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Projekt Flora (Projektwoche 2007)

Palmengarten Frankfurt a.M.

1868 gründete Heinrich von Siesmayer ein Komitee zum Erwerb der Pflanzensammlungen des Herzogs von Nassau. Angeregt durch die «Galerie des Machines» an der Weltausstellung 1867 in Paris entstand in 1869 das Palmenhaus, damals eine bahnbrechende Glas-Eisenkonstruktion.

Heute ist der Palmengarten ein Botanischer Garten, Ort vieler kultureller Veranstaltungen und Erholungsort zugleich. 1907 wurde in einer spektakulären Aktion eine alte Eibe aus dem Garten des Senckenberg-Stiftes am Eschersheimer Turm in den damals neuen Botanischen Garten verbracht. Inzwischen wurde das Gelände dem Palmengarten zugeschlagen, sodass der nunmehr 400-jährige Baum hinter den Sammlungshäusern am großen Spielplatz steht.

Der Botanische Garten Frankfurt wurde 1763 von Johann Christian Senckenberg gestiftet. Er wollte damit die medizinische Wissenschaft und die Kenntnis heimischer Pflanzen fördern.

Der erste, etwa 2 Hektar große Garten befand sich nahe des Eschenheimer Turmes. 1907 zog er an den Ostrand des Palmengartens um, wo er seit 1914 von der Universität genutzt wird. Das heutige 8 Hektar große Gelände wurde 1936 erschlossen. Er stellt vor allem Pflanzengesellschaften der Nordhalbkugel vor. Hinzu kommen unter anderem das Alpinum, der Senckenbergische Arzneipflanzengarten und die Abteilung zur Vielfalt der Pflanzen.