidderau lassen sich Schülerinnen von ihren männlichen Altersgenossen beim Rechnen nichts mehr vormachen. Das jedenfalls zeigen die Ergebnisse des jüngsten landesweiten Mathematikwettbewerbs, bei dem anders als in früheren Jahren deutlich mehr Mädchen vordere Plätze belegten. Bei den A-Kursen der Nidderauer Gesamtschule wurden die Jungs diesmal sogar gänzlich vom Siegerpodest verdrängt. Anina Laskowski und Carolin Heschek teilen sich mit jeweils 41 Punkten den 1. Platz, den 3. Platz belegte Viola Janietz mit 37 Punkten. Ein knappes Ergebnis gab es in den B-Kursen: Timo Hargesheimer war mit 31 Punkten Sieger, dicht gefolgt von Emanuel Jeschke mit 30 und Alicia Wolf mit 29 Punkten. Das beste Ergebnis im C-Kurs erzielte Maximilian Imkeller mit 40 Punkten, den zweiten Platz belegte Kirsten Schaefer mit 37,5 Punkten. Bereits zum 43. Mal hatte das Hessische Kultusministerium den Jahrgang Acht aller allgemein bildenden Schulen des Landes zum Leistungs- vergleich in Form eines Wettbewerbs verpflichtet. Die erste Runde fand als Klassen- bzw. Kursarbeit am 2. Dezember statt; insgesamt zehn je nach Schulstufe unterschiedlich knifflige Pflicht- und Wahlaufgaben waren innerhalb von neunzig Minuten zu lösen. Auch an der Bertha-von- Suttner-Schule zerbrachen sich, thematisch auf das nahende Weihnachts- fest abgestimmt, die Schülerinnen und Schüler des achten Jahrgangs die Köpfe über den prozentualen Fettgehalt von Schokolade-Nikoläusen, errechneten Würfelvolumina, bestimmten Symmetrieachsen, zeichneten passgenaue Dreieckskonstruktionen und wiesen nach, mit welcher Wahrscheinlichkeit hinter den Türchen eines Adventskalenders süßes Naschwerk in Form von Delfinen, Pinguinen oder Robben verborgen ist.
Bei der Siegerehrung gratulierten der stellvertretende Schulleiter Gerald Diehl und Mathematik-Fachbereichsleiterin Kerstin Beck den Mathe-Assen und überreichten Urkunden und Buchgeschenke, verbunden mit der Hoffnung, dass die jungen Rechenkünstlerinnen und -künstler in der nächsten Runde am 3. März in Hanau ähnlich erfolgreich abschneiden mögen. Und wer Lust hat, seine Mathekenntnisse zu erproben und sich z. B. mit dem Nährwert unterschiedlich großer Schokoladenweihnachts- männer zu befassen, findet unter

www.mathematik-wettbewerb.de/aufgaben.html

diese und alle anderen Aufgaben aus der 1. Runde des aktuellen Mathewettbewerbs.

S. Falk, Januar 2011
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