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Schulstart mit Musik und Theater
Suttner-Schule begrüßte ihren jüngsten Jahrgang

Blasmusik, Chorgesang und eine Theaterperformance gab es zum Willkommen der rund 140 Mädchen und Jungen des neuen Jahrgangs Fünf, den die Bertha-von-Suttner-Schule Nidderau mit einer Begrüßungsfeier in ihre Reihen aufnahm. Damit die Jüngsten der Schulgemeinde sich in der neuen Umgebung schnell zurechtfinden und sicher zur Schule und nach Hause kommen, setzt die Schule ihr im vergangenen Jahr gestartetes Klassenpatenpatenprojekt fort: Eigens für diese Aufgabe ausgebildete Schülerinnen und Schülern des neunten Jahrgangs begleiten in den ersten Wochen des Schuljahres die neuen Fünftklässler morgens von den Bushaltestellen und Bahnhöfen der umliegenden Orte bis zur Schule und mittags wieder zurück. Darüber hinaus unterstützen die Klassenpaten besonders während der ersten Tage und Wochen die Klassenlehrer des fünften Jahrgangs, indem sie den jüngeren Schülern bei der Orientierung helfen, die noch ungewohnten Abläufe erklären, als Ansprechpartner zur Verfügung stehen und bei kleineren Konflikten schlichtend eingreifen. Schulleiterin Bianca Gardé versprach in ihrer Begrüßungsrede anlässlich der Einschulung den Fünftklässlern, das sie neben dieser Starthilfe auf Unterstützung in jeder Form von Seiten der Schule zählen könnten. Allerdings sei man dabei zwingend auf die Hilfe der Eltern angewiesen; eine erfolgreiche Schulkarriere sei ohne enge Kooperation zwischen Schule und Elternhaus nicht zu realisieren, appellierte die Schulleiterin an die Verantwortung der Elternschaft. Der jüngste Jahrgang der Bertha-von-Suttner-Schule verteilt sich auf sechs Klassen, die nach unterschiedlichen Schwerpunkten mit einem erweiterten Unterrichtsangebot im gewählten Fach ausgerichtet sind. Eine Klasse wird als „Bläserklasse“ mit musikalischem Schwerpunkt und Instrumentalunterricht geführt, zwei weitere Klassen haben sich den Naturwissenschaften verschrieben, in zwei Klassen haben sich die Mädchen und Jungen zusammengefunden, die sich besonders für Kunst interessieren und erstmals wird sich eine Klasse in den kommenden beiden Schuljahren besonders mit „kultureller Praxis“, das heißt Theater und darstellendem Spiel beschäftigen.

Susanne Falk, im August 2010